
In der NOFV-Oberliga Nord stand am heutigen Mittwochabend ein Nachholspiel auf dem Programm, das zu einer regelrechten Machtdemonstration geriet. Während die Liga auf die Tabelle blickte, entfachte auf dem Rasen ein Feuerwerk der Emotionen – pure Freude auf der einen, blankes Entsetzen auf der anderen Seite. Es war ein Abend, an dem die Klassenunterschiede in ihrer grausamsten Deutlichkeit zutage traten und die Zuschauer Zeugen eines sportlichen Debakels für die Gäste wurden.
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Es war eine Begegnung, die von Beginn an durch eine enorme physische Präsenz und leidenschaftliche Zweikämpfe bestach. Der FC Anker Wismar agierte vor heimischer Kulisse druckvoll. Die Belohnung für die unermüdlichen Bemühungen folgte spät in der zweiten Halbzeit, als die Anspannung auf den Rängen fast greifbar war. In der 71. Minute erlöste Evgeni Pataman die Gastgeber und erzielte das 1:0 für Wismar. Die Hausherren schienen den Sieg bereits sicher in den Händen zu halten, doch die TSG Neustrelitz bewies eine bewundernswerte Moral und gab sich niemals auf. Als die reguläre Spielzeit fast abgelaufen war, schlug die Stunde der Gäste: In der 89. Minute markierte Nick Höfer den Ausgleichstreffer zum 1:1. Während die Neustrelitzer den späten Punktgewinn feierten, herrschte bei den Wismarern Fassungslosigkeit über den sicher geglaubten, aber am Ende doch noch entrissenen Dreier.
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Es war eine Demütigung unter Flutlicht. Der SV Lichtenberg 47 empfing das Tabellenschlusslicht FC Viktoria 1889 Berlin und ließ von der ersten Sekunde an keinen Zweifel daran, wer der Herr im Hause ist. Die Gegenwehr der Gäste, die als Absteiger ohnehin eine schwere Saison durchlaufen, brach bereits nach einer knappen halben Stunde völlig in sich zusammen.
Den Torreigen eröffnete John Gruber in der 27. Minute mit dem 1:0. Die Lichtenberger spielten sich nun in einen Rausch: Nur fünf Minuten später, in der 32. Minute, erhöhte Samir Schock Negrete auf 2:0. Viktoria Berlin wirkte wie gelähmt, als Sebastian Reiniger in der 36. Minute das 3:0 nachlegte. Noch vor dem Pausenpfiff war es erneut John Gruber, der in der 42. Minute mit dem 4:0 den endgültigen Knockout für die Gäste markierte.
Wer glaubte, die Hausherren würden nach dem Seitenwechsel einen Gang zurückschalten, sah sich getäuscht. Unmittelbar nach Wiederanpfiff erzielte Ansgar Grothaus in der 47. Minute das 5:0. Die bittere Lehrstunde für die Viktoria nahm ihren Lauf, als Paul Krüger in der 62. Minute das Ergebnis auf 6:0 schraubte. Den Schlusspunkt unter eine Partie, die für die Gäste zur Qual wurde, setzte Hannes Graf in der 67. Minute mit dem Treffer zum 7:0-Endstand.
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