
Die Frauen von Siegfried Materborn haben sich am Sonntag mit einem 3:0 (1:0)-Heimsieg gegen die DJK Arminia Klosterhardt den Klassenerhalt in der Landesliga gesichert. Vor dem letzten Spieltag beträgt der Vorsprung auf die Abstiegszone fünf Punkte.
Gegen den Kontrahenten aus Oberhausen, der die Saison im gesicherten Tabellenmittelfeld abschließen wird, zeigte das Team von Anfang an einen engagierten Auftritt, der bereits in der zehnten Spielminute mit dem Führungstreffer von Sarah Nienaber belohnt wurde. Kurz vor der Halbzeit vergaben die Materbornerinnen die Chance, per Strafstoß auf 2:0 zu erhöhen. Das erledigte die Torschützin des ersten Treffers Sarah Nienaber dann in der 50. Minute. Mit dem dritten Materborner Tor, das Lisanne van den Heuvel (70.) erzielte, war das Spiel entschieden. Heiko van Gerwen, der Trainer Yüksel Taylan an der Seitenlinie vertrat, war vollauf zufrieden. „Wir haben eine sehr gute Moral, eine sehr gute Einstellung gezeigt, waren die bessere Mannschaft und haben verdient gewonnen“, sagte er.
Für Eintracht Emmerich läuft nach der 2:5 (0:2)-Niederlage beim SV Brünen alles auf einen Showdown am letzten Spieltag hinaus. Der Vorletzte kämpft mit der punktgleichen Eintracht aus Duisburg um den rettenden zwölften Platz. Am kommenden Sonntag empfangen die Emmericherinnen den Tabellensechsten SV Budberg. Eintracht Duisburg trifft zeitgleich auf den Tabellendritten Rot-Weiß Oberhausen. „Heute war Fortuna nicht auf unserer Seite. Jetzt wollen wir zum Abschluss gegen Budberg die nötigen Punkte für den Klassenerhalt holen“, sagte Eintracht-Trainer Lukas Nakielski nach der Auswärtsniederlage. Sein Team war durch Gegentore in der 14. und 32. Spielminute in Rückstand geraten. Nach der Pause verkürzte Jacqueline Reetz (54.), doch Brünen stellte den alten Abstand schnell wieder her (57.). Auf den erneuten Anschlusstreffer von Elena Berendsen (63.) folgten zwei weitere Tore der Gastgeber (75., 81.) zum 5:2-Endstand. „Es war zwischenzeitlich ein Hin und Her. Wir waren immer wieder drauf und dran, den Ausgleich, zu machen. Leider haben wir uns heute den einen oder anderen schwerwiegenden individuellen Fehler geleistet. Das hat der Gegner bestraft. Vom Einsatz her kann ich meiner Mannschaft überhaupt keinen Vorwurf machen“, so Lukas Nakielski.
Die Begegnung des VfR Warbeyen II, der auswärts bei Rot-Weiß Oberhausen gefordert war, wurde beim Stand von 0:2 (20., 27.) aus Sicht der Gäste abgebrochen, weil der VfR nicht mehr die nötige Mindestanzahl an Feldspielerinnen aufbringen konnte. „Wir hatten leider einige verletzte Spielerinnen. Da war nichts zu machen“, sagte VfR-Coach Martin Schoofs.