
Am Sonntag startet die SpVgg Landshut mit einem Auswärtsspiel beim FC Teisbach in die Frühjahrsrunde der Landesliga Mitte, in welche die Kicker vom Hammerbach als souveräner Tabellenführer gehen. In den vergangenen Wochen floss bei der Truppe von Spielertrainer Sebastian Maier viel Schweiß und trotz der abschließenden 0:2-Pokalniederlage gegen den Südost-Landesligisten TSV Wasserburg ist die Stimmung an der Sandnerstraße hervorragend.
"Die Mannschaft hat gut gearbeitet, auch wenn speziell in der ersten Phase der Vorbereitung witterungsbedingt öfter mal improvisiert werden musste. Aber das Problem hatten wir sicherlich nicht exklusiv und sind prinzipiell sehr zufrieden. Wir sind ohne größere Blessuren durchgekommen, konnten aus den Test viel mitnehmen und die Jungs sind in einer guten Verfassung. Wir sind bereit für den Start“, sagt Landshuts Sportlicher Leiter Maximilian Maier. Ihr Potenzial stellten Hagl, Plomer, Oswald und Kameraden in den Probeläufen bei den Bayernligsten SV Fortuna Regensburg und FC Deisenhofen unter Beweis, die beide jeweils mit einem 1:1-Remis endeten. "Das waren sehr gute Test, doch auch das Pokalmatch gegen Wasserburg war sehr aufschlussreich und keineswegs schlecht. Gegen einen starken Gegner war die Intensität extrem hoch und es ist richtig zur Sache gegangen. Das war im Hinblick auf den Ligastart gar nicht verkehrt, auch wenn wir natürlich gerne gewonnen hätten“, sagt Maier.
Trotz der komfortablen Tabellensituation hält das SpVgg-Lager den Ball weiter flach und auf das Thema Aufstieg will Sportchef Maier eigentlich überhaupt nicht eingehen: "Wir sind bisher sehr gut damit gefahren, von Spiel zu Spiel zu schauen, auch wenn das sehr abgedroschen klingt. Fakt ist, dass wir noch überhaupt nichts erreicht haben. Wenn wir aber da weitermachen, wo wir im Herbst aufgehört haben, ist die Chance groß, in der Endabrechnung Grund zur Freude zu haben.“ Die Aufgabe beim FC Teisbach nimmt der Primus mit der notwendigen Demut in Angriff: "Beim Zuschauerkrösus der Liga wird uns nichts geschenkt werden. Das ist aber kein Neuland für uns, denn auch in Roding und Tegernheim mussten wir bei Teams aus dem Tabellenkeller alles abrufen, um knappe Siege einfahren zu können“, weiß Maier, dem die Umstellung von Kunst- auf Naturrassen keine Sorgen macht: "Wir werden im Normalfall diese Woche zumindest einmal auf Rasen trainieren können und werden gut vorbereitet sein.“

Erfreulich ist die Personalsituation, denn bis auf Tobias Steer, dessen Einsatz wegen einer Handverletzung noch auf der Kippe steht, sind momentan alle Akteure einsatzbereit. Noch nicht spielfähig ist der Rasen im heimischen ebm-papst Stadion, der jedoch zeitnah auf Vordermann gebracht werden soll. "Das Derby gegen Dingolfing wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auf Kunstrasen stattfinden. Vielleicht ist unser Hauptplatz bis zum Heimspiel gegen Roding bespielbar“, informiert Maier.