
Vor rund 220 Zuschauern entwickelte sich eine Partie, in der Westvororte die erste Halbzeit klar dominierte und zahlreiche Chancen herausspielte...
BERICHT in Anlehnung an TSV Gera-Westvororte
Die zweite Halbzeit begann für Westvororte nervös. Nordhausen drängte auf den Ausgleich, doch der TSV-Keeper Thrum konnte zunächst mehrere Abschlüsse parieren, darunter einen Schuss aus der Distanz. Westvororte hatte selbst noch hochkarätige Chancen: Winefeld traf aus kurzer Distanz nur den Querbalken, und Klotz wurde im Strafraum gefoult, doch ein Elfmeterpfiff blieb aus. In der 63. Minute war es erneut Ludwig, der nach einem Angriff über links zum 2:2 traf. Wenig später gelang den Gästen die überraschende Führung: Paul Eichel reagierte nach einem abgefälschten Fernschuss besonders schnell und brachte Nordhausen mit 2:3 in Front. Westvororte ließ sich jedoch nicht entmutigen und kämpfte weiter. In der 89. Minute gelang schließlich der späte Ausgleich: Winefeld zog aus rund 18 Metern ab, der Ball wurde leicht abgefälscht und landete im Netz – 3:3.
Fazit: Das Spiel zeichnete sich durch zahlreiche Chancen auf beiden Seiten, intensive Zweikämpfe und mehrere verletzungsbedingte Auswechslungen aus. Besonders hervorzuheben ist die Moral von Westvororte, das trotz zweimaligem Rückstand den späten Ausgleich erzielte. Auf Nordhausens Seite zeigte Alexander Ludwig erneut seine Abschlussstärke, während Winefeld als entscheidender Spieler für Westvororte glänzte.
Das Spiel bot Spannung bis zur letzten Minute. Westvororte zeigte eine starke Moral und sicherte sich durch den späten Treffer einen verdienten Punkt, während sich das 3:3 für Nordhausen wohl eher wie eine Niederlage anfühlt. Beide Teams zeigten Kampfgeist und Engagement, die Partie blieb bis zum Schluss hochklassig und intensiv.