
In der Schaltzentrale von Fortunas Regionalliga-Mannschaft hatte es vor dem Jahreswechsel immer wieder Rotationen gegeben. In der zweiten Saisonhälfte standen dann aber deutlich weniger Mittelfeld-Akteure zur Verfügung. Entsprechend waren vor allem Marius Zentler, Danny Latza und Luca Majetic gesetzt und sammelten viel Einsatzzeit, konnten so aber auch kaum verschnaufen. Die Mittelfeldspieler in der Einzelkritik.
War im vergangenen November zur „Zwoten“ gewechselt, um die junge Mannschaft zu unterstützen. Brauchte aber etwas Zeit, um sich auf dem Platz einzufinden. Spielerisch gelang dem ehemaligen Bundesliga-Akteur nicht immer das, was seine Vita eigentlich versprochen hatte. Doch alleine seine Erfahrung und Routine, die er mit seiner Mannschaft im Kampf um den Klassenerhalt teilen konnte, bestätigten die Wichtigkeit seiner Verpflichtung. Sammelte sogar noch Zweitliga-Minuten im Fortuna-Trikot, als er in Hannover im verletzungsgeplagten Profikader aushalf.
Die einstige Nachwuchshoffnung hat ein extrem schwieriges Jahr hinter sich, an dessen Ende er die Düsseldorfer nach 13 Jahren verlässt. In der Hinrunde mit relativ regelmäßiger Einsatzzeit, bevor er mit einer Rückenverletzung ausfiel. In der zweiten Saisonhälfte dann nur noch mit fünf Einsätzen, bei denen es vier Mal für nur für wenige Spielminuten reichte. Der 20-Jährige empfahl sich dabei aber auch nicht für mehr.
Startete meistens gemeinsam mit Latza auf der Doppelsechs, bekam aber zum Ende der Saison immer mehr Druck durch Savic, der sich ebenfalls für diese Position empfahl. Gegen den 1. FC Düren (1:1) und den SC Wiedenbrück (0:1) fand er überhaupt nicht ins Spiel und wurde folgerichtig bereits zur Halbzeit ausgewechselt. Verursachte auf Schalke (1:3) den Elfmeter, den die Gastgeber zur Führung verwandelten. Ansonsten aber mehr oder weniger souverän, auch wenn er in der ersten Saisonhälfte einen besseren Eindruck hinterlassen hatte.
Verpasste kein einziges Spiel im neuen Jahr und stand fast immer in der Startelf. Beim Sieg über die Kölner U21 (2:0) gelang ihm erstmals nach knapp zwei Jahren ein Treffer in einem Pflichtspiel, auch beim 2:0 gegen den KFC Uerdingen mit einem Tor. Hatte in anderen Partien aber große Probleme im Abschluss und offenbarte in vielen Zweikampfsituationen immer wieder starke Defizite. Verließ die Flingerner zum Saisonende in Richtung des Ligakonkurrenten Fortuna Köln.
War der beste Torschütze der ersten Saisonhälfte und gehörte zum Stammpersonal. Dadurch hatte er sich auch in den Blick von Profi-Coach Daniel Thioune gespielt und reiste mit ins Wintertrainingslager. Doch ein Muskelfaserriss ließ ihn die weitere Rückrunden-Vorbereitung verpassen und seinen Startelfplatz in der U23 verlieren. Der 21-Jährige ackerte aber unbeirrt weiter und empfahl sich mit guten Trainingsleistungen im Kreise der Profis. Im letzten Saisondrittel stand er schließlich fünf Mal im Spieltagskader der Zweitliga-Mannschaft und wurde mit zwei Kurzeinsätzen gegen den SC Paderborn und Eintracht Braunschweig belohnt.