2026-03-25T14:09:28.761Z

Allgemeines

Spitzenspiel in Rieden im Fokus - Rosenberg kommt

Mit der gastgebenden Vilstalelf und dem Gast aus der Hüttenstadt duellieren sich die beiden schärfsten Verfolger von Spitzenreiter Raigering +++ In Köfering und Hirschau geht es um existenziell wichtiges Punktegut

von Werner Schaupert · Heute, 10:30 Uhr · 0 Leser
Topduell der Runde 20 im Vilstal, der Rangdritte 1. FC Rieden (in Grün-Schwarz) kreuzt mit "Vize" TuS Rosenberg (in Weiß) die Klingen.
Topduell der Runde 20 im Vilstal, der Rangdritte 1. FC Rieden (in Grün-Schwarz) kreuzt mit "Vize" TuS Rosenberg (in Weiß) die Klingen. – Foto: Richard Weigert

Wie in der Nordstaffel - da prallen Auerbach und Grafenwöhr aufeinander - hat auch die Kreisliga Süd am Wochenende ein Spitzenspiel auf dem Programm der Runde 20: Auf dem Sportplatz an der Jahnstrasse in Rieden messen am Sonntag um 15.30 Uhr der gastgebende 1. FCR (3./35) und der Tabellenzweite TuS Rosenberg (2./37) die Kräfte mit dem Ziel, nach 90 und ein paar mehr Minuten punktemässig am Ligaprimus SV Raigering (1./39 - zuhause gegen Luhe-Wildenau II klarer Favorit) dranzubleiben und damit auch wichtiges Zählbares im Buhlen um die Plätze 1 und 2 zu verbuchen.

Wohl auch um drei Punkte, diese aber wichtig im Kampf um den Ligaerhalt sind, geht es bei zwei Auseinandersetzungen, die die Fans in Köfering und Hirschau sehen können. Da erwartet Schlußlicht SVK (14./7) den Rangelften aus Edelsfeld (11./19) und unternimmt den nächsten Versuch, um Relegationsplatz 13 näher zu kommen. Auf diesem rangiert der ASV Haselmühl (13./11), der im zweiten Kellerduell beim TuS WE Hirschau (10./20) Farbe bekennen muss. Die Kaolinstädter allerdings wollen die Chance beim Schopf packen, mit dem zweiten Dreier in Folge das Polster zu Rele-Rang 12 noch dicker werden zu lassen.

Am kommenden Sonntag kommt es um 15.30 Uhr in der Kreisliga Süd zu einem spannenden Verfolgerduell. Auf heimischem Gelände erwartet der Tabellendritte 1. FC Rieden (35 Zähler, 18 Spiele) den Zweitplatzierten TuS Rosenberg (37/19). Die Hüttenstädter bestritten heuer schon zwei Begegnungen und konnten ohne Gegentor (3:0 in Köfering, 1:0 gegen SV Schmidmühlen) die volle Punkteanzahl einfahren. Die Rosenberger verfügen gemeinsam mit dem SV Freudenberg (43 Tore) über die stärkste Offensive der Liga und werden alles in die Waagschale werfen, um im Vilstal nicht leer auszugehen. Im Hinspiel trennte man sich leistungsgerecht 1:1 Unentschieden. Spielertrainer Denis Kramer sprach nach dem knappen Sieg vergangenes Wochenende gegen Schmidmühlen von einem dreckigen Sieg und lobte den Einsatz und Kampfgeist seines Teams.

Nach dem überraschenden Trainerrücktritt von Bernd Scheibel in Rieden zeigte die Mannschaft um Interimstrainer Julian Pospiech die gewünschte Reaktion und gewann letzten Sonntag dank eines lupenreinen Hattricks von Jonas Hofrichter ungefährdet mit 3:0 gegen Schlusslicht SV Köfering. Besonders im zweitem Spielabschnitt war aber durchaus noch viel Luft nach oben für die folgenden schweren Aufgaben zu erkennen. Der Tabellendritte vertraut bis Saisonende an der Außenlinie auf die Dienste von Pospiech, der sich zusätzlich auf die Unterstützung von ehemaligen erfahrenen FCR-Akteuren wie Martin Luschmann, Pascal Hirteis oder Martin Hillen verlassen kann. (Quelle: Vorschau Peter Gattaut, FCR)

FCR-Coach Julian Pospiech: "Ein absolutes Topspiel, bei dem wir einmal mehr an unsere Leistungsgrenze gehen müssen, um dieses erfolgreich zu gestalten. Wir sind uns dieser schweren Aufgabe bewusst und möchten unseren Fans vor heimischer Kulisse ein klasse Spiel liefern."

Die Gäste wissen um die Schwere der Aufgabe, kommen aber mit dem Schwung von zwei Auftaktsiegen ins Vilstal und geben selbstbewußt an, dort gewinnen zu wollen.

