2026-04-16T10:11:10.190Z

Vom Spielfeldrand

Spieltag #24: Was war da denn bitte los?

von P. M. · Heute, 07:05 Uhr · 0 Leser
– Foto: René Diebel

Der 24. Spieltag hatte mehr Wendungen als ein schlecht gelaunter Linienrichter – verteilt auf drei Tage, gewürzt mit dicken Spielen, überraschenden Ergebnissen und der Erkenntnis: Im Fußball ist nichts so sicher wie die nächste Überraschung.

Später Knockout in Veldhausen: Concordia behält die Nerven

Die Gäste erwischten den besseren Start: Sven Wulkotte brachte Emsbüren bereits in der 6. Minute in Führung. Veldhausen zeigte sich jedoch unbeeindruckt und glich nur wenig später durch Malte Kamps (13.) nach einer Standardsituation aus. In einer insgesamt ausgeglichenen ersten Hälfte ging es folgerichtig mit einem 1:1 in die Pause.

– Foto: SV Concordia Emsbüren

Auch nach dem Seitenwechsel blieb es ein Duell auf Augenhöhe, in dem sich viel zwischen den Strafräumen abspielte und klare Chancen Mangelware waren. Die Schlussphase hatte es dann allerdings in sich: Nico Seltier verwandelte in der 83. Minute einen Foulelfmeter zur erneuten Führung für Concordia. Doch Veldhausen schlug zurück, Hendrik Egbers traf in der 90. Minute ebenfalls per Strafstoß zum 2:2.

Als alles auf eine Punkteteilung hindeutete, setzte Emsbüren den späten Schlusspunkt: In der Nachspielzeit stocherte Oliver Niehof den Ball im Gewusel im Fünfmeterraum zum 3:2-Sieg über die Linie (90.+6).

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Über das Topspiel wurde wirklich alles gesagt, geschrieben und vermutlich auch beim Bäcker nochmal analysiert. Wer trotzdem noch Nachschlag braucht: Wir hätten da einen Artikel und sogar das passende Zeitungspapier-Foto dazu.

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Im Abstiegskampf trennten sich Alemannia Salzbergen und der SV Langen mit 2:2. Beide Teams lieferten sich ein intensives Duell, in dem vor allem die Gäste ihre Effizienz unter Beweis stellten.

Salzbergen ging durch Lukas Niemeyer in Führung (25.), musste jedoch kurz vor der Pause den Ausgleich durch Michael Cordes hinnehmen (43.). Nach dem Seitenwechsel drehte Langen die Partie: Torjäger Jan-Luca Bruns vollendete einen mustergültigen Angriff zur Führung (61.).

Die Gastgeber blieben jedoch dran und kamen durch Johannes Pieper zum verdienten Ausgleich (76.). In der Schlussphase hatte Langen noch die große Chance zum Sieg, doch der Salzbergener Schlussmann parierte stark.

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Am Ende steht ein Punkt, der beiden Teams im Tabellenkeller nur bedingt weiterhilft.

Laxten erwischte den besseren Start und ging durch Jonas Goldschmidt früh in Führung (14.), ehe ein Eigentor von Tim Zilke den Ausgleich brachte (21.). Noch vor der Pause stellte Sebastian Ricke die Führung für die Gastgeber wieder her (32.).

Nach dem Seitenwechsel drehte Neuenhaus binnen weniger Minuten die Partie: Julian Weelink (63.) und Metin Erdem (65.) trafen zur zwischenzeitlichen 3:2-Führung. Doch Laxten zeigte Moral und kam durch Kaspar Hofschröer zum verdienten Ausgleich (75.).

In der Schlussphase blieb es intensiv, weitere Treffer fielen jedoch nicht mehr, ein unterhaltsames Spiel endet mit einer Punkteteilung, die beiden Teams gerecht wird.

Wolf: „Der Punkt ist zu wenig“

Wie im Instagram-Beitrag von Bolzplatztraining deutlich wird, fällt das Fazit auf Seiten der Gäste kritisch aus. Trainer Steffen Wolf sah vor allem zwei unterschiedliche Halbzeiten: „Wir hatten in der ersten Hälfte Probleme, zu unserem Spiel zu finden. Da hat uns ein bisschen die Klarheit gefehlt. Im zweiten Durchgang waren wir dann deutlich besser drin und haben das Spiel auch bestimmt.“

Trotz der zwischenzeitlichen Führung reichte es nicht zum Sieg – ein bekanntes Muster, wie Wolf einräumt: „Leider machen wir nach unserer Führung wieder nicht den Sack zu. Wir hatten genug Möglichkeiten, das Spiel frühzeitig zu entscheiden. Wenn du die Chancen nicht nutzt, rächt sich das hintenraus.“

Entsprechend klar fällt seine Bewertung aus: „Für uns ist der Punkt definitiv zu wenig. Wenn man den Spielverlauf betrachtet, müssen wir das Spiel eigentlich gewinnen.“

Mit Blick auf die kommenden Wochen stehen richtungsweisende Aufgaben an: „Das sind nicht nur große Teams, sondern auch entscheidende Spiele für uns. Danach werden wir sehen, wohin die Reise geht.“ Hoffnung zieht Wolf aus den jüngsten Auftritten gegen Topteams: „Wir haben gezeigt, dass wir mithalten können. Daran wollen wir anknüpfen.“

Früher Rückstand, schnelle Antwort

Die Gäste gingen in der 31. Minute durch Steffen Schepers in Führung. Nur zwei Minuten später gelang Bad Bentheim jedoch die direkte Antwort: Jonas Kotte traf zum 1:1-Ausgleich. In der Folge entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der beide Teams auf Augenhöhe agierten.

