2025-12-03T05:51:34.672Z

Ligavorschau
– Foto: Peter Laska

Showdown in Weiher und Oberhausen

Spitzenspiel und Abstiegskrimi +++ Heidelsheim 2 empfängt Rinklingen +++ Odenheim gegen Ubstadt +++ Weschenfelder-Elf gastiert in der Bruchsaler Südstadt +++ Stettfeld -:- Bretten 2 bereits am Samstag

Alle Augen richten sich auf die Spiele, die in Weiher (gegen Rheinhausen) und Oberhausen (gegen Kirrlach 2) stattfinden. Wer setzt sich oben fest? Wer bleibt tief im Keller stecken? Am Sonntagabend wissen wir hoffentlich mehr. Bereits am Samstag empfängt der TSV Stettfeld den ungeschlagenen VfB Bretten 2 im Augarten.


Für den FC 07 Heidelsheim 2 war eine erste Halbzeit aus dem Lehrbuch, denn bereits nach 45 Minuten lag die Elf von Trainer Matthias Barth beim SV Philippsburg mit 3:0 in Front. Barth: „Es war nach zwei Niederlagen zuletzt mal wieder ein guter Auftritt von uns. Das Spiel hatten wir die meiste Zeit gut im Griff, auch wenn es auf dem ziemlich schlechten Platz schwer war, den Ball laufen zu lassen. Wir haben zwar wieder einige Chancen vergeben, aber auch mal welche rein gemacht. Das 3:0 zur Halbzeit war verdient, davon zwei schöne Freistoßtore. Kurz nach der Halbzeit hat in der Defensive die Abstimmung nicht gestimmt, sodass wir ein ziemlich unnötiges Tor bekommen. Nach der Halbzeit auch die einzigen Minuten in denen Philippsburg etwas Druck gemacht hat, dann kamen wir wieder besser rein und haben mit dem 4:1 den Sack zu gemacht. Nach einigen Wechseln haben wir am Ende noch das 4:2 bekommen, es war insgesamt aber ein ungefährdeter Sieg.“
Im heimischen Stadion empfängt die Landesliga-Reserve nun das Tabellenschlusslicht aus Rinklingen, die man in die Schranken weisen möchte: „Nach der guten Leistung und dem wichtigen Sieg kommt als nächstes der TSV Rinklingen. Wie wir bereits im Pokal feststellen mussten, eine sehr unangenehme Aufgabe. Trotz der schwachen Ergebnisse in der letzten Zeit und dem aktuell letzten Tabellenplatz, dürfen wir sie keinesfalls unterschätzen. Aber eins ist auch klar, wir wollen in die Erfolgsspur zurück, haben damit letztes Wochenende in Philippsburg begonnen und wollen diese mit einem Sieg gegen Rinklingen fortsetzen. Die Qualität ist vorhanden und in den nächsten drei Spielen bis zur Winterpause wollen wir diese nochmal auf den Platz bekommen und Punkte sammeln.“

Der TSV Rinklingen verlor auch das achte Spiel in Serie und musste dabei die Gegentreffer 45 bis 51 hinnehmen. Aktuell sieht es im Saalbachstadion alles andere als gut aus – mal sehen, ob es in Heidelsheim eine Reaktion der Mannschaft gibt.

PROGNOSE:
Der FC wird die Punkte einfahren.



