2026-04-10T07:15:08.667Z

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Sielow und Schlieben siegen – Favoritensturz in Kolkwitz

Landesklasse Süd: Während das Führungsduo seine Ambitionen untermauert, sorgen die Kellerkinder für faustdicke Überraschungen.

von LS · Heute, 11:30 Uhr · 0 Leser
– Foto: Dustin Lindner

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In der Landesklasse Süd kam es am 21. Spieltag zu einer Zäsur im Aufstiegsrennen. Während die beiden Top-Teams ihre Pflichtaufgaben souverän lösten, mussten die direkten Verfolger herbe Rückschläge gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte hinnehmen. Damit spitzt sich das Duell um die Meisterschaft auf einen Zweikampf zu, während der Abstiegskampf durch unerwartete Punktgewinne der Außenseiter völlig neu befeuert wurde.

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Vor 101 Zuschauern erlebte Germania Peickwitz einen herben Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt. Der Spremberger SV 1862 dominierte die Partie von Beginn an. Die Torfolge eröffnete Niklas Kantor in der 16. Minute mit dem 0:1, gefolgt von Matthias Krautz, der bereits in der 21. Minute auf 0:2 erhöhte. Nach dem Seitenwechsel baute Daniel Polyakov die Führung in der 62. Minute auf 0:3 aus. Kai Grabowski erzielte in der 75. Minute das 0:4, bevor erneut Niklas Kantor in der 86. Minute mit seinem Treffer zum 0:5 den Endstand markierte. Peickwitz verbleibt damit mit 13 Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz.

In Saspow sahen 70 Zuschauer ein torreiches Spiel, in dem die Hausherren ihre offensive Stärke eindrucksvoll unter Beweis stellten. M. Kanbar brachte Saspow in der 6. Minute mit 1:0 in Führung. Die SG Burg kam durch A. Pohl in der 32. Minute zum 1:1-Ausgleich, doch die Freude währte nur kurz. K. Hauf stellte in der 35. Minute die Weichen mit dem 2:1 wieder auf Sieg, und M. Riedel erhöhte noch vor der Pause in der 45. Minute auf 3:1. Im zweiten Durchgang schraubten K. Alfadiel in der 60. Minute (4:1), M. Kanbar in der 73. Minute (5:1), O. Knuth in der 77. Minute (6:1) und erneut M. Riedel in der 83. Minute das Ergebnis auf 7:1 in die Höhe. Während Saspow auf Rang fünf klettert, rutscht Burg auf den letzten Platz ab.

Der Spitzenreiter aus Sielow gab sich vor 95 Zuschauern in Luckau keine Blöße und festigte die Tabellenführung. Mohamed Aziz Ben Younes sorgte mit einem Doppelschlag in der 16. Minute (0:1) und 33. Minute (0:2) für eine komfortable Pausenführung. In der zweiten Halbzeit baute Martin Dahm den Vorsprung in der 53. Minute auf 0:3 aus. Den Schlusspunkt zum 0:4-Auswärtssieg setzte Niklas Preuß in der 88. Minute. Sielow steht nun bei 47 Punkten und einer beeindruckenden Tordifferenz von +51.

Der TSV 1878 Schlieben bleibt dem Tabellenführer dicht auf den Fersen. Vor 111 Zuschauern brachte Robert Dehne die Gastgeber bereits in der 6. Minute mit 1:0 in Führung. Zwar gelang Kevin Geissler in der 9. Minute der schnelle Ausgleich zum 1:1 für Peitz, doch Schlieben antwortete entschlossen. Yannik Schrey erzielte in der 23. Minute das 2:1, Toni Guttke erhöhte in der 40. Minute auf 3:1 und Marc Jäschke sorgte noch vor dem Halbzeitpfiff in der 44. Minute für das 4:1. Erneut Yannik Schrey besiegelte in der 67. Minute mit dem 5:1 den Endstand. Schlieben bleibt mit 46 Punkten Zweiter.

Großräschen sicherte sich vor 85 Zuschauern wichtige Punkte im Mittelfeld. M. Stroech eröffnete in der 21. Minute den Torreigen mit dem 1:0. J. Löwe glich in der 34. Minute für Herzberg zum 1:1 aus, doch Großräschen übernahm in der zweiten Hälfte das Kommando. J. Seidel traf in der 53. Minute zum 2:1, F. Husseini erhöhte in der 64. Minute auf 3:1 und M. Lehmann markierte in der 83. Minute den 4:1-Endstand. Großräschen verbessert sich damit auf 23 Punkte.

60 Zuschauer sahen in Friedersdorf eine Partie, die erst spät entschieden wurde. D. Petzold brachte die Hausherren in der 20. Minute mit 1:0 in Führung und nährte die Hoffnung auf wichtige Punkte im Abstiegskampf. In der zweiten Halbzeit drehte Forst jedoch auf. J. Ullrich glich in der 67. Minute zum 1:1 aus. P. Fiedler avancierte spät zum Matchwinner, indem er in der 83. Minute das 1:2 und in der Nachspielzeit (90'+3) den Treffer zum 1:3-Endstand erzielte. Friedersdorf bleibt damit punktgleich mit den Abstiegsrängen auf Platz 14.

Für die Überraschung des Spieltags sorgte der SC Spremberg 1896 vor 78 Zuschauern gegen den Tabellenvierten aus Groß Gaglow. Den entscheidenden Treffer des Tages markierte Tom Zocher bereits in der 8. Minute zum 1:0. Trotz aller Bemühungen gelang Groß Gaglow kein Tor mehr. Dieser Sieg ist für den SC Spremberg im Kampf um den Klassenerhalt Gold wert, während Groß Gaglow den Anschluss an das Spitzentrio verliert.

Einen weiteren Favoritensturz erlebten 94 Zuschauer in Liebenwerda. Der FC Bad Liebenwerda bezwang den Tabellendritten aus Kolkwitz mit 1:0. Das goldene Tor erzielte Michael Nicklisch in der 60. Minute. Durch diese Niederlage wächst der Rückstand der Kolkwitzer auf die Tabellenspitze auf fünf Punkte an, während Liebenwerda mit nun 23 Punkten einen großen Schritt weg von der Gefahrenzone macht.

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