2026-04-01T12:50:56.008Z

Allgemeines

Spätes Norderstedter Glück im Nachholspiel gegen Phönix Lübeck

Regionalliga Nord: Die Übersicht auf die Nachholspiele.

von red · Gestern, 21:08 Uhr · 0 Leser
– Foto: Imago Images

In der Regionalliga Nord stand heute ein bedeutendes Nachholspiel auf dem Programm. Während die Tabellenspitze bereits enteilt ist, ging es für die beteiligten Mannschaften um wertvolle Punkte für das gesicherte Mittelfeld und um Punkte im Tabellenkeller. Es war eine Begegnung, die erst in den allerletzten Sekunden ihre dramatische Wendung nahm und die Beteiligten emotional bis zum Schlusspfiff forderte.

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In einem intensiven Duell trennten sich der FC Eintracht Norderstedt und der 1. FC Phönix Lübeck mit einem Unentschieden. Die Gäste aus Lübeck starteten entschlossen in die Partie und konnten bereits früh die Weichen stellen. Benjamin Luis erzielte in der 17. Minute das Tor zum 0:1 für den 1. FC Phönix Lübeck. Norderstedt stemmte sich in der Folge gegen die drohende Niederlage, doch es dauerte bis tief in die Nachspielzeit, ehe der Ausgleich unter großem Jubel der Heimelf gelang. Jonas Behounek markierte in der 90.+5 Minute per Foulelfmeter den Treffer zum 1:1-Endstand.

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Am Donnerstag wartet auf den Bremer SV gleich die nächste Prüfung. Das 2:3 gegen SV Drochtersen/Assel war besonders bitter, weil die Mannschaft zweimal führte. Justin Marcel Gröger und Leon Gino Schmidt hatten den Bremer SV in eine gute Position gebracht, doch am Ende traf Miguel Coimbra Fernandes in der 90.+8 Minute zum späten K.o. Mit 37 Punkten bleibt der Bremer SV im gesicherten Mittelfeld, aber ein Sieg hätte deutlich mehr Ruhe gebracht.

BSV Kickers Emden konnte am letzten kompletten Spieltag nicht eingreifen, steht aber mit 32 Punkten auf Rang zehn und reist deshalb mit einer soliden Ausgangsposition an. Dieses Nachholspiel ist für Emden die Chance, näher an die obere Tabellenhälfte heranzurücken. Für den Bremer SV geht es darum, den Frust über das späte Gegentor schnell in Energie zu verwandeln. Gerade solche Spiele unter der Woche leben von Reaktion, Frische und Widerstandskraft.

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Ebenfalls am Donnerstag trifft FSV Schöningen auf den Tabellenführer. Die Gastgeber holten zuletzt beim 2:2 beim Hamburger SV II einen Achtungserfolg. Nach Rückständen glichen Ayhan Cankor und Christian Beck aus und hielten Schöningen damit bei 26 Punkten. Für einen Aufsteiger in dieser Lage ist jeder Punkt von Bedeutung, erst recht gegen einen Gegner aus dem oberen Regal.

Nun aber kommt mit SV Meppen die Mannschaft der Stunde. Der Spitzenreiter gewann 4:1 gegen FC Eintracht Norderstedt und zeigte dabei schon vor der Pause große Klarheit. Oliver Schmitt, Erik Zenga, Mika Harald Stuhlmacher und Julian Ulbricht trafen, Meppen steht nun bei 65 Punkten. Die Rollen sind also klar verteilt. Doch gerade für Schöningen ist dieses Spiel die Chance, mit Mut und Widerstandskraft gegen den Favoriten ein weiteres Zeichen zu setzen.

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Auch Altona 93 ist am Donnerstag gefordert. Das 2:4 gegen Hannover 96 II war ein weiteres Beispiel für die Unruhe dieser Saison. Moritz Göttel und Lesley Kusi Karschau hielten die Hamburger zweimal im Spiel, doch Hannover fand immer wieder Antworten. Mit 19 Punkten bleibt Altona auf Rang 18 und damit tief im Tabellenkeller. Die Lage ist ernst, und gerade Heimspiele gewinnen jetzt noch einmal an Schwere.

