
Spielerin und Medienbeauftragte Sarah Rumprecht ordnet im FuPa-Teamcheck den bisherigen Saisonverlauf der SpG Spremberg/Forst ein. Sie spricht über eine durchwachsene Hinrunde, defensive Stabilität, offensive Baustellen und den Weg durch die Rückrunde in der Frauen-Kreisliga Niederlausitz.
Aktuell befindet sich die SpG Spremberg/Forst in der Winterpause, „bevor es ab März wieder in der Liga weitergeht“. In der spielfreien Zeit nimmt das Team an mehreren Hallenturnieren teil, „ein echtes Highlight war dabei der Vizemeistertitel bei der Hallenkreismeisterschaft“. Auch abseits des Platzes wird der Zusammenhalt gepflegt: „Wir treffen uns regelmäßig als Mannschaft und unterstützen, wenn es zeitlich passt, auch die Männer vom SC Spremberg bei ihren Spielen.“
Der bisherige Saisonverlauf wird realistisch eingeordnet. „Unser bisheriger Saisonverlauf war eher durchwachsen“, sagt Rumprecht. Die Mannschaft befinde sich „aktuell in einer Phase des Umbruchs und stellen vieles neu auf“. Gearbeitet werde intensiv an den eigenen Stärken, „insbesondere in der Defensivarbeit“, während gleichzeitig „unsere offensiven Abläufe weiterentwickelt“ werden sollen. Trotz noch bestehender Defizite heißt es klar: „Wir sehen die Entwicklung positiv und sind motiviert, uns Schritt für Schritt weiter zu verbessern.“
Positiv überrascht habe vor allem die Arbeit gegen den Ball. „Besser als zu Beginn der Saison erhofft hat auf jeden Fall unsere Defensivarbeit funktioniert.“ Gerade in den ersten Halbzeiten habe das Team „oft sehr kompakt“ gestanden, „gut hinter dem Ball gearbeitet und als Team verteidigt“. Diese Stabilität soll künftig länger tragen: „Jetzt gilt es, diese Stabilität auch über die zweite Halbzeit mitzunehmen und gleichzeitig offensiv mutiger und konsequenter zu werden.“
Probleme zeigen sich vor allem im Angriffsspiel. „Trotz guter Chancen fehlt uns aktuell noch die nötige Konsequenz vor dem gegnerischen Tor.“ Hinzu kommen personelle Faktoren: „Uns fehlen immer wieder Spielerinnen, da sich einige aus beruflichen oder privaten Gründen zurückgezogen haben.“ Rumprecht spricht auch ein strukturelles Thema an: „Neue Spielerinnen zu gewinnen ist im Frauenfußball leider nicht immer leicht.“ Umso wichtiger sei es, „als Team zusammenzuhalten und die vorhandenen Spielerinnen weiterzuentwickeln“.
Nach der Winterpause will die Mannschaft wieder angreifen. „Ab März geht es in die Rückrunde der Saison“, ergänzt durch weitere Hallenturniere. Die Zielsetzung ist klar formuliert: „Unser Ziel ist es, defensiv stabil zu bleiben, offensiv mutiger zu werden und als Team weiterhin zusammenzuwachsen.“ Die Vorfreude ist spürbar: „Wir freuen uns auf spannende Spiele, neue Herausforderungen und viele gemeinsame Erfolge in der zweiten Saisonhälfte.“
Personell bleibt es bislang ruhig. „Aktuell gibt es keine personellen Abgänge, die genannt werden können.“ Auch Wechsel seien nicht angekündigt worden. Bei möglichen Zugängen heißt es: „Zugänge sind aktuell noch offen.“ Besonders gesucht werde Unterstützung „für das Tor“, zugleich sei „jede motivierte Spielerin willkommen, Teil unseres Teams zu werden“.
Im Titelrennen rechnet Rumprecht mit einem Dreikampf. „In unserer Liga wird sich der Kampf um die Meisterschaft voraussichtlich zwischen SV Wacker 09 Cottbus, ESV Lok Falkenberg und SpG Viktoria Cottbus/Drachhausenentscheiden.“ Aktuell habe Wacker „die Tabelle als Herbstmeister“ angeführt. Abstiegssorgen gibt es nicht: „Da es aktuell keine niedrigere Spielklasse gibt“, könne sich das Team „voll auf unsere Spiele und die Weiterentwicklung der Mannschaft konzentrieren“.