
Der SV Bruckmühl bezwingt seine Gäste aus Siegdorf. Durch spielerische Überlegenheit und starke Defensivarbeit belohnt der SVB sich. Hans-Werner Grünwald ist nach dem Heimsieg der Miesbacher vor allem begeistert von seinem Keeper. Töging bleibt trotz früher Führung sieglos. Heppert akzeptiert die Niederlage des TSV Zornedig, findet den Entstand dennoch zu hoch. Zimpfer ist stolz auf den SB Rosenheim, trotz der Niederlage. Die ersten Reaktionen zum 15. Spieltag der Bezirksliga Ost.
Thomas Deißenböck, Trainer des SV Aschau am Inn: »Aus unserer Sicht eine ziemliche Sauerei, dass wir eine Stunde nach Waldperlach fahren und dann exakt eine Stunde vor Spielbeginn erfahren, dass der Platz gesperrt ist. Der Schiedsrichter hat uns bestätigt, dass er das Spiel trotz des schlechten Platzes angepfiffen hätte, weil er bespielbar war.
Wenn man danach dann noch sieht, dass bereits gestern und auch heute Vormittag jeweils ein Jugendspiel abgesagt wurde, ärgert man sich natürlich nochmal mehr, wieso man nicht schon früher von der Absage erfährt. Es waren auch einige Zuschauer bereits unterwegs, die dann wieder umdrehen mussten. Eine schwache Aktion, die uns sehr ärgert, aber leider müssen wir jetzt damit leben.«
Orhan Akkurt, Trainer des TuS Holzkirchen: »Für uns waren die drei Punkte wichtig und diese haben wir geholt. Es war für die Zuschauer mit Sicherheit ein sehr tolles Spiel. Wir haben die Tore zur richtigen Zeit gemacht und sind mit den drei Punkten absolut zufrieden.«
Benedikt Aigner, Co-Trainer des SV Bruckmühl: »Es war ein sehr umkämpfter Sieg. Am Ende sind es aber drei hochverdiente Punkte für uns. Es war die erwartet schwierige Partie. Beiden Mannschaften war bewusst, dass es für beide Seiten ein wichtiges Spiel ist. Dementsprechend haben wir uns auf den Gegner vorbereitet und alles in die Waagschale geworfen. Von den Stafetten und vom Spiel mit dem Ball her, waren wir spielerisch auf jeden Fall überlegen. Das war genau das, was wir und vorgenommen hatten. Wir hatten immer wieder aussichtsreiche Torchancen. Es waren nicht unfassbar viele, aber gezielte, die auch reingehen hätten können. Wir waren defensiv präsent und haben nichts zugelassen. Ihr Spiel hat sich mehr in der Luft abgespielt als am Boden. Dementsprechend anstrengend war es auch mental. Wir mussten jedes Mal wieder in die Luft steigen, danach auf die zweiten Bälle gehen und das Spiel im Anschluss wieder in Richtung Gegner verlagern.«
Robert Berg, Trainer des FC Töging: »Es war eine sehr umkämpfte Partie bei schwierigen Platzverhältnissen. Nach der verdienten Führung müssen wir defensiv einfach stabiler sein. Das haben wir wieder mal nicht geschafft und Peterskirchen ins Match zurückkommen lassen. In der zweiten Hälfte gab's Chancen auf beiden Seiten und Peterskirchen hat dann ein schönes Tor gemacht. Dass wir kurz vor Schluss wieder mal einen entscheidenden Elfmeter verschießen, passt ins Bild. Glückwunsch an Peterskirchen. Für uns werden es jetzt noch harte letzte drei Spiele.«
Florian Heppert, Co-Trainer des TSV Zornedig: »Der Sieg für Aschheim geht nach der zweiten Halbzeit in Ordnung, auch wenn das Ergebnis aus meiner Sicht vielleicht einen Tick zu hoch ausgefallen ist – aber das sagt man wohl mit der Vereinsbrille. In der ersten Halbzeit fand ich uns sehr stark. Wir waren gut in den Zweikämpfen, haben Aschheim vor Probleme gestellt und über Außen immer wieder gefährlich umgeschaltet. Zudem haben wir das Zentrum gut verteidigt. Da hätten wir uns durchaus mit einem Tor belohnen dürfen, waren aber im Abschluss zu unpräzise. Mit dem Pausenpfiff macht Aschheim dann das 1:0 – ein stark herausgespielter Treffer, der zeigt, warum sie oben in der Tabelle stehen.
Patrick Zimpfer, Trainer des SB Rosenheim: »Es war am Ende eine verdiente Niederlage, auch wenn wir in der ersten Halbzeit sehr diszipliniert und stark aufgetreten sind. In der zweiten Halbzeit haben wir dann jedoch zu viele Fehler gemacht, und so eine Spitzenmannschaft wie Forstinning bestraft das eiskalt. Das 1:0 fällt nach einem individuellen Fehler, als Opara allein vor dem Tor steht. Beim 2:0 ist es eine perfekte Flanke, die Opara per Kopf wunderschön verwertet. Das 3:0 resultiert dann aus der Verletzung unseres Torhüters, der den Ball nicht mehr richtig festhalten konnte.
Wir mussten im Laufe des Spiels zweimal den Torwart wechseln und haben bereits am Donnerstag zusätzliche Verletzungssorgen dazubekommen. Aktuell gehen wir also ein wenig auf dem Zahnfleisch. Trotzdem hat die Mannschaft in der ersten Halbzeit wirklich alles reingeworfen und sich stark präsentiert. In der zweiten Halbzeit hat man dann allerdings den Unterschied zwischen dem Tabellenführer und einem Team gesehen, das im Abstiegskampf steckt.
Forstinning ist eine sehr gut ausgebildete Mannschaft mit einem starken Trainer wie Geri, daher auch Glückwunsch und viel Erfolg weiterhin. Ob es da oben ein Zweikampf oder vielleicht sogar ein Dreikampf mit Holzkirchen und Aschheim wird, bleibt spannend. Für uns gilt: Wir müssen unsere Punkte gegen andere Gegner holen.«
Gerhard Lösch, Trainer vom VfB Forstinning: »Erstmal Glückwunsch an meine Jungs! 15 Spiele ohne Niederlage ist eine gute Leistung, wovon wir uns aber aktuell nichts kaufen können
Grundsätzlich geht der Sieg vollkommen in Ordnung. Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen, hatten drei gute Möglichkeiten ein Tor zu erzielen und hatten ein wenig Glück als Rosenheim eine große Chance liegen gelassen hat gegen unseren Torhüter, der in der Aktion sehr gut gehalten hat.
In der zweiten Halbzeit hab ich gefordert, dass wir weiterhin das Spieltempo hochhalten, was sich dann auch in Tore ausgezahlt hat. Respekt an Rosenheim, die sehr diszipliniert gespielt haben und durch ihre heutige Leistung noch einige Punkte mehr holen werden in der Rückrunde.«