Nehat Shalaj, links, soll gegen den Hamburger Futsal-Club spielerisch überzeugen und sich nicht mit verbale Diskussionen aus dem Rhythmus bringen lassen.  F: Berndt
Nehat Shalaj, links, soll gegen den Hamburger Futsal-Club spielerisch überzeugen und sich nicht mit verbale Diskussionen aus dem Rhythmus bringen lassen. F: Berndt

Der OSC blickt 2020 auf die Bundesliga

Die Bremerhavener wollen sich in den kommenden zwei Jahren zunächst in der Regionalliga etablieren - am Sonnabend letztes Heimspiel gegen den Hamburger Futsal-Club 2016

BREMERHAVEN. Die Futsalkicker des OSC bestreiten am Sonnabend um 19 Uhr ihr letztes Heimspiel in der Regionalliga-Nord. Gegner in der Stadionhalle ist der Hamburger Futsal-Club 2016, der zu den besten Teams in Norddeutschland zählt und mit einem Sieg in der Seestadt die Vizemeisterschaft hinter den HSV-Panthers perfekt machen will.

Das Hinspiel verlor das Team von Roman Opalka mit 2:8, der sich den HFC in Hamburg beim 7:7 gegen Eintracht Braunschweig vor 14 Tagen angesehen hat. „Sie haben spielerisch und technisch starke Mannschaft. Aber körperlich sind sie nicht so stark. Da müssen wir ansetzen, wenn wir sie besiegen wollen“, sagt Opalka, der bis auf LTS-Spieler Marcel Lopes alle Mann an Bord hat. Dass der OSC in seiner ersten Regionalliga-Saison mithalten kann, hat er vor allem mit den eigenen Fans im Rücken bei den Siegen gegen Sparta Futsal, Werder Bremen und Eintracht Braunschweig gezeigt. „Wir wollen gewinnen, aber dafür müssen die Männer an ihre Grenzen gehen und gut in der Rautendeckung stehen. Den Lopes-Ausfall müssen wir kompensieren. Marcel ist schon ein herber Verlust für uns“, betont der OSC-Trainer, der froh ist, dass mit Marc Tietjen ein neuer Vereinswirt gefunden wurde, der sich um das leibliche Wohl der Zuschauer kümmern wird. Für Opalka ist erneut eine gute Defensivarbeit der Schlüssel zum Erfolg. Aber auch vorne müsse der konzentrierte Abschluss gesucht werden. „Ich erwarte von meinen Leistungsträgern wie Nehat Shalaj, Jan-Niklas Kersten oder Dominique Schmiedel, dass sie sich auf ihre Stärken konzentrieren und sich nicht verbal über irgendwelche Schiedsrichterentscheidungen aus dem Rhythmus bringen lassen. Der finale Pass in die Spitze ist unheimlich wichtig. Der muss stimmen. Dann werden wir auch zu Torerfolgen kommen“, ist sich Opalka sicher. Grundsätzlich müssten aber neben der Tagesform auch die Mentalität und der Charakter stimmen, um die Hamburger zu besiegen.

Der OSC will sich laut Abteilungsleiter Hajo Böhm weiter in der Regionalliga etablieren, in der ab der kommenden Saison zehn anstatt acht Mannschaften an den Start gehen. Ab 2020 soll dann eine Futsal-Bundesliga eingeführt werden. „Dieses Ziel peilen wir an“, sagt Böhm, der sich nach Anfangsbedenken mit dem Futsal angefreundet hat. „Ich kann mir mit Blick auf 2020 sogar vorstellen, eine reine Futsalmannschaft zu installieren. Dann würde die Doppelbelastung für die Kicker der Vergangenheit angehören und die Qualität höher sein“, so Hajo Böhm.

Heute, 18.30 Uhr: FC Fortis Hamburg – HSV-Panthers. 19 Uhr: Eintracht Braunschweig – PTSK Kiel, OSC Bremerhaven – Hamburger Futsal-Club. 20 Uhr: Sparta Futsal – Werder Bremen. (vs)

Aufrufe: 09.2.2018, 18:18 Uhr
FuPa Bremerhaven / Volker SchmidtAutor

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