
Der Thüringenliga-Absteiger hatte in der vierten Minute der Nachspielzeit den 2:1-Siegtreffer erzielt und damit die Partie gedreht. Hildburghausen hatte es zuvor versäumt, vor allem in der Viertelstunde nach dem Seitenwechsel, die 1:0-Pausenführung auszubauen – und so spiegelten sich die gegensätzlichen Gefühlslagen nach dem Schlusspfiff deutlich auf dem Platz wider.Der Thüringenliga-Absteiger hatte in der vierten Minute der Nachspielzeit den 2:1-Siegtreffer erzielt und damit die Partie gedreht. Hildburghausen hatte es zuvor versäumt, vor allem in der Viertelstunde nach dem Seitenwechsel, die 1:0-Pausenführung auszubauen – und so spiegelten sich die gegensätzlichen Gefühlslagen nach dem Schlusspfiff deutlich auf dem Platz wider.
%MCEPASTEBIN%
Nach dem Seitenwechsel suchte Hildburghausen früh die Entscheidung. Ali Imedashvili hatte gleich die große Möglichkeit zum 2:0, doch Holland-Moritz reagierte überragend. Kurz darauf schossen Eichhorn und Simon ebenfalls knapp vorbei. Die Gastgeber hatten nun ihre beste Phase, Schweina wirkte müde nach den 90 Minuten Landesklassenfußball vom Freitag. Doch Hildburghausen ließ die Chancen liegen – und das sollte sich rächen. In der Schlussviertelstunde erhöhten die Platzhirsche nochmals den Druck. Eichhorns Schuss strich knapp am langen Pfosten vorbei, Imedashvili, Schneider und Peters vergaben nacheinander. Schweina hatte reichlich Glück – und schlug plötzlich eiskalt zu. Ein schneller Konter führte zum 1:1: Nach einem taktischen Foul von Tristan Rüffer, das der Schiedsrichter laufen ließ, kam der Ball auf die völlig entblößte rechte Abwehrseite. Dort hatte Killian Pfaff keine Mühe, zum Ausgleich zu vollenden – eine Vorteilsauslegung, für die der Referee sicher Lob vom Beobachter bekam. Hildburghausen reagierte wütend, offenbarte dabei aber Lücken in der Defensive. Schweinas Dustin Pfaff vergab noch freistehend aus fünf Metern, und David Arnolds Kopfball rettete Rüffer auf der Linie. Von außen kam zwar die Ansage, man müsse sich auch mal mit einem Punkt zufriedengeben – auf dem Platz wurde sie nicht umgesetzt. In der Nachspielzeit war es schließlich David Arnold, der seinen Kopfball zum 2:1-Auswärtssieg versenkte und den Jubelsturm der Gäste auslöste.