Ein eindrucksvolles Ergebnis konnten Niklas Zabler und sein FC Odenheim beim Heimspiel gegen den FC Weiher einfahren. Hierbei gelang den „jungen Wilden“ ein klarer 4:1-Erfolg, den der junge Coach wie folgt analysiert: „Am vergangenen Sonntag erwarteten wir mit dem FC Weiher einen der Topfavoriten auf den Aufstieg im Siegfriedstadion. Durch einen Freistoß aus dem Halbfeld konnten wir bereits nach fünf Minuten in Führung gehen. Dies gab der Mannschaft definitiv Rückenwind für den Verlauf der Partie. Die ganze Mannschaft zeigte über die gesamte Spieldauer eine sehr geschlossene Mannschaftsleistung und verteidigte leidenschaftlich gegen überwiegend nach Standards gefährlich werdenden Gäste. Kurz vor, sowie nach der Halbzeit, spielten wir zwei Umschaltsituation sehr gut aus und gingen auch unterm Strich sehr effektiv, aber nicht unverdient mit 3:0 in Führung. Auf den Anschlusstreffer zeigten die Jungs, wie auf so vieles andere an diesem Tag, die passende Antwort mit dem 4:1-Endstand. Am Ende wurden auf beiden Seiten noch die eine oder andere Abschlusssituation liegen gelassen. Abschließend bedankt sich die Mannschaft an dieser Stelle noch bei den zahlreichen Zuschauern und für die großartige Unterstützung.“
Mit diesem Sieg belegt man nun den 2. Tabellenplatz und natürlich möchte man diese Position nun verteidigen. Dazu ist der FV Ubstadt als nächster Gegner jedoch keine leichte Aufgabe: „Zum letzten Heimspiel 2024 reist der FV Ubstadt ins Siegfriedstadion nach Odenheim. Eine Mannschaft, die nach Startschwierigkeiten, jetzt definitiv in der Liga angekommen ist und mit drei Siegen aus den letzten vier Spielen kontinuierlich gepunktet hat. Jedoch gilt es vornehmlich den Fokus auf uns zu legen und aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen. Gelingt es uns, die Leistung des vergangen Sonntags zu konservieren und die geforderte Konzentration an diesem Tag abzurufen, sind wir zuversichtlich, die Fans im letzten Heimspiel mit einem Sieg beschenken zu können.“

Den dritten Sieg aus den vergangenen vier Spielen konnte der FV Ubstadt beim Auswärtsspiel in Kirrlach einfahren und sich weiter Luft im Kampf um den Klassenerhalt verschaffen. Ein Doppelschlag von Pascal Schneider entschied das Duell, das zu diesem Zeitpunkt 2:2-Unentschieden stand. Nicolas Wanitzek freut sich über die wichtigen Zähler: „Wir sind mit einem absolut verdienten 4:2-Sieg nach Hause gefahren, aber das Spiel hätte aus unserer Sicht deutlich klarer und früher entschieden werden müssen. Leider haben wir den Start mal wieder komplett verschlafen. Schon nach drei Minuten gerieten wir in Rückstand, weil wir in den ersten zehn Minuten überhaupt nicht ins Spiel gefunden haben. Anschließend haben wir dann endlich ins Spiel gefunden und konnten den hochverdienten Ausgleich erzielen. Ab diesem Zeitpunkt waren wir klar die dominierende Mannschaft und haben Kirrlach praktisch nur noch in deren Hälfte gehalten. Wir haben uns Chance um Chance herausgespielt, aber leider blieb die Chancenverwertung ein großes Problem. Es hätte bereits zur Halbzeit 4:1 für uns stehen können. Trotzdem sind wir mit einer knappen, aber verdienten 2:1-Führung in die Pause gegangen, dank eines großartigen Sonntagsschusses kurz vor dem Halbzeitpfiff. In der zweiten Hälfte haben wir mutig weiter nach vorne gespielt und uns weitere klare Chancen herausgearbeitet, doch im Abschluss hat es leider immer wieder gehapert. In der 66. Minute kassierten wir dann durch einen Foulelfmeter den Ausgleich zum 2:2 – ein Gegentor, das angesichts des Spielverlaufs extrem ärgerlich war. Zu diesem Zeitpunkt hätten wir längst deutlich führen müssen. Aber die Jungs haben mental stark reagiert und sich von diesem Rückschlag nicht aus der Ruhe bringen lassen. Sie haben weiter mutig aufgespielt und wurden schließlich mit zwei weiteren Treffern belohnt, die uns den verdienten 4:2-Endstand bescherten. Insgesamt sind wir mit der Leistung und dem Einsatz unserer Mannschaft sehr zufrieden. Die Einstellung hat gestimmt, und die Jungs haben sich Selbstvertrauen für die nächsten Aufgaben getankt. Die einzige Schwäche, die wir unbedingt in den Griff bekommen müssen, ist die Chancenverwertung – wir hätten das Spiel locker mit 8:1 gewinnen können und Kirrlach hätte sich nicht beschweren können.“
Als Tabellensiebter reist der FVU am Sonntag zum frischgebackenen Tabellenzweiten nach Odenheim ins Siegfriedstadion. Wanitzek: „Nun richten wir den Blick nach vorne auf unser nächstes Spiel gegen Odenheim. Odenheim spielt eine herausragende Saison, hat aus den ersten elf Spielen neun Siege, ein Unentschieden und nur eine Niederlage geholt. Das Trainerteam und die junge Mannschaft machen einen exzellenten Job! Das ist eine brutal starke Leistung dies muss man einfach anerkennen. Trotzdem werden wir am Sonntag alles geben, um ihnen einen harten Kampf zu liefern. Odenheim geht als klarer Favorit ins Rennen, aber wir fahren dorthin, um ihnen das Leben schwer zu machen. Wir möchten Odenheim ärgern und bestmöglich was Zählbares mit nach Hause nehmen. Es werden 90 Minuten Kampfgeist erwartet– und darauf sind unsere Jungs vorbereitet.“

