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Allgemeines

SpG Schwedt/Criewen II holt den Hallentitel der Uckermarkliga

Kompaktes Turnier, enge Gruppen und ein Finale auf Messers Schneide

von red · 17.01.2026, 18:30 Uhr · 0 Leser
– Foto: SpG Schwedt/Criewen

Der Hallencup der Uckermarkliga hat am heutigen Samstag in der Sporthalle „Neue Zeit“ in Schwedt einen würdigen Sieger gefunden. Acht Mannschaften aus der Region spielten in zwei Vierergruppen, zwölf Minuten pro Partie, ohne taktische Schonzeit. Am Ende setzte sich die SpG Schwedt/Criewen II im Finale gegen den SV 90 Pinnow durch und krönte einen Turniertag, der von Ausgeglichenheit, Rivalität und der typischen Zuspitzung des Hallenfußballs geprägt war.

Ein Turniertag ohne Leerlauf
Der Hallencup der Uckermarkliga war straff organisiert und klar strukturiert. Ab dem frühen Nachmittag folgte Spiel auf Spiel, kurze Pausen, kaum Zeit zum Durchatmen. Die zwölf Minuten Spielzeit pro Begegnung machten jede Partie wertvoll. Ein Gegentor wog schwer, ein früher Treffer konnte den Rhythmus eines gesamten Spiels bestimmen. Genau diese Dynamik prägte den Verlauf des Turniers.

Gruppe A: Enge Entscheidungen bis zum letzten Spiel
In der Gruppe A entwickelte sich ein ausgeglichenes Rennen. Die SpG Schwedt/Criewen II und der LSV Zichow schlossen die Gruppenphase punktgleich mit jeweils sechs Zählern ab. Schwedt/Criewen II kam auf ein Torverhältnis von 8:4, Zichow auf 6:3. Den Ausschlag für Platz eins gab die bessere Tordifferenz der Spielgemeinschaft. Dahinter landeten der FC Husaria Schwedt und der Heinersdorfer SV 1973 mit jeweils drei Punkten.

Gruppe B: Pinnow setzt früh ein Zeichen
In der Gruppe B war der SV 90 Pinnow das Maß der Dinge. Drei Siege aus drei Spielen, 8:1 Tore und neun Punkte bedeuteten eine makellose Bilanz. Pinnow überzeugte mit Klarheit im Spielaufbau und Effizienz vor dem Tor. Dahinter blieb es eng: Die SpG Vierraden/Gartz und der FSV Rot-Weiß Prenzlau II erreichten jeweils vier Punkte, getrennt nur durch die Tordifferenz zugunsten von Vierraden/Gartz. Die SpG Storkow/Vietmannsdorf blieb ohne Punktgewinn, hielt aber in mehreren Spielen lange dagegen.

Der Übergang in die K.-o.-Phase
Mit Abschluss der Gruppenphase begann die Phase, in der jedes Spiel über Platzierungen entschied. Die beiden Gruppenersten und -zweiten zogen ins Halbfinale ein, während die übrigen Teams in die Platzierungsspiele gingen. Die Atmosphäre veränderte sich spürbar: Aus Vergleichen wurde Druck, aus kleinen Fehlern große Konsequenzen.

Halbfinals als erste Bewährungsprobe
Im ersten Halbfinale setzte sich die SpG Schwedt/Criewen II gegen die SpG Vierraden/Gartz mit 4:2 durch. Die Spielgemeinschaft bestätigte ihre starke Gruppenphase und zeigte sich offensiv entschlossen. Das zweite Halbfinale brachte den SV 90 Pinnow und den LSV Zichow zusammen. Pinnow behielt mit 3:2 knapp die Oberhand und zog verdient ins Finale ein.

Platzierungsspiele mit Spannung bis zum Schluss
Auch jenseits des Finaleinzugs blieb der Wettbewerb intensiv. Im Spiel um Platz sieben setzte sich der Heinersdorfer SV 1973 gegen die SpG Storkow/Vietmannsdorf im Neunmeterschießen durch. Das Spiel um Platz fünf entschied der FSV Rot-Weiß Prenzlau II ebenfalls im Neunmeterschießen gegen den FC Husaria Schwedt für sich.

Das Spiel um Platz drei als klare Angelegenheit
Im Spiel um Platz drei trafen die SpG Vierraden/Gartz und der LSV Zichow aufeinander. Vierraden/Gartz setzte sich deutlich mit 5:1 durch und sicherte sich den dritten Rang. Nach der Halbfinalniederlage gelang der Mannschaft damit ein klarer Abschluss des Turniers.

Ein Finale auf Augenhöhe
Das Endspiel zwischen der SpG Schwedt/Criewen II und dem SV 90 Pinnow bündelte die Stärken beider Teams. Pinnow hatte die Gruppenphase dominiert, Schwedt/Criewen II war über Konstanz und Effizienz ins Finale gekommen. Das Spiel blieb lange offen, intensiv geführt und von hoher Konzentration geprägt. Am Ende setzte sich Schwedt/Criewen II mit 2:1 durch und entschied das Finale knapp für sich.