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Interview

"Sind in einen Flow gekommen"

FuPa Baden Wintercheck +++ TSG Lützelsachsen

von red. · 25.01.2026, 16:00 Uhr · 0 Leser

Rick Hutter, Trainer des Mannheimer Kreisligisten TSG Lützelsachsen, macht den FuPa Baden Wintercheck.

1) Wie lautet euer Fazit nach der ersten Saisonhälfte? Wurden die gesteckten Ziele erreicht?

Wir sind extrem zufrieden mit der Hinrunde. Wir hatten uns bewusst kein Saisonziel gesetzt und wollten uns im Laufe der Spielzeit entwickeln und den Fokus auch auf das Mannschaftsgefüge richten. Nachdem wir zu Beginn gerade offensiv noch nicht die nötige Durchschlagskraft hatten, sind wir gegen Ende regelrecht in einen Flow gekommen. Die erste Saisonhälfte mit sieben Siegen in Serie abzuschließen, fühlt sich hervorragend an. Auch die insgesamt sieben Spiele ohne Gegentor, darunter einmal vier in Folge, machen uns besonders stolz, da das in der Vergangenheit eher eine Schwachstelle von uns war. Dass wir jetzt auf dem 2. Platz überwintern durften ist ein schönes Gefühl.

2) Gibt es Veränderungen im Team? Transfers, Änderungen im Trainer- und Betreuerteam?

Getreu unserer Vereinsphilosophie gibt es keine gravierenden Veränderungen in unserem Team. Mit Giuliano Ragni haben wir einen Neuzugang zu verzeichnen. Ebenso hoffen wir darauf, dass Konstantin Beutel nach seiner Kreuzbandverletzung im Frühjahr wieder einsteigen kann. Dem entgegen stehen die Ausfälle von Matthias Schröder (Verletzung) und Till Woller (Auslandsaufenthalt), die uns für die Rückrunde nicht zur Verfügung stehen werden.

3) Welches Team hat euch in eurer Liga am meisten überrascht?

Die SG Oftersheim hat in den letzten Jahren eine beachtliche Entwicklung genommen und spielt bisher eine herausragende Saison. Nicht nur der starke 4. Platz, sondern auch das fußballerische Niveau sind besonders hervorzuheben.

4) Welche Ziele strebt ihr in der Rückrunde an?

Wir hoffen die positive Hinrunde mit vergleichbaren Leistungen bestätigen zu können. Die Ausfälle von Matthias Schröder und Till Woller zu kompensieren, wird dabei eine Herausforderung sein. Auf der anderen Seite verfügen wir über einen breiten Kader und können so manchen Spielern, die in der Vorrunde eigentlich ungerechtfertigt etwas zu kurz kamen, mehr Spielzeit geben. Zudem hoffe ich, dass wir den ein oder anderen Jugendspieler bereits im Laufe der Rückrunde an die Mannschaft heranführen können.

5) Im Sommer steigt die Weltmeisterschaft in Kanada, Mexiko und den USA. Was traut ihr der deutschen Nationalmannschaft zu und wer ist euer Topfavorit und warum?

Ich traue unserer Nationalmannschaft einiges zu. Gerade bei der Heim-EM hat sie bewiesen, dass sie für ein solches Turnier auf den Punkt da sein und top Leistungen zeigen kann. Für den Titel vermute ich, wird es leider dennoch nicht reichen. Da sind uns manche Nationen vor allem in der Qualität der Kaderbreite einfach voraus. Gerade bei den klimatischen Bedingungen, die wir ja teilweise bei der Klub-WM erlebt haben und der Tatsache, dass nochmal ein Spiel mehr bis zum Titel dazukommt, wird es entscheidend sein, die Belastung der einzelnen Spieler steuern zu können oder auch auf Verletzungen reagieren zu können, ohne dabei einen zu hohen Qualitätsverlust hinnehmen zu müssen. Da denke ich ist Frankreich einfach am stärksten aufgestellt.