2024-07-17T10:40:36.325Z

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Düsseldorf verlor trotz eines zwischenzeitlichen 2-Tore-Vorsprungs
Düsseldorf verlor trotz eines zwischenzeitlichen 2-Tore-Vorsprungs – Foto: Gerhard Hannappel

Spiel gedreht: U19 von Rot-Weiss Essen gewinnt Niederrheinpokal

Fortuna Düsseldorf verspielte eine zwischenzeitliche Zwei-Tore-Führung und musste sich Rot-Weiss Essen spät geschlagen geben. Nach einjähriger Absenz durften die Essener wieder den Gewinn des Niederrheinpokals feiern.

Mit drei unbeantworteten Toren drehte die U19 von Rot-Weiss Essen den Rückstand im Finale des Niederrheinpokals gegen Fortuna Düsseldorf. Beim 3:2 (0:1)-Erfolg drehten die Essener besonders im zweiten Durchgang auf.

Düsseldorf zunächst effektiver

Die erste gute Chance der Partie hatte Mats Brune auf Seiten von RWE, der mit einem Distanzschuss nur den Pfosten traf (15.).

Der verpasste Führungstreffer der Essener rächte sich prompt auf der anderen Seite. Nach einem Eckball von Ronay Arabaci setzte sich Maksym Len am ersten Pfosten gut durch und köpfte zum Führungstreffer für die Fortuna ein (18.).

Essen bemühte sich in der Folge um eine passende Antwort. Mit einem Distanzschuss von Gianluca Swajkowski (28.), sowie einem unbedrängten Abschluss im Strafraum von Noel Etienne Reck (39.) kamen sie dem Ausgleich auch sehr nahe.

Die vermeintlich effektivere Mannschaft stellten in der Folge dann doch die Düsseldorfer. Am Ende eines stringent geführten Konters ließ sich Si-woo Yang nicht zweimal bitten und erhöhte für die Fortuna (55.).

Essen dreht die Partie komplett

Doch Essen gab sich keinesfalls geschockt. Milot Ademi nutzte mit einem präzisen Distanzschuss die zwischenzeitliche Fünf-Minute-Strafe der Gegner (59.).

Die Partie gewann nun immer mehr Feuer, beide Seiten nahmen die Zweikämpfe im Mittelfeld an. In der Schlussphase bot die Partie auch etwas fürs Auge. Einen direkten Freistoß verwandelte Lennart Bollenberg sehenswert zum Ausgleichstreffer (75.).

Doch damit nicht genug. RWE hielt weiterhin den Fuß auf dem Gaspedal. Ben Berzen setzte sich im Strafraum gut durch und und stellte nach einer Vorlage von Ademi die Partie endgültig auf den Kopf. Düsseldorf versuchte in der Folge noch einmal zu antworten, doch Essen hielt resolut dagegen.

Die Essener durften, vor allem in Anbetracht des Spielverlaufs, einen unverhofften Sieg im Niederrheinpokal feiern. Über die Spieldauer zeigten sie sich auch mindestens auf Augenhöhe mit dem Bundesligisten und verdienten sich den Erfolg zweifellos.

Fortuna Düsseldorf – Rot-Weiss Essen 2:3
Fortuna Düsseldorf: Linus Langenbruch, David Savic, Tobias Grulke, Ben Eze, Maksym Len, Leon Caliskan (67. Tymofiy Malykh), Simon Vu (88. Selahattin Cankirli), Ronay Arabaci, Si-woo Yang (80. Anas Slimani), Noah Nikolaou, Dadou Mossi-Sezene (69. Carrington Jackson) - Trainer: Engin Vural
Rot-Weiss Essen: Noah Koch, Lennart Bollenberg, Mats Brune, Gianluca Swajkowski, Milot Ademi (90. Erijon Daci), Mehmet Demirci (73. Yasin Pirnal), Glenn Byakoua Youbi (73. Leon Arda Alpkaya), Yan Marcos Friessner Montas, Noel-Etienne Reck, Ben Berzen (88. Nicolai Schulte-Kellinghaus), Mamadou Barry - Trainer: Simon Hohenberg
Schiedsrichter: Matti Lambertz - Zuschauer: 600
Tore: 1:0 Maksym Len (18.), 2:0 Si-woo Yang (55.), 2:1 Milot Ademi (59.), 2:2 Lennart Bollenberg (75.), 2:3 Ben Berzen (84.)

Aufrufe: 02.6.2024, 18:35 Uhr
Markus BeckerAutor