Der Gegner SSV Jeddeloh reist dagegen mit Rückenwind an. Das 5:1 gegen SC Weiche Flensburg 08 war eines der deutlichsten Signale des letzten Spieltags. Kasra Ghawilu, Tom Gaida, erneut Kasra Ghawilu, Moritz Brinkmann und Gazi Siala trafen für eine Mannschaft, die mit 51 Punkten einen starken vierten Platz festigt. Jeddeloh kommt mit Tempo, Altona mit Druck – genau daraus entsteht die Spannung dieser Partie.

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Am Sonntag muss FSV Schöningen gleich noch einmal ran, und erneut wartet ein Gegner aus der oberen Tabellenhälfte. Nach dem wichtigen 2:2 beim Hamburger SV II und dem Heimspiel gegen Meppen sind das intensive Tage für die Gastgeber. Die Mannschaft steht bei 26 Punkten und weiß, dass jeder Zähler gegen diese Gegner über Wert und Richtung der Saison mitentscheidet.

Hannover 96 II kommt mit 41 Punkten auf Rang fünf und nach einem starken 4:2 bei Altona 93 nach Schöningen. Vor allem Tom Hobrecht mit zwei Treffern sowie Mustafa Abdullatif und Rafael Martins Marques sorgten dort für den Unterschied. Hannover reist also mit Selbstvertrauen an und kann mit einem weiteren Sieg seine gute Position untermauern. Für Schöningen ist es ein Wochenende, das körperlich wie mental alles verlangt.

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Am Sonntag steht für FC Eintracht Norderstedt bereits die nächste entscheidende Partie an. Nach dem schweren 1:4 in Meppen und dem Heimspiel gegen Phönix Lübeck wartet mit SV Werder Bremen II der nächste Gegner, gegen den Punkte besonders wertvoll wären. Norderstedt steht bei 21 Punkten, jeder gewonnene Zähler könnte helfen, den Anschluss an die Konkurrenz zu halten.

SV Werder Bremen II hat 32 Punkte auf dem Konto und befindet sich damit in einer deutlich ruhigeren Lage. Die Mannschaft war am letzten kompletten Spieltag nicht im Einsatz, steht aber mitten in einem engen Feld zwischen Rang zehn und Rang zwölf. Für Werder II ist das eine Gelegenheit, sich weiter abzusetzen. Für Norderstedt ist es dagegen ein Spiel, das fast schon den Charakter eines kleinen Endspiels trägt.

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Am Montag beschließt 1. FC Phönix Lübeck seine Nachholserie mit einem Heimspiel gegen BSV Kickers Emden. Nach der Niederlage in Oldenburg und dem Auswärtsspiel in Norderstedt ist das ein weiterer Abend, an dem Phönix seine Stabilität beweisen muss. Mit 37 Punkten ist die Mannschaft ordentlich positioniert, doch das Feld dahinter ist eng genug, um jede Schwäche sofort sichtbar zu machen.

BSV Kickers Emden bringt mit 32 Punkten die Chance mit, sich weiter an das obere Mittelfeld heranzuschieben. Nach dem Auftritt in Bremen folgt damit direkt die nächste anspruchsvolle Aufgabe. Für beide Teams ist dieses Montagsspiel mehr als nur ein Nachholtermin: Es ist die Möglichkeit, ein ohnehin dichtes Tabellenbild mit einem Schlag zu verändern.

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Ebenfalls am Montag trifft HSC Hannover auf SC Weiche Flensburg 08. Für den Aufsteiger aus Hannover war das 2:3 bei FC St. Pauli II ein bitterer Schlag. Nach Treffern von Marcel Langer und Finn-Louis Kiszka stand die Mannschaft zweimal wieder auf Augenhöhe, doch das späte Gegentor von Oleg Skakun in der 85. Minute ließ den Punktgewinn zerbrechen. Mit 24 Punkten bleibt der HSC auf Rang 14 und damit in einer heiklen Position.

SC Weiche Flensburg 08 erlebte beim 1:5 in Jeddeloh ebenfalls einen ganz schweren Nachmittag. Nach dem Anschlusstreffer von Marshall Faleu keimte kurz Hoffnung auf, doch danach zerfiel das Spiel. Mit 32 Punkten steht Weiche auf Rang elf und will nun verhindern, weiter in die gefährliche Nähe des unteren Drittels zu rutschen. Gerade deshalb steckt in dieser Partie viel Unruhe, aber auch viel Möglichkeit.

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