Gästespielertrainer Dennis Kramer: "Am Sonntag geht es für uns nach Rieden. Platz 2 spielt gegen Platz 3. Wir wissen um die enorme Qualität dieser Mannschaft und dass dort zu gewinnen für jedes Team eine Riesen Herausforderung ist. Dieser wollen wir uns aber stellen. Wir sind mit sechs Punkten ins neue Jahr gestartet, Leistung und Einstellung sind positiv und so wollen wir mit viel Selbstvertrauen versuchen, Punkte aus Rieden zu entführen."

Nach dem Arbeitssieg in Edelsfeld hat der Spitzenreiter auf eigenem Terrain nichts anderes, als Saisonsieg Nummer 13 auf der Agenda, wohlwissend, dass die Gäste im Match gegen Königstein gezeigt haben, dass sie verbessert aus der Winterpause gekommen sind. Der SC reist als "Underdog" in den Pandurenpark, sieht sich aber keineswegs als chancenlos. Dass man einen Sahnetag erwischen muss, um dem zuhause noch ungeschlagenen Primus etwas abzuringen, ist jedem im Oberwildenauer Trikot klar.

SVR-Coach Martin Kratzer: "Das nächste schwere Spiel gegen einen Gegner, der unbedingt Punkte für den direkten Klassenerhalt braucht. Unsere Gäste sind seit dem Trainerwechsel stabiler geworden und haben ja letztes Wochenende gegen Königstein einen Punkt gegen eine Spitzenmannschaft geholt. Luhe-Wildenau wird uns sicher über eine defensive Spielweise alles abverlangen. Wir wollen das Heimspiel gewinnen, um den Punktevorsprung beizubehalten."

SC-Coach Dieter Scheler: "Erneut ein Spiel gegen einen Anwärter um die ganz vorderen Plätze. Wir fahren am Samstag natürlich als Außenseiter nach Raigering, trotzdem ist immer alles möglich. Uns ist aber schon bewusst, dass vieles passen muss und wir alles raushauen müssen, um was Zählbares aus Raigering mitzunehmen."

Ein so genanntes Sechs-Punkte-Spiel wartet auf die beiden im Daseinkampf steckenden Protagonisten. Da die Zeit der Heimelf immer mehr davon läuft, muss jetzt ohne Wenn und Aber der zweite Heimdreier der Saison her, um an Platz 13 heranzurücken und das Selbstwertgefühl vor dem notwendigen Schlussspurt steigern zu können. Doch auch der FCE verspürt den Druck, den vollen Ertrag einfahren zu müssen, denn der Keil zu Rang 12 ist nur noch drei Punkte dick. So muss hüben wie drüben auf Sieg gespielt und kämpferisch alles rausgehauen werden, was sich im Tank befindet.

SVK-Chefanweiser Christian Helleder: "Edelsfeld wird natürlich alles versuchen, um nicht noch weiter abzurutschen. Daher wird es auch für uns wiederum eine besondere Aufgabe sein, dagegen zu halten, wobei alles andere ohnehin nicht zählen darf. Wir müssen einfach unsere Unaufmerksamkeit in gewissen Spielabschnitten vermeiden, was besonders in den letzten beiden Spielen absolut nicht gelungen ist. Es wird definitiv nicht reichen, nur eine Halbzeit Fußball zu spielen, um in unserer Situation einen Lichtblick zu erhaschen."

Gästetrainer Martin Dehling: "Ein Match, in dem beide Mannschaften zum Siegen verdammt sind. Köfering wird zu Hause alles daran setzen, die drei Punkte einzufahren. Für unser Team gilt es, den Kampf anzunehmen, Leidenschaft zu zeigen und dem Spiel mit unseren Mitteln den Stempel aufzudrücken."

Nach dem 1:1 in Vilseck möchte die DJK zuhause in die Erfolgsspur wechseln, weiß aber um die Herausforderung gegen den Gast aus dem Vilstal, der zuletzt in Rosenberg bewies, welch unangenehmer Gegner er für ein Spitzenteam sein kann. Nach guter Leistung scheiterte der SVS zuletzt in Rosenberg an seiner mangelhaften Chancenverwertung und konnte sich deshalb nicht belohnen. In Ursensollen ist die Auswärtsaufgabe nun nicht minder schwer, in der Hoffnung, im Abschluß kaltschnäuziger sein zu können, will man nicht mit leeren Händen das Spielfeld verlassen.

DJK-Spielercoach Tom Kotzbauer: "Uns erwartet am Samstag ein sehr schwieriges Heimspiel gegen Schmidmühlen. Personell sind wir aktuell etwas angeschlagen, deshalb wird es umso wichtiger sein, dass wir als Team eng zusammenstehen und alles auf dem Platz lassen. Entscheidend wird sein, dass jeder Einzelne an seine Leistungsgrenze geht und wir im Vergleich zur Vorwoche eine deutlich leidenschaftlichere Leistung zeigen. Wenn uns das gelingt, bin ich überzeugt, dass wir die Punkte bei uns zu Hause behalten können."

