Trainer Roman musste nicht nur auf Torjäger Jan-Niklas Kersten verzichten. Daneben fehtlen Nehat Shalaj, Marcel Lopes, Angelo Pauls, Elvis Mazreku und Mergim Nebihi. Und das gegen den vierfachen deutschen Meister HSV Panthers. Foto: Volker Schmidt
Trainer Roman musste nicht nur auf Torjäger Jan-Niklas Kersten verzichten. Daneben fehtlen Nehat Shalaj, Marcel Lopes, Angelo Pauls, Elvis Mazreku und Mergim Nebihi. Und das gegen den vierfachen deutschen Meister HSV Panthers. Foto: Volker Schmidt

HSV deklassiert den OSC

Die Bremerhavener kommen in Hamburg bei den Panthers mit 3:16 in der Futsal-Regionalliga unter die Räder

HAMBURG. Unter die Räder gekommen sind die OSC-Futsalkicker in der Regionalliga beim vierfachen deutschen Meister HSV Panthers, die mit dem ersatzgeschwächten Team von Roman Opalka Katz & Maus spielten und die Seestädter nach 40-Netto-minuten mit einer 3:16-Niederlage im Gepäck auf die Rückreise schickten.

Opalka, der selbst seine Schuhe schnüren musste, hatte schon am Sonn-abendnachmittag beim 9. Allianz-Haj-man-Cup in Stotel ein mulmiges Gefühl, das sich bestätigen sollte, da Nehat Shalaj, Angelo Pauls und Mergim Nebihi kurzfristig für die Partie am Abend um 20 Uhr in der Wandsbeker Sporthalle abgesagt hatten. Da vorher schon Jan-Niklas Kersten, Marcel Lopes und Elvis Mazreku passen mussten, ging es nur noch um Schadensbegrenzung.

Der Tabellenführer stellte die Weichen ganz früh auf Sieg, der nach Toren von Stefan Winkel, Onur Saglam (2), Lukas Wenzel und Ian Prescott Claus nach zehn Minuten mit 5:0 führte. Den Olympischen, die vor Wochenfrist in eigener Halle den Tabellendritten Eintracht Braunschweig mit 6:4 besiegen konnten, gelang nichts, so dass die Panthers noch vor dem Wechsel durch Winkel und dem Eigentor von Igor Rodrigues mit 7:0 in Führung gehen konnten. Niels Osinga, der alle drei Treffer für den OSC schoss, sorgte mit dem 1:7 zur Pause für Ergebniskosmetik.

Die Hamburger kannten kein Pardon und schossen nach dem Wechsel in regelmäßigen Abständen ihre Tore zum Kantersieg und stehen erneut vor der Titelverteidigung. Dafür langt dem HSV aus den letzten drei Partien ein Sieg.

„Wer eine Woche zuvor mit 6:4 gegen Braunschweig gewonnen hat, der darf nicht so hoch gegen Deutschlands bester Futsalmannschaft verlieren. Klar, der Kader war eng besetzt, aber jeder Spieler muss sich mal kritisch hinterfragen, ob er gerade in den Auswärtsspielen alles dafür tut, um dabei zu sein. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg“, ärgerte sich Opalka über seinen schmalen Kader, der in dieser Besetzung nicht konkurrenzfähig war. Das soll sich am kommenden Sonnabend ändern, wenn der OSC sich erneut in Hamburg beim Tabellendritten FC Fortis vorstellen muss. Das Hinspiel verlor das Opalka-Team mit 7:12.

OSC Bremerhaven Futsal: Delmar da Rocha Nunes, Igor Rodrigues Casanova, Rybinski, Behar Nebihi, Opalka, Felipe Casanova, Dominique Schmiedel, Osinga.


Der Spieltag

Sparta Futsal - Hamburger Futsal-Club 16 7:8
Spieltext


Schiedsrichter: Keine Angabe - Zuschauer: k.A.
Tore: -

SV Werder Bremen Futsal - SG PTSK/Holstein 3:13
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Schiedsrichter: Keine Angabe - Zuschauer: k.A.
Tore: -

Eintracht Braunschweig Futsal - FC Fortis (MSV Hamburg Futsal) 5:8
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Schiedsrichter: Keine Angabe - Zuschauer: k.A.
Tore: -

HSV-Futsal Panthers - OSC Bremerhaven Futsal (Sa 20:00)
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Schiedsrichter: Keine Angabe


Aufrufe: 021.1.2018, 17:58 Uhr
FuPa Bremerhaven / Volker SchmidtAutor

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