2025-12-03T05:51:34.672Z

Spielvorbericht
Sehne angerissen: SVH-Torwart Fabian Scherger fällt bis zu zehn Wochen aus, Moritz Knauf fehlt schon länger wegen eines Daumenbruchs.
Sehne angerissen: SVH-Torwart Fabian Scherger fällt bis zu zehn Wochen aus, Moritz Knauf fehlt schon länger wegen eines Daumenbruchs. – Foto: Dieter Michalek

Spielgenehmigung fehlt: Heimstetten mit Torwartproblemen vor Derby

Beide Torhüter verletzt

Beim Spiel gegen den FC Ismaning steht mit Yannick Poyda die Nummer drei im Tor, zudem hofft der SVH auf eine Sondergenehmigung für U19-Keeper Pistorius.

Seinen letzten Besuch im Heimstettner Sportpark hat Xhevat „Jacky“ Muriqi in unguter Erinnerung. Denn im Eröffnungsspiel der vergangenen Bayernligasaison kassierte sein FC Ismaning damals eine 0:4-Klatsche. „Das hat mir gestunken“, betont der Coach, der Ähnliches nicht noch mal erleben will, wenn sein FCI am Samstag um 14 Uhr beim SV Heimstetten antritt.

"Rivalität zwischen den beiden Vereinen nicht mehr so da wie früher"

Abseits dieser Erinnerung sei das Derby für ihn aber ein „ganz normales Spiel“, sagt Muriqi. „Und ich habe auch das Gefühl, dass die große Rivalität zwischen den beiden Vereinen nicht mehr so da ist wie früher.“ Ähnlich unaufgeregt klingt das bei Sarah Romert. „Natürlich sind Derbys immer cool“, sagt die SVH-Trainerin. „Aber zumindest im Training hatte ich diese Woche nicht den Eindruck, dass ein besonderes Spiel ansteht.“

Ohnehin ist das Heimstettner Trainerteam mit seinen Gedanken derzeit bei anderen Dingen – etwa bei der Besetzung der Torwartposition. Denn nachdem Moritz Knauf infolge eines Daumenbruchs schon seit Längerem ausfällt, hat es nun beim jüngsten 2:3 in Nördlingen auch Fabian Scherger erwischt. Der Stammkeeper hat sich eine Sehne im Oberschenkel angerissen und wird laut seiner Trainerin bis zu zehn Wochen ausfallen.

Sondergenehmigung für Ersatzkeeper fehlt noch

Somit feiert im Derby die etatmäßige Nummer Drei im Tor, Yannick Poyda, sein Startelfdebüt. Und als Ersatz soll U19-Keeper Hugo Pistorius auf der Bank sitzen – sofern der SVH bis Samstag die nötige Sondergenehmigung für einen Einsatz des 17-Jährigen erhält.

Unabhängig vom Verletzungspech bei den Torhütern gibt sich Sarah Romert mit Blick aufs Derby betont zuversichtlich. Auch wenn die Ergebnisse in den vergangenen Wochen nicht immer gestimmt hätten, so habe ihre Mannschaft doch größtenteils starke Leistungen gezeigt.

"Ich gehe davon aus, dass Ismaning uns das Spiel machen lässt"

Gegen Ismaning werde es nun darum gehen, in Abwehr wie Angriff „noch etwas konsequenter zu sein“, sagt die Trainerin. „Es ist unser Anspruch, dass wir den Takt vorgeben. Und ich gehe davon aus, dass Ismaning uns das Spiel machen lässt.“

Mit 19 Punkten aus 17 Spielen rangiert der FCI in der Tabelle direkt vor den Relegationsplätzen – einerseits. Andererseits liegt das Team aber auch nur vier Zähler hinter dem Zehnten Heimstetten. „Es wird viel von der Tagesform abhängen“, schätzt Murici. „Und davon, welche Mannschaft mehr Willen und eine bessere Einstellung mitbringt.“

Heimstetten mit den größeren Fragezeichen

Personell hat sich die Situation in Ismaning zuletzt gebessert. So könne er in Heimstetten nahezu aus dem Vollen schöpfen, sagt Jacky Muriqi. Außen vor seien lediglich Alessio Thies und Philip Kuhn.

Derweil fehlen bei Heimstetten neben den Torhütern auch die Langzeitverletzten Severin Müller, Daniel Steimel und Moritz Heigl. Ein Fragezeichen steht laut Sarah Romert noch hinter dem Einsatz des angeschlagenen Ikenna Ezeala. Wieder mit dabei ist dagegen Youngster Luke Nauen. (ps)

Voraussichtliche Aufstellungen SVH: Poyda, Cavadias, Günzel, Kehl, Gebhart, Rüther, Vochatzer, Polat, H-Wold, Riglewski, Girtler. FCI: Retzer, Krizanac, Weber, B. Kuhn, Pollio, Streibl, Kozica, Vourtsis, Zehetbauer, Liuzza, Cazorla.

Aufrufe: 014.11.2025, 14:46 Uhr
Patrik StäblerAutor