PROGNOSE:
Der FC Odenheim ist favorisiert, doch die Wanitzek-Elf ist aktuell gut drauf und wird es dem FC Odenheim nicht leicht machen.



Der FC Weiher musste beim FC Odenheim eine empfindliche 4:1-Niederlage hinnehmen, die Trainer Metin Telle folgendermaßen bewertet: „Wir kommen relativ gut ins Spiel. Odenheim kommt eigentlich zum ersten Mal vor unser Tor und der Freistoß fliegt hinten rein. Danach haben wir Moral bewiesen und hatten drei bis vier 100%ige Torchancen, die wir nicht nutzen konnten und kurz vor der Halbzeit bekommen wir durch einen Konter 2:0. In Folge einer eigenen Standardsituation fangen wir uns in der zweiten Halbzeit durch einen weiteren Konter das dritte Gegentor. Wir haben nicht aufgegeben und kamen durch Nahed zum 3:1, aber mit dem 4:1 war die Messe gelesen. Die Tagesform von uns allen war zu schwach um einen Gegner wie Odenheim, die willig und entschlossen waren, zu schlagen. Deswegen geht der Sieg in Ordnung. Glückwunsch an Odenheim.“
Jetzt kommt es zum ultimativen Spitzenspiel gegen den TSV Rheinhausen, die nach wir vor vom Platz an der Sonne grüßen: „Es wird ja nicht einfacher. Jetzt kommt der Spitzenreiter. Ich glaub man braucht nicht viel zu sagen. Platz 1. Beste Abwehr. Bester Sturm. Denke die Favoritenrolle ist damit geklärt. Wir müssen alle eine Topleistung abrufen um zu punkten. Aber, und das ist das Gute, jeder kann sich zeigen und sich mit den Besten der Liga messen.“

Der TSV Rheinhausen marschiert unter der Leitung von Dominik Feuerstein weiter durch die Liga und grüßt auch vor dem Spitzenspiel gegen Weiher weiter vom Platz an der Sonne: „3:0 hieß es am Ende zuhause gegen eine ersatzgeschwächte Mannschaft aus Zeutern. Insgesamt war es ein souveräner Heimsieg, entsprechend war ich auch zufrieden. Ich wünsche Kai und seiner Truppe, dass sich ihre Personallage schnell wieder bessert und viel Erfolg in den letzten Spielen. Jetzt kommt es zum Spitzenspiel auswärts in Weiher. Weiher ist auf allen Positionen top besetzt, dazu sind sie bei Standards brandgefährlich. Wir sind jedoch gut drauf und können relativ befreit aufspielen. Freuen wir uns also auf ein hoffentlich temporeiches, intensives aber stets faires Spitzenspiel!“

PROGNOSE:
Lasset die Spiele beginnen!



Gegen die Topteams aus Weiher und Rheinhausen gab es für den SV Zeutern zuletzt nichts zu holen – Kai Ledermann visiert im Duell mit dem SV Philippsburg jedoch wieder mehr Ertrag an: „Trotz personeller Engpässe haben wir in Rheinhausen kein schlechtes Spiel gemacht. Die Tore sind zu sehr ungünstigen Zeitpunkten gefallen und man darf auch nicht vergessen, dass wir beim Tabellenführer gespielt haben. Nach fünf Minuten lagen wir durch einen berechtigten Elfmeter 1:0 im Rückstand. Während unserer Drangphase kassieren wir das 2:0 und kurz nach der Halbzeit das 3:0. Eine Mannschaft wie Rheinhausen lässt sich das nicht mehr nehmen. Aber ich muss trotzdem meiner Mannschaft ein Kompliment aussprechen. Sie hat weiterhin Fußball gespielt und als Mannschaft funktioniert. Glückwunsch an Feuer und seine Mannschaft in einem unglaublich fairen Fußballspiel und einem sehr guten Schiedsrichter. Jetzt kommt mit Philippsburg eine Mannschaft, die sich die Runde nach dem Abstieg sicherlich anders vorgestellt hat. Ich behaupte, dass die Mannschaft besser ist, als ihr aktueller Tabellenstand aussagt. Wir werden versuchen wieder in die Erfolgspur zurückzukehren um unser intern festgelegtes Ziel zu erreichen, was wir aufgrund der Ausfälle etwas korrigiert haben.“

