2026-04-29T13:32:52.058Z

Allgemeines

Spektakel am Strietkamp: Kisdorf schlägt Spitzenreiter

Bankert-Dreierpack krönt furiose Aufholjagd – Rapid kommt spät noch einmal heran

von ck · Heute, 11:26 Uhr · 0 Leser
– Foto: Jennifer und Jessika Caro

Der FC Fetih-Kisdorf hat für eine der größten Überraschungen der Saison gesorgt und den Tabellenführer SC Rapid Lübeck in einem torreichen Spiel mit 5:4 bezwungen. Vor 80 Zuschauern entwickelte sich am Strietkamp ein offener Schlagabtausch mit neun Treffern und zahlreichen Wendungen.

Die Partie begann aus Sicht der Gastgeber denkbar ungünstig: Tino Arp brachte Rapid bereits in der 1. Minute in Führung und legte nur vier Minuten später das 0:2 nach. Doch Kisdorf zeigte eine beeindruckende Reaktion. Marco Möller verkürzte in der 18. Minute, ehe lange um den Ausgleich gerungen wurde.

Nach der Pause drehte der Aufsteiger das Spiel: Leon-Pascal Bankert stellte auf 2:2 (51.), Mustafa Dikdere traf zur Führung (58.). In der Folge überrollte Kisdorf den Spitzenreiter förmlich – erneut Bankert erhöhte mit einem Doppelpack (65., 76.) auf 5:2.

Rapid kämpft sich zurück – Kisdorf rettet den Sieg

Doch auch damit war das Spiel noch nicht entschieden. Tino Arp verkürzte in der 81. Minute auf 5:3 und sorgte mit seinem vierten Treffer in der Nachspielzeit für das 5:4. Die Gäste warfen in der Schlussphase alles nach vorne, kamen jedoch nicht mehr zum Ausgleich.

Kisdorf ließ zudem weitere Chancen ungenutzt, unter anderem durch drei Aluminiumtreffer. Trainer Nico Brehm zeigte sich entsprechend zufrieden: „Tolle Moral, viel Kampf und viele Chancen auf beiden Seiten. Unsererseits noch drei Mal Alu, wir sind happy über Entwicklung seit Winter.“

Mit dem Sieg verbessert sich der FC Fetih-Kisdorf auf 27 Punkte, bleibt aber weiterhin auf Rang sechzehn. Der SC Rapid Lübeck führt die Tabelle trotz der Niederlage mit 58 Punkten an, hat jedoch einen Dämpfer im Titelrennen hinnehmen müssen.

FC Fetih-Kisdorf – SC Rapid Lübeck 5:4
FC Fetih-Kisdorf: Fin Drews, Ben Dreger, Lars Höche, Luis Hinzmann, Tobias Caro (55. Thilo Albrecht), Lasse Drews (77. Mats Lorisch), Marco Möller (86. Arthur Dauvalter), Mustafa Dikdere, Michael Brehm (77. Marvin Ruehsen), Lennart Iven Hoee, Leon-Pascal Bankert (88. Jonas Rübner) - Trainer: Nico Brehm
SC Rapid Lübeck: Maksim Galtsew, Mario Nagel, Begtullah Cavdarli (81. Erik Bauer), Leon Bilic (71. Phil Miles Morr), Raphael Leon Theiss, Joel Liborius Damisi (90. Yesin El-Gafsi), Tino Arp, Serdar Hassan (58. Hakob Avestisyan), Lasse Meier, Marcel Stellbrinck (71. Peywend Cabbar), Amir Aboukassim - Trainer: Christian Arp - Trainer: Dario Bilic
Schiedsrichter: Tom Pasewald - Zuschauer: 80
Tore: 0:1 Tino Arp (1.), 0:2 Tino Arp (5.), 1:2 Marco Möller (18.), 2:2 Leon-Pascal Bankert (51.), 3:2 Mustafa Dikdere (58.), 4:2 Leon-Pascal Bankert (65.), 5:2 Leon-Pascal Bankert (76.), 5:3 Tino Arp (81.), 5:4 Tino Arp (90.)