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Allgemeines

Spandauer Kickers gewinnen das R+V-Hallenmasters in Kremmen

Jubiläumsturnier endet mit engem Finale und hohem sportlichem Niveau

von red · 17.01.2026, 21:03 Uhr · 0 Leser
– Foto: Sebastian Harbke/Veranstalter

Das 25. R+V-Hallenmasters in Kremmen hat einen würdigen Jubiläumssieger gefunden. Die FSV Spandauer Kickers setzten sich am heutigen Samstagabend im Finale mit 2:1 gegen den TuS 1896 Sachsenhausen durch und krönten einen langen Turniertag, der von Intensität, engen Spielen und klaren sportlichen Entscheidungen geprägt war. Acht Mannschaften, zwei Vorrundengruppen und eine stringente K.-o.-Phase machten das Masters 2026 zu einem konzentrierten Hallenturnier, das seiner Tradition gerecht wurde und bis zum letzten Spiel Spannung bot.

>>> Hier geht es zum Spielplan und zu den Ergebnissen.

Ein Jubiläum mit gewachsener Bedeutung
Zum 25. Mal wurde das R+V-Hallenmasters ausgetragen – ein Meilenstein für ein Turnier, das sich über Jahre hinweg im regionalen Hallenkalender etabliert hat. Die Jubiläumsausgabe unterstrich den Anspruch des Wettbewerbs, nicht nur sportliche Unterhaltung zu bieten, sondern ein echtes Kräftemessen ambitionierter Teams zu sein. Zwölf Minuten Spielzeit pro Partie sorgten für Struktur, ließen aber keinen Raum für Nachlässigkeiten.

Der Modus als sportlicher Prüfstein
Gespielt wurde in zwei Vierergruppen, aus denen sich die jeweils besten zwei Mannschaften für die Halbfinals qualifizierten. Die übrigen Teams spielten die weiteren Platzierungen aus. Dieses Format erhöhte von Beginn an den Druck: Jeder Punkt war entscheidend, jedes Gegentor konnte den Weg in die K.-o.-Phase erschweren oder versperren.

Gruppe A: Enge Entscheidungen bis zum Schluss
In der Gruppe A entwickelte sich ein ausgeglichener Wettbewerb. Die FSV Spandauer Kickers sicherten sich mit sieben Punkten den Gruppensieg. Dahinter folgte der TuS 1896 Sachsenhausen mit sechs Zählern. Der FC Kremmen 1920 zeigte vor heimischem Publikum eine engagierte Leistung, musste sich jedoch mit Rang drei begnügen. Die BSG Stahl Brandenburg blieb ohne Punktgewinn, sammelte aber wertvolle Spielminuten in einem anspruchsvollen Feld.

Gruppe B: Favoriten bestätigen sich
In der Gruppe B präsentierte sich der SV Blau-Weiß Hohen Neuendorf souverän und zog mit drei Siegen als Gruppenerster in die Halbfinals ein. Der FC 98 Hennigsdorf folgte auf Rang zwei. Die SSG Halvestorf-Herkendorf und der SC Oberhavel Velten lieferten sich intensive Duelle, konnten den Einzug in die Endrunde jedoch nicht realisieren.

Der Übergang in die K.-o.-Phase
Mit dem Abschluss der Vorrunde änderte sich der Charakter des Turniers spürbar. In den Halbfinals ging es nicht mehr um Tabellenrechnerei, sondern um den direkten Einzug ins Endspiel. Die Spandauer Kickers setzten sich knapp gegen den FC 98 Hennigsdorf durch, während der TuS Sachsenhausen mit einem deutlichen Erfolg gegen den Titelverteidiger aus Hohen Neuendorf ein Ausrufezeichen setzte.

Platzierungsspiele mit sportlichem Wert
Auch jenseits des Finaleinzugs blieb der Wettbewerb intensiv. Der FC Kremmen 1920 entschied das Spiel um Platz fünf für sich, während sich der FC 98 Hennigsdorf im Spiel um Platz drei gegen den SV Blau-Weiß Hohen Neuendorf durchsetzte. Diese Begegnungen unterstrichen den Anspruch des Turniers, jede Platzierung sportlich auszuspielen.

Ein Finale auf Augenhöhe
Im Endspiel trafen mit den FSV Spandauer Kickers und dem TuS 1896 Sachsenhausen zwei Teams aufeinander, die bereits in der Vorrunde Konstanz gezeigt hatten. Das Finale entwickelte sich zu einer engen Partie, in der beide Mannschaften diszipliniert agierten und nur wenige Fehler zuließen. Am Ende setzten sich die Spandauer Kickers mit 2:1 durch und bewahrten in der entscheidenden Phase die größere Ruhe.