Wir haben Sonntag in der ersten Halbzeit nicht stattgefunden“, so der erste knallharte Satz von Senad Nadarevic zum 2:4 seines SV Philippsburg gegen den FC 07 Heidelsheim 2. Der Übungsleiter geht aber sogar noch eine Nummer weiter, ehe er das kommende Spiel in Augenschein nimmt: „Das war unsere schlechteste Halbzeit. Die Mannschaft hat das auch in aller Deutlichkeit gesagt bekommen. Unser Spielführer hat es richtig ausgedrückt, dass einige für sich spielen und nicht für die Mannschaft. Dazu stehen einige um 12:00 Uhr auf und um 14:30 Uhr wollen sie Fußball spielen. Das geht nicht. Die zweite Hälfte war dann wesentlich anders, aber das Spiel eigentlich schon gelaufen. Jetzt stehen wir wieder unter Druck und müssen punkten. Jetzt am Sonntag haben wir ein schweres Auswärtsspiel Zeutern. Sie stehen gut da finde ich, weil sie nicht die Möglichkeit haben, die die oberen Teams haben, aber sie holen das Beste raus. Das ist meine Einschätzung und daher ist es eine schwere Aufgabe.“

PROGNOSE:
Eine umkämpfte Partie, die von Kleinigkeiten entschieden wird.



Ilker Yesilyurt spricht von einem hochverdienten Sieg in Rinklingen und freut sich auf das Kräftemessen mit der 2. Mannschaft des FC Germ. Karlsdorf: „Vor dem Spiel hatte ich Bedenken, dass wir den Gegner aufgrund ihrer Tabellenposition unterschätzen könnten. Zum Glück war das nicht der Fall. Wir haben sehr diszipliniert gespielt und die Einstellung war top. Der TSV hat zu Beginn gut dagegengehalten, doch das zweite Tor kurz vor der Halbzeit war entscheidend. Wir haben das Spiel am Ende auch in dieser Höhe verdient gewonnen. Jetzt konzentrieren wir uns auf Karlsdorf II, die sehr unberechenbar sind. Unser Ziel ist es, das letzte Heimspiel der Vorrunde mit einem Sieg zu beenden und unsere Mini-Serie fortzusetzen.“

Nach der Niederlage gegen die SpVgg Oberhausen zogen Tobias Weschenfelder und sein FC Karlsdorf 2 auch gegen den VfB Bretten 2 den Kürzeren: „Am vergangenen Sonntag mussten wir leider eine für meine Begriffe unverdiente Niederlage einstecken. Die Mannschaftsleistung war die gewünschte 180-Grad-Drehung. Allein vor dem Tor scheiterten wir oft an uns selbst oder haben den letzten Pass nicht angebracht. In den ersten 20 Minuten müssen eigentlich wir in Führung gehen. Bretten macht mit der ersten Chance das 1:0. Danach gab es noch eine weitere Torchance. In der zweiten Halbzeit ein ähnliches Bild. Das 2:0 ist repräsentativ für unser Glück in diesem Spiel und geht wohl in die Verlosung für das ‚Kacktor des Jahres‘ ein. Kurz darauf der Anschluss. Erst in der Schlussviertelstunde, als wir alles nach vorne warfen, kam Bretten dann zu mehreren Möglichkeiten. Eine wurde zum 3:1 verwertet. Leider total bitter für uns. Ich denke, wenn wir in Führung gehen, sind wir auf einem guten Weg Bretten die erste Saisonniederlage zuzufügen.“
Leichter wird es bei den zu Hause so stark aufspielenden Mannen aus der Bruchsaler Südstadt sicherlich nicht (Fünf Spiele – Fünf Siege). Weschenfelder: „Im nächsten Spiel wartet der Nachbar aus Bruchsal. Wir wollen wieder die Leistung vom vergangenen Sonntag abrufen. Auch wenn wir wieder Ausfälle haben werden, können wir das kompensieren. Zeigen wir diese Leistung und verbessern die Effizienz, dann haben wir die Möglichkeit mit einem Sieg nach Hause zu fahren.“ Zum Abschluss wagt der junge Coach eine erste kleine Analyse des bisherigen Saisonverlaufes: „Als Aufsteiger haben wir nun 13 Punkte. Aber leider haben wir bisher auch sechs bis acht Punkte unnötig liegen lassen. Wir wissen was möglich ist und wir haben bisher noch nicht am Maximum gekratzt. Daran werden wir bis zur Winterpause arbeiten.“

