
Der TSV Gräfelfing hat sein erstes Heimspiel unter Trainer Florian Eisenmann-König gewonnen. Die Wölfe trotzten Widrigkeiten wie einer Halbzeit in Unterzahl.
Es wird noch ein wenig dauern, bis sich Spieler, Verantwortliche und Fans an den neuen Modus in der Münchner Kreisliga gewöhnt haben. Wie berichtet, soll die Zahl der Kreisligen von drei auf zwei reduziert werden, weshalb sich in dieser Saison 40 Mannschaften in derselben Liga tummeln.
Somit kommt es zu auf den ersten Blick etwas kurios anmutenden Platzierungen, wie dem derzeit 25. Platz des TSV Gräfelfing. Immerhin aber haben die Wölfe den noch deutlich unschöner klingenden Rang 40, den sie nach der 0:6-Auftaktpleite beim SV Lohhof belegten, schnell wieder hinter sich gelassen.
Bei der Heimpremiere des neuen Trainers Florian Eisenmann-König gelang dem TSV am Samstag trotz 45-minütiger Unterzahl ein 3:2-Erfolg gegen den TSV 54-DJK München. Wie viel dieser Sieg wert ist, wird sich erst in einigen Wochen zeigen. Denn der Bezirksliga-Absteiger mit einem runderneuerten Kader war zum ersten Spiel gar nicht erst angetreten und zählt vermutlich nicht zu den stärksten Teams der Liga.
Dennoch bleibt festzuhalten: Die ersten drei Punkte auf dem Weg in Richtung Klassenerhalt hat Gräfelfing bereits am zweiten Spieltag eingefahren – und das hatte der Elf nach der von Personalsorgen geprägten Vorbereitung und dem ernüchternden Auftaktspiel womöglich nicht jeder zugetraut. te