2026-02-20T12:29:42.904Z

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Später Punkt bringt Wechsel am Tabellenende

SV Kirkel: Weber-Team erkämpft sich Punkt gegen Reinheim

von Georg Müller · Gestern, 13:19 Uhr · 0 Leser
Alexander Downey erzielte den umjubelten 3:3-Ausgleichstreffer gegen Reinheim
Alexander Downey erzielte den umjubelten 3:3-Ausgleichstreffer gegen Reinheim

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Der SV Kirkel, bislang Schlusslicht der Landesliga Ost, hat trotz langem Rückstand im Heim-Nachholspiel gegen die Sportfreunde Reinheim bis zum Schluss an einen Punktgewinn geglaubt und somit zwei Zwei-Tore-Rückstände noch ausgleichen können - und das trotz zwischenzeitlicher Unterzahl

Das war ein Punktgewinn der Moral und der Willenskraft für Landesliga-Schlusslicht SV Kirkel im Nachhol-Heimspiel gegen die wesentlich besser platzierten Sportfreunde Reinheim. Dabei lagen die Gäste aus dem Gersheimer Gemeindeteil ständig in Führung, zeitweise sogar mit zwei Toren Differenz. Youssef Ait Haddou brachte sein Team nach 33 Minuten in Führung, Pedro Steinfeltz baute diese fünf Minuten nach Wiederbeginn aus. Erst nun wachte Kirkel so richtig auf, wollte im ersten Heimspiel des Jahres nicht gleich eine Niederlage kassieren und damit den letzten Platz zementieren. Tim Christoph Szatmari brachte sein Team zurück ins Spiel (61.). Doch eine Zehn-Minuten-Strafe für Valentin Meyer (70.) und das 1:3 der Gäste durch Max Couturier (77.) ließen kurz die Hoffnungen auf einen Punkt sinken.

"Das war dann eine pure Willensleistung mit vollem Einsatz, wenn man Letzter ist und klar hinten liegt, sind das die Tugenden, die man für einen Punkt braucht", sagte Kirkels Spielertrainer Florian Weber nach dem Spiel. Tim Szatmari konnte auch den zweiten Anschlusstreffer erzielen, ehe zum Ende der Nachspielzeit Alexander Downey noch den viel umjubelten Ausgleich erzielte. "Wenn mal Letzter ist geht es um Tugenden wie Ackern, Rackern und Kämpfen. Mir ist neben dem Punkt die charakterliche Einstellung ganz wichtig, die haben wir trotz der vielen Rückschläge heute absolut bewiesen. Das holen wir mit. Wir können pushen und wir haben die Moral. Ich hätte zum Start gerne gewonnen, nach 1:3 ist es dann ein Punkt der Moral gewesen. Wir haben jetzt das Derby in Altstadt, derzeit sind alle Spieler im Training, so dass wir uns auf dieses Derby freuen können". Kirkel hat die "Rote Laterne an den TuS Ormesheim abgegeben, Reinheim bleibt Achter, hätte mit einem Sieg bis auf Platz Sechs vorrücken können.