PROGNOSE:
Die Heimbilanz spricht klar für den SV 62!



Der TSV Stettfeld konnte die Vorgabe von Trainer Enrico Simeone stark umsetzen und die gewünschte Reaktion auf die Derbyniederlage zeigen. Simeone forderte vor dem Spiel, dass „wir uns zuhause bei unseren Fans mit einem Dreier entschuldigen. Hier auch nochmal herzlichen Dank für die Unterstützung im Derby, das war Wahnsinn!“ Das ist der Mannschaft durch einen klaren 5:1-Heimsieg mehr als gelungen, wobei die Begegnung bereits zur Halbzeit entschieden war (4:0): „Das Spiel gegen Oberhausen ist relativ schnell erklärt. Den Grundstein für den Sieg haben wir in der ersten Hälfte gelegt. Wir haben mit fünf Chancen vier Tore gemacht. Was ich letzte Woche noch bemängelt hab, nämlich die Chancenverwertung, wurde dieses Mal gut umgesetzt.“
Auf heimischem Grund und Boden empfängt man nun den VfB Bretten in Folge eines Heimrechttausches: „Jetzt geht es gegen Bretten, die bisher eine sehr starke Saison spielen. Wir wissen jedoch um unsere Stärken, vor allem auch zuhause, sodass wir den nächsten Dreier anpeilen.“

In Karlsdorf konnten wir endlich unseren zweiten Auswärtssieg in dieser Saison feiern. Wir sind nicht optimal in das Spiel gestartet und hatten sehr viele technische Mängel auf dem schwer bespielbaren Rasen“, so Brettens Trainer Sominic Prüfer zu Beginn seiner Ausführungen zum Gastspiel in der Kohlfahrt, das der VfB Bretten 2 mit 3:1 für sich entscheiden konnte. Weiter führt er aus: „Man merkte schnell, dass die Heimmannschaft ihren Platz gut kennt und ohne große Kombinationen ganz einfach und zielstrebig auf ihre Spitzen spielt. Von außen waren die vielen langen Bälle vielleicht nicht schön anzuschauen, aber es war eine sehr effektive Spielweise. Wir hatten meistens in der Luft und bei den zweiten Bällen das Nachsehen und konnten uns in der Anfangsphase glücklich schätzen nicht in Rückstand zu geraten. Mitte der ersten Halbzeit wurden wir dann besser und konnten mit unserem ersten gefährlichen Angriff den Führungstreffer erzielen. Danach gab es noch weitere Chancen auf beiden Seiten, die alle nicht genutzt wurden. So blieb es bei einer knappen Führung für uns bis zur Pause. Die zweite Halbzeit starteten wir besser als der Gegner und konnten schnell auf 0:2 erhöhen. Im Gegenzug erzielt Karlsdorf durch einen ihrer gefährlichen Freistöße den Anschlusstreffer per Kopf. Sicherlich nicht unverdient aber das müssen wir in dieser Situation einfach besser verteidigen. Bis zum Ende blieb es also spannend und es war fast abzusehen das nochmal ein Tor fallen wird. Karlsdorf ging logischerweise mehr ins Risko und wollte den Ausgleich. Wir hatten dadurch mehr Spielräume und konnten kurz vor Schluss das 1:3 für die Entscheidung erzielen. Auch wenn das Spiel über weite Strecken sehr ausgeglichen war, haben wir über 90 Minuten etwas besser verteidigt und waren effizienter vor dem Tor. Deshalb geht der Sieg auch in Ordnung.“ Ein unbefriedigendes Ende fand der Sonntagnachmittag durch ein Missgeschick der Melanchthonstädter, die das aber durch flüssiges Gold wieder bereinigen konnten: „Vor lauter Freude über den zweiten Auswärtssieg, haben wir leider unseren Ballsack in Karlsdorf vergessen. Für die sichere Aufbewahrung und die vielen schönen Aufkleber möchten wir uns hiermit recht herzlich bedanken. Die zwei Kästen Bier als Gegenleistung für die Rückgabe bekommt ihr selbstverständlich im Rückspiel bei uns.“
Am kommenden Samstag kommt es zu einem weiteren Auswärtsspiel für die Prüfer-Elf, die ihre Visitenkarte im Augarten abgeben müssen: „Das nächste Spiel bestreiten wir bereits am kommenden Samstag in Stettfeld. Das Heimrecht wurde in diesem Spiel getauscht, damit wir in der Rückrunde bei unserem eigenen Sportfest im Mai ein Heimspiel haben. Vielen Dank für das Entgegenkommen an die Verantwortlichen vom TSV. Wir sind sehr gespannt auf was für eine Mannschaft wir treffen und freuen uns auf den Vergleich. Vor der Saison haben wir Stettfeld deutlich weiter oben in der Tabelle eingeordnet. Auch wenn ihre Ergebnisse bisher etwas durchwachsen sind, steckt sicher viel Qualität in diesem Team. Wir müssen uns diese Woche gut vorbereiten und wollen dieses Spiel auf keinen Fall verlieren. Mit dem bisherigen Saisonverlauf sind wir mehr als zufrieden und es wäre ein weiterer großer Erfolg für uns, wenn wir die komplette Vorrunde als Aufsteiger ungeschlagen bleiben. Dafür werden wir alles geben bis zur Winterpause.“

