2024-07-12T13:30:11.727Z

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Grenzenloser Jubel: die Oberauer Fußballerinnen nach dem Schlusspfiff.
Grenzenloser Jubel: die Oberauer Fußballerinnen nach dem Schlusspfiff. – Foto: privat

„Spontane Aufstiegsfeier ist länger ausgefallen“: FC Oberau krönt sich vorzeitung zum Meister

Oberau bezwingt Verfolger Huglfing

Der FC Oberau spielt im kommenden Jahr in der Bezirksoberliga. Im Spitzenspiel setzten sich die Fußballerinnen gegen Verfolger Huglfing durch.

Oberau – Das große Ziel ist erreicht. Die Fußballerinnen des FC Oberau steigen nach zwei Jahren wieder in die Bezirksoberliga auf. Die vorzeitige Meisterschaft gelang dem Team ausgerechnet durch einen 1:0-Heimsieg gegen den bisher ärgsten Verfolger SC Huglfing.

„Es war ein ganzes Stück harte Arbeit“

FCO-Trainer Markus Schmidt.

Bereits von Beginn an ließen die Oberauerinnen keine Zweifel an ihrem Vorhaben aufkommen, bereits drei Spieltage vor Schluss alles klar machen zu wollen. Der FCO verteidigte konzentriert, einzig bei Standards konnten die Gäste für ein wenig Gefahr sorgen. Und so war es die Heimelf, die den ersten Akzent der Partie setzte. Lisa Fischer fasste sich aus gut 20 Metern ein Herz – ihr Flachschuss nach neun Minuten sorgte für den perfekten Start. Es war der dritte Saisontreffer der Abwehrspielerin und ihr wichtigster.

Huglfing drückte und ließ nichts unversucht: Zur Halbzeit stellte der Verfolger offensiv um. Das zeigte Wirkung. „Der SC hat dann deutlich mehr Druck gemacht“, gestand FCO-Trainer Markus Schmidt. Zwangsläufig schlichen sich dadurch einige Fehler ein, doch diese konnte der Gegner nicht nutzen. „Wir hatten alles im Griff und konnte viele Angriffe schon im Mittelfeld abfangen“, betonte Schmidt. „Bis zum Schlusspfiff haben wir die Begegnung kontrolliert.“

Danach gab es kein Halten mehr. Die Fußballerinnen stürmten auf den Platz, packten die Meister-T-Shirts aus und starteten die Titelsause. „Es war ein ganzes Stück harte Arbeit“, resümierte Schmidt, „deshalb ist die spontane Aufstiegsfeier auch entsprechend länger ausgefallen“. Ausruhen will sich sein Team jedoch noch nicht. „Wir wollen die Liga nicht verzerren“, sagte der Coach, „als Meister ist es unser Anspruch, auch die letzten drei Partien zu gewinnen“. (ku)

Aufrufe: 03.6.2024, 08:26 Uhr
Redaktion Garmisch-PartenkirchenAutor