
Der Duisburger FV und Rot-Weiss Essen II haben die beiden letzten Tickets für die Landesliga-Saison 2026/27 gebucht. War die Staffeleinteilung in den vergangenen Jahren durch die Einteilung in „Süd“ und „Nord“ noch recht einfach, wird es zur neuen Saison ungleich schwieriger, die Gruppen sinnvoll und sauber einzuteilen. FuPa Niederrhein hat verschiedene Vorschläge erarbeitet, erachtet aber nur eine Version mit einer Variabel für wirklich sinnvoll.
Gegenvorschläge könnt ihr jederzeit per E-Mail an andre.nueckel@rp-digital.de einreichen.
Die sauberste Lösung: Jeder Fußballkreis bleibt vollständig in einer Gruppe. Schwierig ist es, den Essen-Block mit acht Mannschaften sauber unterzubringen. Die Klubs aus Düsseldorf, Remscheid-Solingen und der SC Velbert als einziger Vertreter aus Wuppertal-Niederberg bekämen neue Gegner. Zudem wären die Auf- und Absteiger halbwegs harmonisch aufgeteilt.
Allerdings gäbe es in dieser Aufteilung einen großen Unterschied bei der durchschnittlichen Fahrtstrecke pro Mannschaft: Müssen die Klubs in der Gruppe 1 - West-Gruppe - durchschnittlich 50 Kilometer zu ihren Gegnern fahren, läge die Anfahrt in der Gruppe 2 - Ost-Gruppe - nur bei 28 Kilometern.
Dieser Wert würde sich verringern, wenn die beiden Klubs aus Grevenbroich-Neuss - SC Kapellen-Erft und DJK Gnadental - mit den Vertretern aus Oberhausen-Bottrop getauscht würden: VfB Bottrop und Arminia Klosterhardt. Dann fiele nämlich die lange Anfahrt aus Kleve-Geldern und Rees-Bocholt runter nach Neuss weg.
Fußballkreise: Kleve-Geldern, Rees-Bocholt, Moers, Kempen-Krefeld, Mönchengladbach-Viersen, Grevenbroich-Neuss, Duisburg-Dinslaken-Mülheim
Fußballkreise: Essen, Oberhausen-Bottrop, Düsseldorf, Remscheid-Solingen, Wuppertal
Vereine:
Es gäbe durchaus die Möglichkeit, die Gruppen nach dem Status quo einzuteilen. Dann gingen beispielsweise Duisburg (4), Essen (8), Kleve-Geldern (2), Oberhausen-Bottrop (2) und Rees-Bocholt (2) in die Gruppe 2. Allerdings müssten die Klubs nahe der niederländischen Grenze dann wöchentlich ohne Puffer in das Ruhrgebiet fahren. Fahrttechnisch wäre das den Klubs kaum zuzumuten. Statt Kleve-Geldern und Rees-Bocholt wäre es auch denkbar, Moers (3) und Wuppertal-Niederberg (1) in diese Gruppe zu stecken. Das würde beispielsweise den SC Velbert hart treffen, denn wirklich nah wäre nur Essen. Freuen würde es den VfB Homberg, der als Moerser Klub nicht umsonst an der Duisburger Hallenstadtmeisterschaft teilnimmt.
Zufrieden dürften nicht alle Klubs werden, Härtefälle wird es in diesem Jahr in jedem Fall geben - ob für einzelne Klubs längere Anfahrten oder fehlende beziehungsweise weniger Derbys. Wenn aber das oberste Ziel ist, keine Kreise zu trennen, gibt es, wie in diesen Beispielen aufgezeigt, einige Möglichkeiten.
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Fußballkreise
Absteiger:
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