Eigentor bringt Entscheidung

In der zweiten Halbzeit fiel die Entscheidung unglücklich: In der 70. Minute unterlief Bad Bentheim ein Eigentor zum 1:2. Trotz vorhandener Chancen gelang es der Mannschaft von Husmann und Sackbrook nicht mehr, den erneuten Ausgleich zu erzielen.

Am Ende steht eine unglückliche Niederlage, bei der der Kampfgeist der Gastgeber vor allem in der Schlussphase noch einmal deutlich sichtbar wurde.

Blitzstart sorgt für klare Führung

Die Gäste legten einen furiosen Beginn hin: Ole Wolterink brachte den SV Vorwärts II in der 13. Minute in Führung. Nur zwei Minuten später erhöhte Malte Schultjan auf 2:0.

Vorwärts blieb weiter konsequent: Nils Hüseman stellte in der 28. Minute auf 3:0, ehe David Dümmer kurz vor der Pause in der 45. Minute das 4:0 erzielte.

Viele Wechsel, keine weiteren Tore

Nach dem Seitenwechsel bestimmten Wechsel auf beiden Seiten das Spielgeschehen. Weitere Treffer fielen jedoch nicht mehr.

Am Ende steht ein deutlicher Auswärtserfolg für den SV Vorwärts II, der die Partie bereits im ersten Durchgang entschied.

Frühe Führung ebnet den Weg

Die Gastgeber starten stark in die Partie und gehen bereits in der 12. Minute durch ein Eigentor mit 1:0 in Führung. Joshua da Cunha erhöht nach 30 Minuten auf 2:0, ehe Dani Dirksen nur fünf Minuten später das 3:0 nachlegt.

Emslage meldet sich nach der Pause zurück: Timo Lüken verkürzt in der 51. Minute auf 3:1. Doch erneut ist da Cunha zur Stelle und stellt mit seinem zweiten Treffer in der 68. Minute den alten Abstand wieder her. Alexander Briegert sorgt in der 77. Minute mit dem 4:2 für den Endstand.

Junge Spieler prägen das Spiel

Neben dem Ergebnis sorgt vor allem der Auftritt der Nachwuchsspieler für positive Schlagzeilen. Luca Brüggemann und Tiago Bonacho stehen direkt in der Startelf und zeigen eine starke Leistung.

Auch von der Bank kommt frischer Impuls: Mit Louis Schröder und Maurice Peters werden zwei weitere A-Jugendspieler eingewechselt, die sich nahtlos einfügen.

Am Ende steht ein rundum gelungener Tag für die Weiße Elf, mit einer geschlossenen Teamleistung und einem klaren Signal der eigenen Jugend.

Der SV Sparta Werlte führt in Schwefingen zweimal, steht am Ende aber mit leeren Händen da. Trotz Führung unter dem Hoormann-Duo zeigen die Sportfreunde erneut ihre Comeback-Qualitäten und sichern sich spät den 3:2-Sieg.

Werlte geht zweimal in Führung

Der SV Sparta Werlte erwischte den besseren Start: Marcel Kotyrba brachte die Gäste bereits in der 5. Minute mit 1:0 in Führung. Schwefingen antwortete in der 22. Minute durch Sebastian Meyer, der zum 1:1 ausglich.

Auch nach der Pause legte Werlte wieder vor: Bernhard Kleymann traf zur erneuten Führung. Das Hoormann-Duo, das nach dem Trainerwechsel die Verantwortung übernommen hat, durfte damit zwischenzeitlich gleich zweimal jubeln.

Schwefingen dreht spät auf

In der Schlussphase zeigte sich die Comeback-Stärke der Gastgeber: Konstantin Burs erzielte in der 81. Minute den Ausgleich zum 2:2. Nur wenige Minuten später sorgte Sebastian Mogge in der 88. Minute für den umjubelten Siegtreffer zum 3:2.

Für Werlte bleibt eine unglückliche Niederlage, nachdem die Mannschaft zweimal geführt hatte. Schwefingen hingegen setzt sich in der Tabelle auf Rang vier fest. Werlte hat drei Punkte Rückstand auf das rettende Ufer.

Am kommenden Spieltag trifft Schwefingen im Derby auf Emslage, während Werlte den ASV Altenlingen empfängt.

Hinweis:

Ein Interview nach dem Spiel mit Konstantin Burs folgt. ➡️ HIER ENTLANG ⬅️