In einer teils hitzigen Partie setzte sich der FC Isny gegen die SpVgg Lindau durch. Trotz kämpferischer Bemühungen der Lindauer, die auch lautstark von ihren mitgereisten Fans unterstützt wurden, blieb die Heimmannschaft über weite Strecken die dominierende Kraft.
Die Partie startete bei sonniger Atmosphäre, allerdings gab es bereits früh kleine atmosphärische Störungen: Schon in der ersten Halbzeit musste die Versorgung am Platz improvisiert werden, da der Biernachschub ausging, ein Problem, das erst durch eine nahegelegene Tankstelle kurzzeitig gelöst werden konnte. Sportlich blieb es in den ersten 45 Minuten beim Abtasten; die Teams neutralisierten sich weitgehend, trotz der lautstarken Fangesänge aus dem Gästeblock.
Mit dem Halbzeitpfiff kam es zu Rudelbildungen und leichten Handgreiflichkeiten, was Schiedsrichter Fuchs dazu zwang, mit Wiederanpfiff Verantwortliche von beiden Seiten zu einem klärenden Gespräch an die Seitenlinie zu zitieren.
Entscheidung in der zweiten Hälfte:
Nach einer Stunde Spielzeit brach der FC Isny den Bann: Abo Aljedian markierte in der 61. Minute den Führungstreffer zum 1:0. Dieser Treffer gab den Hausherren Rückenwind. Die Lindauer versuchten, durch Wechsel (u.a. Yachir für Di Modugno) neue Impulse zu setzen, doch der FC Isny blieb eiskalt. In der 74. Minute erhöhte Luan Mulaj auf 2:0, ehe Gökhan Bayrak in der 85. Minute den Deckel drauf machte und auf 3:0 erhöhte.
Schlussphase und Hektik:
Die Schlussminuten wurden noch einmal turbulent. In der 88. Minute schwächte sich Lindau selbst: Tolga Korkmaz sah nach einem groben Foulspiel die Rote Karte und musste vorzeitig unter die Dusche. Trotz Unterzahl gelang den Gästen in der Nachspielzeit (90.+2) durch den Spielertrainer Kaan Basar noch der Ehrentreffer zum 3:1-Endstand, unmittelbar danach beendete der Unparteiische die Partie.