
Sieben Partien mit nordhessischer Beteiligung stehen am 21. Spieltag an – und sie ziehen eine klare Linie durch die Tabelle: oben das Spitzenspiel KSV Hessen Kassel II gegen den FSV Wolfhagen, dahinter schwere Auswärtsaufgaben für Lichtenauer FV und FSV Dörnberg, dazu richtungsweisende Duelle im Tabellenmittelfeld und Keller.
Form bestätigen
Für die Löwen ist es ein unangenehmer Gang zum Zehnten: Flieden steht stabil im Mittelfeld, Lichtenau reist als Tabellendritter der Nordhessen-Fraktion mit 33 Punkten an. In der engen Spitzengruppe zählt für den LFV jeder Zähler, um Platz fünf abzusichern – und die Tür nach oben offen zu halten. Die letzten drei Duelle konnte Flieden allerdings nicht gewinnen.
Schwere Aufgabe
Die Zuckerrübenstädter bekommen beim Tabellenzweiten die nächste Standortbestimmung: Bad Soden jagt die Spitze, Wabern will seine Position im Mittelfeld festigen. Nach dem souveränen 4:0 beim Schlusslicht zuletzt hat der TSV Rückenwind – in Salmünster braucht es dafür aber über 90 Minuten maximale Stabilität.
Wiedergutmachung auf beiden Seiten
Ein Nordhessen-Duell mit klarer Tabellensprache: Klei/Hun/Doh greift weiter die obere Tabellenhälfte an, Calden/Meimbressen steht unter Druck. Die Gäste kommen aus einer 0:2-Derbyniederlage gegen Wolfhagen und brauchen im Abstiegskampf dringend Zählbares – Klei/Hun/Doh will dagegen zuhause nach dem Unentschieden gegen Willingen mit einem Dreier nachlagen.
Kellerduell am Hain
Zwölfter gegen Elfter: Für die Upländer ist es ein klassisches „Sechs-Punkte-Spiel“ in der unteren Tabellenhälfte. Willingen zeigte zuletzt Moral beim 3:3 in Kleinalmerode, Eiterfeld/Leimbach ist nur zwei Zähler entfernt – entsprechend wichtig wäre für beide ein Sieg, um Abstand nach unten zu schaffen.
Torfestival in Sicht?
Die Habichtswälder fahren als Tabellensechster zur Regionalligareserve, die ihrerseits direkt dahinter lauert – ein echtes Verfolgerduell. Dörnberg kommt nach dem 1:0-Coup bei den Junglöwen mit breiter Brust, Barockstadt II steht einen Punkt dahinter. In der Vergangenheit ging es immer torreich zu: Im Schnitt fallen in der Partie immer knapp unter fünf Toren.
Bloß nicht patzen
Für den OSC ist die Rechnung klar: Beim Schlusslicht zählen praktisch nur drei Punkte, wenn der Anschluss ans rettende Ufer nicht weiter abreißen soll. Johannesberg ist weiterhin sieglos, Vellmar steht mit 15 Zählern knapp über dem Strich der eigenen Hoffnung – aber unter Druck.
Zweites Wiedersehen
Der Blickfang des Wochenendes: Erster gegen Vierter – die Junglöwen empfangen die Wölfe zum Spitzenspiel. Kassel musste zuletzt zuhause erstmals Federn lassen, Bad Soden rückte dadurch näher heran – umso wichtiger wird die Reaktion gegen das Topteam aus Wolfhagen. Wolfhagen wiederum kommt mit dem Derby-2:0 in Calden und reist als direkter Verfolger von Lichtenau an. Es ist zudem das zweite Wiedersehen von Wölfetrainer Andrecht mit seinem Ex-Verein.