
Nächste schwere Aufgabe: Der Sportbund Rosenheim empfängt den TSV Dorfen im Josef-März-Stadion.
Fünf Spiele stehen in der Bezirksliga Ost noch aus, fünf Punkte beträgt der Vorsprung des SB DJK Rosenheim auf die Relegationsplätze. Nach zuletzt vier Niederlagen in Folge will die Mannschaft von Patrick Zimpfer dringend zurück in die Erfolgsspur. Am 26. Spieltag ist der TSV Dorfen im Josef-März-Stadion zu Gast.
Die Gäste scheiterten in der vergangenen Saison erst in der Relegation am Aufstieg in die Landesliga – und zählen auch in dieser Spielzeit zu den stärksten Teams der Liga. Aktuell rangiert Dorfen auf Platz vier, nur der TuS Holzkirchen, der FC Aschheim und Tabellenführer Forstinning stehen noch vor dem TSV.
Allerdings lief es zuletzt nicht durchgehend rund: Aus den vergangenen vier Spielen holte Dorfen nur einen Sieg. Am letzten Spieltag gelang jedoch ein deutliches 4:1 gegen den SV Miesbach. Auch das Hinspiel dürfte den Rosenheimern noch in Erinnerung sein: Dorfen dominierte lange, ehe der SBR in der zweiten Halbzeit beinahe noch einen Punkt entführt hätte – am Ende setzte sich der TSV mit 4:2 durch.
Die Grün-Weißen hingegen sind nach starken Wochen zuletzt wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Vier Niederlagen in Serie, zuletzt gegen Aufstiegsaspirant Aschheim, bremsten den Aufwärtstrend. Dennoch machte insbesondere die erste Halbzeit im vergangenen Spiel Mut für die anstehende Aufgabe.
Personell entspannt sich die Lage beim Sportbund langsam. Während Luis Jovanovic, Chima Ihenacho und Moril Hempen weiterhin fehlen, kehrten Thomas Ofenmacher und Danyal Akdag unter der Woche ins Mannschaftstraining zurück.
In den verbleibenden Spielen geht es für Rosenheim darum, die nötigen Punkte für den Klassenerhalt einzufahren – möglichst frühzeitig und ohne zusätzliche Spannung im Saisonendspurt.
„Mit dem TSV Dorfen erwartet uns eine reife Mannschaft. Sie haben in der vergangenen Saison eindrucksvoll gezeigt, wie nah sie am nächsten Schritt sind. Wir sind gewarnt“, betont Trainer Patrick Zimpfer vor der Partie.
Gleichzeitig blickt der Coach optimistisch auf die eigene Situation: „Wir können wieder auf einige Rückkehrer bauen und gehen zuversichtlich in das Spiel. Jetzt gilt es, das auch auf den Platz zu bringen.“