Hart umkämpft und intensiv geführt, so verliefen die zwei Sonntags-Begegnungen in der Bezirksliga Nord. Nach zuletzt drei Siegen am Stück gingen die Sportfreunde Ursulapoppenricht diesmal leer aus. Bei Mitaufsteiger SG Chambtal verlor die Seitz-Crew durch ein spätes Elfmetertor unglücklich mit 0:1. Chambtal darf sich über ganz wichtige Punkte im Abstiegskampf freuen. Gerissen ist noch eine weitere Siegesserie. Und zwar die des FC Wernberg. Das Lobinger-Gefolge kam im Heimspiel gegen den 1.FC Schlicht nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus.
So., 28.09.2025, 15:15 Uhr
Tobias Berger (Trainer SG Chambtal): „Von beiden Mannschaften war es eine gute und sehr intensiv geführte Partie. Übers ganze Feld hinweg gab es viele Zweikämpfe, die wir sehr gut angenommen haben. Wir waren aggressiv und auf der Höhe, haben unsere Duelle immer wieder gewonnen und es so Upo sehr schwer gemacht. Hinten haben wir wenig zugelassen, nach vorne hatten wir immer wieder gute Aktionen und gefährliche Umschaltmomente. Nach unserem Führungstor ist Upo nochmal gekommen; hier hätten wir bei Konterchancen den Deckel draufmachen können. Am Ende sind wir sehr glücklich über den Sieg. Und der ist auch verdient aufgrund der Disziplin, Kompaktheit und Einstellung meiner Spieler. Jeder hat das umgesetzt, was wir brauchen, um Spiele gewinnen zu können. Der Schiedsrichter hat seine Sache in diesem intensiven Spiel gut gemacht.“
Sven Seitz (Trainer SF Ursulapoppenricht): „Wir haben es über 90 Minuten nicht geschafft, die Mentalität und Geschlossenheit der letzten Wochen auf den Platz zu bekommen. Mit Sicherheit hat uns das Kunstrasenspiel am Mittwoch bei unserer momentanen Personalsituation ziemlich viele Körner gekostet. Das konnten wir heute nicht ganz kompensieren. Wir sind aus dem Spiel heraus kaum zu Tormöglichkeiten gekommen. Die Möglichkeiten sind eher durch zweite Bälle entstanden. Durch einen sehr dummen Elfmeter gegen uns verloren wir ein Spiel, das du eigentlich nicht verlieren darfst. Auf der anderen Seite hatten wir eine Situation, die meiner Meinung nach ein klar deutlicherer Elfmeter war als der für den Gastgeber. Dieser wurde nicht gegeben. Letztlich müssen wir uns an die eigene Nase fassen, dass wir so ein Spiel nicht mit 0:0 nachhause bringen. Wir müssen die Köpfe wieder hochrichten und es am besten schon am Freitag besser machen.“
So., 28.09.2025, 15:15 Uhr
Bastian Lobinger (Spielertrainer FC Wernberg): „Es war kein gutes Spiel von uns. Es entwickelte sich ein wildes Spiel mit vielen Fouls und Zweikämpfen. Nach einem Torwartausflug bekamen wir das 0:1. Nach vorne waren wir nicht zwingend genug und es ging mit 0:1 in die Pause. Nach der Pause hatten wir Glück, dass Schlicht bei einer Riesenchance nicht auf 0:2 stellte. Verdientermaßen konnten wir noch ausgleichen und dann hatte Schlicht in der Schlussphase Glück, dass wir nicht noch den Siegtreffer erzielen konnten. Unterm Strich ein gerechtes Unentschieden. Es gilt die Kräfte zu bündeln, um am Doppelspieltag wieder besser aufzutreten.“