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Allgemeines

So könnte die Landesliga 2026/27 eingeteilt werden

FuPa Niederrhein hat einen Vorschlag, wie die Landesliga in der Saison 2026/27 eingeteilt werden könnte. Zudem gibt es noch Anpassungsmöglichkeiten.

von André Nückel · 18.06.2026, 00:22 Uhr · 0 Leser
RWE II spielt in der Landesliga.
RWE II spielt in der Landesliga. – Foto: Markus Becker

Der Duisburger FV und Rot-Weiss Essen II haben die beiden letzten Tickets für die Landesliga-Saison 2026/27 gebucht. War die Staffeleinteilung in den vergangenen Jahren durch die Einteilung in „Süd“ und „Nord“ noch recht einfach, wird es zur neuen Saison ungleich schwieriger, die Gruppen sinnvoll und sauber einzuteilen. FuPa Niederrhein hat verschiedene Vorschläge erarbeitet, erachtet aber nur eine Version mit einer Variabel für wirklich sinnvoll.

Gegenvorschläge könnt ihr jederzeit per E-Mail an andre.nueckel@rp-digital.de einreichen.

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Fußballkreise sollen vollständig zusammenbleiben

Die sauberste Lösung: Jeder Fußballkreis bleibt vollständig in einer Gruppe. Schwierig ist es, den Essen-Block mit acht Mannschaften sauber unterzubringen. Die Klubs aus Düsseldorf, Remscheid-Solingen und der SC Velbert als einziger Vertreter aus Wuppertal-Niederberg bekämen neue Gegner. Zudem wären die Auf- und Absteiger halbwegs harmonisch aufgeteilt.

Allerdings gäbe es in dieser Aufteilung einen großen Unterschied bei der durchschnittlichen Fahrtstrecke pro Mannschaft: Müssen die Klubs in der Gruppe 1 - West-Gruppe - durchschnittlich 50 Kilometer zu ihren Gegnern fahren, läge die Anfahrt in der Gruppe 2 - Ost-Gruppe - nur bei 28 Kilometern.

Tausch würde Fahrtstrecken verringern

Dieser Wert würde sich verringern, wenn die beiden Klubs aus Grevenbroich-Neuss - SC Kapellen-Erft und DJK Gnadental - mit den Vertretern aus Oberhausen-Bottrop getauscht würden: VfB Bottrop und Arminia Klosterhardt. Dann fiele nämlich die lange Anfahrt aus Kleve-Geldern und Rees-Bocholt runter nach Neuss weg.

Gruppe 1

Fußballkreise: Kleve-Geldern, Rees-Bocholt, Moers, Kempen-Krefeld, Mönchengladbach-Viersen, Grevenbroich-Neuss, Duisburg-Dinslaken-Mülheim

  1. 1. FC Kleve (Absteiger)
  2. SV Viktoria Goch
  3. SV Biemenhorst (Absteiger)
  4. VfL Rhede (Aufsteiger)
  5. VfB Homberg (Absteiger)
  6. 1. FC Lintfort
  7. SV Budberg
  8. VSF Amern
  9. SC Union Nettetal
  10. ASV Süchteln
  11. SC Victoria Mennrath
  12. Sportfreunde Neuwerk (Aufsteiger)
  13. SC Kapellen-Erft
  14. DJK Gnadental
  15. Duisburger FV (Aufsteiger)
  16. Rheinland Hamborn (Aufsteiger)
  17. VfB Speldorf
  18. Mülheimer FC 97

Gruppe 2

Fußballkreise: Essen, Oberhausen-Bottrop, Düsseldorf, Remscheid-Solingen, Wuppertal

Vereine:

  1. ESC Rellinghausen
  2. FC Kray
  3. DJK BW Mintard
  4. SF Niederwenigern
  5. SC Werden-Heidhausen
  6. DJK SF Katernberg
  7. DJK Adler Union Frintrop (Absteiger)
  8. RW Essen II (Aufsteiger)
  9. VfB Bottrop
  10. DJK Arminia Klosterhardt (Aufsteiger)
  11. SG Unterrath
  12. FC Kosova Düsseldorf
  13. TSV Eller (Aufsteiger)
  14. DV Solingen
  15. TSV Solingen
  16. SSV Bergisch Born
  17. SV Solingen 08/10 (Aufsteiger)
  18. SC Velbert

Warum keine anderen Varianten?

Es gäbe durchaus die Möglichkeit, die Gruppen nach dem Status quo einzuteilen. Dann gingen beispielsweise Duisburg (4), Essen (8), Kleve-Geldern (2), Oberhausen-Bottrop (2) und Rees-Bocholt (2) in die Gruppe 2. Allerdings müssten die Klubs nahe der niederländischen Grenze dann wöchentlich ohne Puffer in das Ruhrgebiet fahren. Fahrttechnisch wäre das den Klubs kaum zuzumuten. Statt Kleve-Geldern und Rees-Bocholt wäre es auch denkbar, Moers (3) und Wuppertal-Niederberg (1) in diese Gruppe zu stecken. Das würde beispielsweise den SC Velbert hart treffen, denn wirklich nah wäre nur Essen. Freuen würde es den VfB Homberg, der als Moerser Klub nicht umsonst an der Duisburger Hallenstadtmeisterschaft teilnimmt.

Härtefälle wird es in jedem Fall geben

Zufrieden dürften nicht alle Klubs werden, Härtefälle wird es in diesem Jahr in jedem Fall geben - ob für einzelne Klubs längere Anfahrten oder fehlende beziehungsweise weniger Derbys. Wenn aber das oberste Ziel ist, keine Kreise zu trennen, gibt es, wie in diesen Beispielen aufgezeigt, einige Möglichkeiten.

Gegenvorschläge könnt ihr jederzeit per E-Mail an andre.nueckel@rp-digital.de einreichen.

Landesliga-Ausgangslage für die Saison 2026/27

Fußballkreise

  • Duisburg-Dinslaken-Mülheim (4): VfB Speldorf, Mülheimer FC, Duisburger FV, Rheinland Hamborn
  • Düsseldorf (3): TSV Eller, SG Unterrath, FC Kosova Düsseldorf
  • Essen (8): ESC Rellinghausen, Blau-Weiß Mintard, DJK/SF Katernberg, Sportfreunde Niederwenigern, SC Werden-Heidhausen, FC Kray, Rot-Weiss Essen II, Adler Union Frintrop
  • Grevenbroich-Neuss (2): SC Kapellen-Erft, DJK Gnadental
  • Kempen-Krefeld (2): VSF Amern, SC Union Nettetal
  • Kleve-Geldern (2): 1. FC Kleve, Viktoria Goch
  • Moers (3): SV Budberg, VfB Homberg, 1. FC Lintfort
  • Mönchengladbach-Viersen (3): Victoria Mennrath, ASV Einigkeit Süchteln, Sportfreunde Neuwerk
  • Oberhausen-Bottrop (2): VfB Bottrop, Arminia Klosterhardt
  • Rees-Bocholt (2): SV Biemenhorst, VfL Rhede
  • Remscheid-Solingen (4): DV Solingen, TSV Solingen, SSV Bergisch Born, SV Solingen
  • Wuppertal-Niederberg (1): SC Velbert

Absteiger:

  • DJK Adler Union Frintrop
  • FC Kleve
  • VfB Homberg
  • SV Biemenhorst

Aufsteiger:

  • TSV Eller
  • SV Solingen
  • Sportfreunde Neuwerk
  • VfL Rhede
  • Rheinland Hamborn
  • Duisburger FV
  • Arminia Klosterhardt
  • Rot-Weiss Essen II

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