PROGNOSE:
Ein interessantes Spiel, das durchaus mit einem Remis enden könnte.

Die Mannschaft von Trainer Heiko Bühler kam zwar in Stettfeld unter die Räder (1:5), doch nun visiert man im Showdown gegen den punktgleichen FC Kirrlach 2 die volle Punktausbeute an, um sich ein wenig Luft zu verschaffen: „Wir hatten uns zwar viel vorgenommen, das hat aber überhaupt nicht geklappt. Dass es in der Halbzeit schon 4:0 stand, spricht für sich. Gegen Kirrlach wird ein Spiel auf Augenhöhe erwartet. Da gibt es keine Ausreden. Wenn wir in der Vorrunde nicht auf einen Abstiegsplatz stehen wollen, müssen wir drei Punkte holen.“



Es ist und bleibt eine kräftezehrende Saison für den FC Olympia Kirrlach 2, der auch im Heimspiel gegen den FV Ubstadt den Kürzeren zog: „Vergangenen Sonntag war Ubstadt bei uns zu Gast. Wir waren super im Spiel und konnten bereits nach wenigen Minuten in Führung gehen. Leider war das Spiel danach in den Köpfen meiner Jungs bereits gewonnen und man stellte das Fußballspielen ein und machte es dem Gegner einfach. Durch zwei individuelle Fehler im Spielaufbau konnte Ubstadt noch vor der Pause das Spiel drehen. Nach der Pause waren wir wieder etwas besser im Spiel und konnten auch vom Punkt ausgleichen. Aber auch dieser Spielstand hielt nicht lange Bestand, gefühlt im Gegenzug konnte Ubstadt wieder in Führung gehen. Danach kam nicht mehr viel von uns und Ubstadt konnte durch einen Konter noch das vierte Tor erzielen. Verdienter erster Auswärtssieg, Glückwunsch.“
Es wird Zeit, dass die Olympioniken wieder punkten – vor allem im direkten Duell mit dem punktgleichen Tabellennachbarn aus Oberhausen: „Jetzt ist Derbytime angesagt. Für beide Mannschaften geht es um alles, wenn man sich die Tabelle anschaut. Beide Mannschaften müssen gewinnen um den Anschluss nicht zu verlieren. Ich freue mich auf ein spannendes Derby.“

PROGNOSE:
Die SpVgg hat leicht die Nase vorn – doch ein umkämpftes Remis ist sehr wahrscheinlich.

Aufrufe: 08.11.2024, 16:30 Uhr
Tobias SchlegelAutor