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SpG Lunow/Oderberg: "Heimfahrt im Reisebus ist überragend gewesen"

Nach einem 4:0-Sieg im Finale des Kreispokals Uckermark gegen den FC Husaria Schwedt feiert das Team einen besonderen Moment

von red · 02.05.2025, 16:00 Uhr · 0 Leser
– Foto: Verein

Die SpG Lunow/Oderberg hat sich mit einem 4:0 gegen den FC Husaria Schwedt den Kreispokal Uckermark gesichert. Ein klarer Sieg vor 421 Zuschauern – und ein emotionaler Moment für ein Team, das in dieser Saison Großes vorhat.

Ein Tag für die Vereinsgeschichte
Als Schiedsrichter Henri Voss das Spiel abpfiff, war die Freude bei der SpG Lunow/Oderberg grenzenlos. Mit einem 4:0-Erfolg im Finale des Kreispokals Uckermark gegen den FC Husaria Schwedt sicherte sich das Team nicht nur den Pokal, sondern auch einen emotionalen Höhepunkt der Saison. „Es gab gestern noch eine schöne Feier. Die Heimfahrt im Reisebus ist schon überragend gewesen“, sagt Trainer Matthias Kandula.

Zweites Saisonziel erreicht – mit Überzeugung
Schon vor dem Anpfiff war klar: Die SpG Lunow/Oderberg hatte ein klares Ziel vor Augen. „Unser primäres Saisonziel lautet Aufstieg und Meisterschaft. Danach kam dann allerdings schon das Ziel des Pokalerfolgs“, erklärt Kandula. Das eine Ziel ist erreicht – das nächste wartet. Und doch: Der Pokalsieg ist mehr als ein Zwischenschritt für das Team aus der Uckermarkliga. Es ist ein sichtbarer Beweis für die Entwicklung, die das Team in dieser Saison durchgemacht hat.

Der Weg zum Sieg führte über den Zusammenhalt
Der klare Erfolg war für den Trainer kein Zufall. „Die Kaderbreite und stetige Entwicklung der Jungs“, nannte Kandula als entscheidenden Faktor. „Wenn einer der Jungs mal eine schlechtere Phase hat, springt ein anderer ein.“ Diese mannschaftliche Geschlossenheit zahlte sich aus – auch im Finale, das schwieriger begann, als es das Ergebnis vermuten lässt.

Schwedt stemmt sich gegen die Niederlage – doch Lunow bleibt eiskalt
In den Anfangsminuten tat sich Lunow/Oderberg schwer. „Wir hatten Probleme, ins Spiel zu kommen“, sagt Kandula. Doch dann kam der Moment, der das Spiel kippte: In der 21. Minute traf Niklas Prillwitz zum 1:0. „Nach dem 1:0 hatten wir dann die Kontrolle und mit zunehmender Dauer wurden die Kräfte bei Husaria auch weniger“, so der Trainer.

Noch vor der Pause erhöhte Malik Horn auf 2:0. Danach schien der Widerstand von Husaria allmählich zu schwinden. Die Kräfte ließen nach, Lunow spielte befreiter auf. Philip Baier (74.) und Friedrich Goldbeck (90.+3) machten das Ergebnis deutlich.

Der Pokal bekommt einen Ehrenplatz
Nach Abpfiff war der Jubel groß – nicht nur auf dem Rasen, sondern auch auf der Rückfahrt. Die Heimreise im Reisebus wurde zur rollenden Party. Der Pokal selbst wird im Vereinsheim einen festen Platz erhalten – als Symbol für eine Mannschaft, die gemeinsam an ihren Zielen wächst. Ein Titel mit Bedeutung. Ein Spiel, das bleibt. Ein Moment, der vereint.