OSC-Trainer Roman Opalka musste erneut kurzfristig auf fünf Spieler verzichten. Foto: Volker Schmidt
OSC-Trainer Roman Opalka musste erneut kurzfristig auf fünf Spieler verzichten. Foto: Volker Schmidt

OSC kann in Hamburg nicht gewinnen

Nach dem 3:16 bei den HSV Panthern gab es für die Futsal-Kicker von Trainer Roman Opalka eine 6:10-Niederlage beim FC Fortis.

HAMBURG. Die Futsalkicker des OSC können auswärts nicht gewinnen, da sich die Olympischen in fremden Hallen mit einem anderen Gesicht, als in der eigenen Stadionhalle präsentieren. Dort konnte das Team in der Regel in Bestbesetzung den Sparta Futsal mit 12:2, Werder Bremen mit 12:7 und Eintracht Braunschweig mit 6:4 besiegen.

Bei der 6:10-Niederlage am Sonnabend beim Dritten FC Fortis konnte Opalka nach dem 3:16-Debakel vor Wochenfrist bei den HSV Panthern erneut nur einen Mini-Kader aufbieten, der nach dem 0:5 alles gab und sich bis zum 5:6 heran kämpfen konnte. „Wir waren dem Ausgleich nahe, doch dann haben wir ein dummes Tor zum 5:7 und ein weiteres schnelles Tor zum 5:8 bekommen. Dieser Doppelschlag hat uns das Genick gebrochen. Die Spieler haben alles gegeben und den OSC gut vertreten“, sagte der OSC-Coach kurz vor der Rückreise in die Seestadt.

Fünf Spieler hatten erneut kurzfristig aus den unterschiedlichsten Gründen abgesagt. „Das mache ich in der kommenden Saison nicht mehr mit. Ab 2020 soll es eine Futsal-Bundesliga geben. Ich habe jetzt noch zehn Spieler auf meiner Liste, die gerne bei uns spielen möchten. Wir wissen jetzt, was auf uns in der Regionalliga zukommt. Da müssen wir auswärts einfach professioneller auftreten“, ärgerte sich Opalka über den verbrauchten Tag.

Seinen Männern, die da waren, machte er keine Vorwürfe, die alles gaben, aber in der Anfangsphase kalt erwischt wurden. Alessandro Schirosi, Marcel Rodrigues, Diego Wilhelm Ballester- (2) und Tamer Dömmez schossen den FC nach 14 Minuten mit 5:0 in Front. Nach dem Anschlusstreffer von Filipe Casanova waren die Bremerhavener in der Partie und verkürzen nach dem Wechsel durch Mergim Nebihi und Casanova zum 3:5 (28.). Dömmez erhöhte zum 6:3 für die Hamburger. Die Olympischen zeigten Moral und verkürzen durch Mergim und Behar Nebihi zum 5:6 (33.). Doch der FC schlug in der gleichen Spielminute mit zwei Treffern von Schirosi und Dömmez zurück und stellte die Weichen zum elften Saisonsieg, während das Opalka-Team hintern den Kielern auf den vorletzten Platz abgerutscht ist. Behar Nebihi konnte noch zum zwischenzeitigen 6:8 verkürzen. „Ich kann den Jungs keine Vorwürfe machen, da sie bis zum Abpfiff an eine Wende nach dem 0:5 geglaubt haben. Mit einem kompletten Kader hätten wir die Partie gewonnen. Da bin ich mir sicher“, so Opalka, der in 14 Tagen den Zweiten vom Hamburger Futsal-Club empfängt.

OSC Bremerhaven Futsal: Delmar da Rocha Nunes – Mergim Nebihi, Filipe Casanova, Luan Muhaxheri, Behar Nebihi, Niels Osinga Roman Opalka.


Der Spieltag


FC Fortis (MSV Hamburg Futsal) - OSC Bremerhaven Futsal 10:6
Spieltext


Schiedsrichter: Keine Angabe - Zuschauer: k.A.
Tore: -


SG PTSK/Holstein - Sparta Futsal 5:1
Spieltext


Schiedsrichter: Keine Angabe - Zuschauer: k.A.
Tore: -


SV Werder Bremen Futsal - HSV-Futsal Panthers 1:10
Spieltext


Schiedsrichter: Keine Angabe - Zuschauer: k.A.
Tore: -


Hamburger Futsal-Club 16 - Eintracht Braunschweig Futsal 7:7
Spieltext


Schiedsrichter: Keine Angabe - Zuschauer: k.A.
Tore: -



Aufrufe: 029.1.2018, 10:37 Uhr
Nordsee-Zeitung / Volker SchmidtAutor

Verlinkte Inhalte