SVS-Spielercoach Alex Greger: "Wir erwarten ein intensives Auswärtsspiel bei schwierigen Platzverhältnissen in Ursensollen. Trotzdem wollen wir wie zuletzt in Rosenberg wieder mutig agieren und uns dafür endlich mal belohnen. Wir wissen um die Lage und wissen auch, dass wir Punkte benötigen. Deshalb müssen wir unsere Chancenauswertung dringend verbessern."

Re-Start erfolgreich absolviert, der SVF geht mit dem gegen Haselmühl erarbeiteten Schwung in die erste Hausaufgabe nach dem Jahreswechsel und will ihn gleich dazu nutzen, Dreier Nummer 11 im Punktesack zu verstauen. Stark verbessert knöpfte der FVV zuletzt den Ursensollernern einen Punkt ab, ja bei besserer Chancenverwertung wäre sogar noch mehr drin gewesen. Mit einem positiven Gefühl reist man nun zum Tabellensechsten und möchte auch dort den Platz nicht als Verlierer verlassen.

SVF-Trainer Florian Neiß: "Der Start ins neue Jahr ist geglückt, jetzt wollen wir gegen Vilseck nachlegen. Personell ist es weiterhin sehr knapp, aber die Jungs, die auflaufen, werden alles geben, um den erster Heimdreier im Jahr 2026 zu holen!"

FVV-Spielertrainer Tobias Graßler: "Im Auswärtsspiel in Freudenberg erwartet uns eine anspruchsvolle Aufgabe. Der kleine Platz, sowie die äußeren Bedingungen machen es nicht einfacher. Gegen Ursensollen hat die Mannschaft zwar eine gute Leistung gezeigt, dennoch ist eine weitere Steigerung erforderlich, um auch in Freudenberg etwas Zählbares mitnehmen zu können."

Wie in Köfering, geht es auch bereits am Freitabend im Hirschauer Sportpark um mehr als sechs Punkte, wenn sich der perfekt gestartete TuS WE und die mit zwei Niederlagen ins neue Jahr gestarteten Gäste aus Haselmühl gegenüberstehen. Während sich die Heimelf mit den nächsten drei Punkten weiter in Richtung gesichertes Mittelfeld absetzen möchte, muss der ASV endlich den vierten Saisonsieg einfahren, um sich einmal noch dickeres Polster zum Schlußlicht Köfering zu schaffen und auf der anderen Seite die kleine Flamme der Hoffnung noch lodern zu lassen, am Ende der Relegation vielleicht doch noch entkommmen zu können.

TuS-Spielertrainer Andi Meyer: "Nach unserem erfolgreichen Auftakt in Weiden wollen wir im ersten Heimspiel des Jahres natürlich den Schwung mitnehmen und die drei Punkte in Hirschau lassen. Mit Haselmühl erwartet uns eine kämpferisch starke Mannschaft. Im Hinspiel haben wir unsere bislang schlechteste Saisonleistung gezeigt und verdient verloren. Dies sollte Warnung genug sein. Wir müssen wieder die gleiche kämpferische und läuferische Leistung auf den Platz bringen, wie letzte Woche."

ASV-Trainer Dominik Schuster: "Hirschau hat im letzten Spiel drei wichtige Punkte geholt. Diesen Schwung werden sie sicher mit in ihr Heimspiel nehmen. Wir hingegen müssen uns erstmal wieder sammeln und den komplett verkorksten Auftritt gegen Freudenberg abschütteln. Zu was es am Ende reicht, wird man sehen."

Nach dem 1:1 in Luhe-Wildenau möchte der TSV nicht noch mehr Boden gegenüber der Konkurrenz verschenken. Zudem verleiht die Erinnerung ans Hinspiel, wo man beim 0:2 die erste Saisonniederlage einstecken musste, zusätzliche Motivation, den sicherlich unangenehmen Gast aus der Max-Reger-Stadt in die Knie zu zwingen. Nach dem nicht eingeplanten 0:1 gegen Hirschau reisen die Ostler-Youngsters mit dem festen Willen auf Wiedergutmachung an und wollen dem favorisierten Gastgeber formverbessert Paroli bieten.

TSV-Coach Roland Winkler: "Bereits am Samstag erwartet uns mit Weiden-Ost ein unangenehmer Gegner. Über die Saison hinweg haben sie sich gefangen und stehen im gesicherten Mittelfeld. Dass die Aufgabe schwer werden wird, wissen wir. Allerdings wissen wir schon auch um unsere Stärken und wollen die Punkte in Königstein behalten."

Ostler-Coach Tim Schlesinger: "Wir wollen und werden eine Reaktion zeigen. Eines können wir schon jetzt versprechen: Wir werden Königstein alles abverlangen – auch wenn sie als klarer Favorit ins Spiel gehen!"