– Foto: Christian Deutzmann

Auch Lu­za­lun­ga bleibt bei den SFB

Der 21-jäh­ri­ge An­grei­fer ver­län­gert sei­nen Kon­trakt beim Ober­li­gis­ten Baumberg.

Trotz der wei­ter­hin un­ge­wis­sen Si­tua­ti­on, ob und wie es in der Ober­li­ga-Sai­son in der Co­ro­na­vi­rus-Pan­de­mie wei­ter­geht, hat Mel­va Lu­za­lun­ga den Sport­freun­den Baum­berg eben­falls sei­ne Zu­sa­ge ge­ge­ben und sei­nen Kon­trakt ver­län­gert. Der 21-Jäh­ri­ge, der vor zwei Jah­ren aus der U19-Bun­des­li­ga-Mann­schaft von For­tu­na Düs­sel­dorf an die Sand­stra­ße ge­kom­men war, bleibt nun bis min­des­tens En­de Ju­ni 2022 im Team von Trai­ner Sa­lah El Hali­mi.

Der sagt da­zu: „Das freut mich un­heim­lich. Mel­va ist ei­ner die­ser jun­gen Wil­den, die sich auf An­hieb bei uns durch­ge­setzt ha­ben.“ Zwar hat Lu­za­lun­ga in der der­zeit un­ter­bro­che­nen Sai­son nur acht von mög­li­chen elf Spie­len ab­sol­viert, in de­nen er fünf­mal ein- und drei­mal aus­ge­wech­selt wur­de, wes­halb nur 239 Ein­satz­mi­nu­ten in der Sta­tis­tik ste­hen. Doch sein Trai­ner er­klärt die we­ni­gen Spiel­an­tei­le des jun­gen An­grei­fers plau­si­bel: „Er hat­te die­se Sai­son et­was Pech mit Ver­let­zun­gen und zu­dem Prü­fungs­stress.“

Dass die SFB von Lu­za­lun­ga noch viel er­war­ten kön­nen, be­tont El Hali­mi dann auch: „Fuß­bal­le­risch bringt er al­les mit, hat ei­ne Top-Ein­stel­lung und ist ei­ne Froh­na­tur – man muss die­sen Jun­gen ein­fach lie­ben. Mel­va ist sehr sta­bil und weiß auch, wie er sei­nen Kör­per ein­setzt. Er gibt nie auf, son­dern im­mer ein­hun­dert Pro­zent.“ Ab­ge­schlos­sen ist Lu­za­lun­gas Wer­de­gang aber auch noch nicht: „Was ihm noch fehlt, ist ein di­rek­te­rer Zug zum Tor. Mo­men­tan ist er eher Vor­be­rei­ter denn Voll­stre­cker“, sagt El Hali­mi und er­gänzt: „Aber dar­an ar­bei­ten wir. Er wird in der neu­en Sai­son ei­nen wei­te­ren Schritt in sei­ner Ent­wick­lung ma­chen und sich ver­bes­sern.“

SFB-Sport­di­rek­tor En­gin Ak­ko­ca sagt: „Mel­va hat sich auf An­hieb in un­se­rer Mann­schaft eta­bliert und durch­ge­setzt. Er ist ein Spie­ler­typ der so­wohl über sei­ne Phy­sis als auch sein Tem­po kommt und je­de Ab­wehr­rei­he vor Pro­ble­me stel­len kann. Da­her freue ich mich, dass wir auch im nächs­ten Jahr ei­nen Stür­mer­ty­pen wie ihn in un­se­ren Rei­hen ha­ben wer­den.“

In sei­ner ers­ten Sai­son in Baum­berg ge­lan­gen Lu­za­lun­ga drei Tref­fer in zwölf Spie­len: Beim 4:0 ge­gen Ra­tin­gen 04/19 zum Auf­takt, beim 3:1 ge­gen Cro­nen­berg in der Wo­che dar­auf und beim 7:0 ge­gen Turu Düs­sel­dorf An­fang März 2020. Da­nach be­en­de­te die Pan­de­mie die Sai­son. Ob ein ähn­li­ches Sze­na­rio auch auf die ak­tu­el­le Spiel­zeit an­ge­wen­det wird, in der die Ober­li­ga mit 23 Mann­schaf­ten enorm groß ist, soll sich in Kür­ze klä­ren. Der Fuß­ball-Ver­band Nie­der­rhein be­fragt die Klubs.

Aufrufe: 16.3.2021, 11:30 Uhr
RP / Georg Amend und Sebastian BergmannAutor

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