Die SG Trebur/Astheim im Aufstiegscheck
Die SG Trebur/Astheim im Aufstiegscheck – Foto: stock.adobe

Beste Abwehr der Liga hoch in die Kreisoberliga?

A-Liga-Aufstiegscheck - Teil 3: SG Trebur/Astheim unter der Lupe +++ Wie die SG mit der stärksten Defensive der Liga den Aufstieg schaffen möchte

Kreis Groß-Gerau. In dieser Serie nimmt FuPa die fünf besten Teams der Kreisliga A Groß-Gerau unter die Lupe. Sie liefern sich ein spannendes Aufstiegsrennen und liegen zur Winterpause gerade einmal sieben Punkte auseinander. In dieser Folge geht es um die SG Trebur/Astheim, die nur das schlechtere Torverhältnis vom Relegationsplatz trennt. Punktgleich mit Platz zwei und vier ist für die SG viel möglich in dieser Saison.

Besondere Stärke: "Der Zusammenschluss der Fußballmannschaften von Trebur und Astheim zur Spielgemeinschaft war genau die richtige Entscheidung, wenn man sieht, wo wir gerade stehen", sagt der sportliche Leiter Philipp Jöst. Vor drei Jahren startete das Projekt, dieses Jahr spielt die Mannschaft um den Aufstieg in die Kreisoberliga mit. Die Geschlossenheit der Mannschaft, dessen Kern sich bereits seit Jugendzeiten kennt, sei eine wichtige Stärke des Vereins.

Besonders hervor sticht die Defensive der SG, die mit nur neun Gegentoren die beste der Liga bildet. Hier lobt Jöst vor allem seinen Torwart, Benjamin Pommer, den er zu den besten der Liga zähle. In der Innenverteidigung steche der 20-jährige Vincenzo Hauf hervor, der trotz seines jungen Alters eine der wichtigsten Säulen in der Defensive geworden sei.

Trainingsgeheimnisse und Ziele für die Rückrunde: Größtes Problem der Hinrunde seien die vielen verletzungsbedingten Ausfälle gewesen. So haben beispielsweise Marvin Preisler und Mert Ergül eine lange Zeit gefehlt, Jonas Lukas wird wegen muskulösen Problemen bis auf weiteres ausfallen.

"Wir machen so weiter wie in der Hinrunde", sagt der sportliche Leiter. Die Philosophie des Vereins bestehe darin, dem Gegner den eigenen Spielstil aufzudrücken. Auf diese Weise sei es möglich, das Potenzial jedes einzelnen Spielers optimal auszuschöpfen, sodass die gesamte Qualität der Mannschaft zum Vorschein komme. Dafür setze der Trainer auf viele Spielformen im Training. Dabei sei es möglich, Kondition, Taktik und Technik geleichzeitig zu trainieren. Gleichzeitig sei die Trainingsbeteiligung der Spieler "sehr hoch" (bei einem Kader von 19 Spielen erscheinen nach Aussage des Sportlichen Leiters regelmäßig mindestens 16 Spieler im Training), was nicht zuletzt an den vielen Einheiten mit Ball liegt.

Kommen und Gehen in der Winterpause: Der Verein hat zwar keine neuen Spieler verpflichtet, da der Kader bereits groß genug sei, wie Jöst erklärt. Dennoch gibt es neues Personal für die Mannschaft. Yannik Fuchs, der die gesamte Hinrunde wegen einer Verletzung ausgefallen ist und Marco Koll, der aus beruflichen Gründen am Fußball verhindert gewesen war, kehren zu Beginn der Rückrunde zurück in den Kader. Damit hat der Verein im Angriff gleich zwei Optionen dazugewonnen.

Aufstiegschancen: Die SG könne auf jeden Fall mit den anderen Top-Vereinen der Liga mithalten, sagt Jöst. Deswegen sei es ein besonders spannendes Rennen um den Aufstieg. Der TSV Goddelau, der FC Hillal Rüsselsheim und die SKV Mörfelden seine die stärksten Konkurrenten des Vereins. "Ziel ist ganz klar der Aufstieg. Alles andere wäre sinnlos", sagt der sportliche Leiter. Mindestens der zweite Platz und somit der Einzug in die Relegation wolle der Verein dieses Jahr schaffen.

Auftaktprogramm: SKG Stockstadt (H), SKG Walldorf (H/Pokal), SKG Walldorf (H)

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Aufrufe: 020.1.2022, 12:00 Uhr
Jana PinkelAutor