2026-04-20T12:45:22.080Z

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Showdown in Seebach: Kann die "Spiele" Vorentscheidung herbeiführen?

Der zuletzt etwas ins Straucheln geratene Spitzenreiter gastiert am Dienstagabend beim formstarken Tabellenzweiten

von ts / no · Heute, 14:00 Uhr · 0 Leser
Die SpVgg Landshut (in weiß) kann beim TSV Seebach den vorentscheidenden Schritt Richtung Titelgewinn machen
Die SpVgg Landshut (in weiß) kann beim TSV Seebach den vorentscheidenden Schritt Richtung Titelgewinn machen – Foto: Alfred Brumbauer

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Das Titelrennen in der Landesliga Mitte schien vor ein paar Wochen bereits entschieden. Liga-Primus SpVgg Landshut kam bärenstark aus der Winterpause und führte das Ranking zwischenzeitig bereits mit einem zweistelligen Punkte-Vorsprung an. Zuletzt mussten sich Oswald, Plomer & Co. jedoch mit vier Remis am Stück zufrieden geben und der Vorsprung auf den zweitplatzierten TSV Seebach ist auf vier Zähler zusammengeschmolzen. Das liegt allerdings auch daran, dass die Kicker aus dem Deggendorfer Stadtgebiet eindrucksvoll performen. Der Vizemeister von 2024 ist im Frühjahr noch ungeschlagen und lediglich der TSV Bogen schaffte es, den Rot-Schwarzen etwas Zählbares abzuknüpfen. Am Dienstagabend (Anstoß: 18 Uhr) kommt es nun zum absoluten Schlagermatch der beiden Bayernliga-Aspiranten.

"Die Mannschaft macht es richtig gut, ist sehr fokussiert und hat sich das Spitzenspiel redlich verdient", lobt Seebachs Coach Wolfgang Beller seine Akteure. Der erfahrene Übungsleiter nahm dem Leader bei dessen 2:2-Heimunentschieden gegen den TSV Bogen persönlich unter die Lupe. "Landshut ist spielerisch extrem stark, hat eine hohe individuelle Qualität und es gibt eigentlich keinen richtigen Schwachpunkt", adelt der 61-Jährige die "Spiele" und macht auch aus der aktuellen Ergebnis-Delle der Kicker vom Hammerbach kein großes Thema: "Es gibt in einer Saison Phasen, in der mal die Resultate nicht ganz so gut sind. Das ist ganz normal. Trotzdem steckt in dieser Truppe enorm viel Klasse und auch Erfahrung." Vor Ehrfurcht werden Torjäger Patrick Pfisterer und seine Mitstreiter dennoch nicht erstarren: "Wir wollen unsere Qualitäten auf den Platz bringen und Landshut alles abverlangen. Daheim wollen wir nicht leer ausgehen und dafür werden wir alles geben."





Die "Spiele" hat die große Chance, den (Meister-)Sack endgültig zuzumachen. Ein Dreier wäre fast schon gleichbedeutend mit dem Titelgewinn. Mit einem Teilerfolg würden die Bezirkshauptstädter immerhin den Abstand von vier Punkten halten. "Das Heimspiel gegen Bogen hätten wir natürlich gewonnen, was auch drin gewesen wäre. Dennoch haben zweimal einen Rückstand aufgeholt, nie aufgegeben und sind ein weiteres Spiel ungeschlagen geblieben. Das gibt uns ein gutes Gefühl für das Topspiel in Seebach. Wir freuen uns darauf und werden alles reinwerfen, um auch dort zu bestehen. In der entscheidenden Phase der Meisterschaft gilt es nunmehr, die Nerven zu behalten. Entscheiden werden Kleinigkeiten", meint Landshuts Spielercoach Sebastian Maier.


Personalien: Patryk Richert ist der einzig fixe Ausfall des TSV Seebach, bei dem allerdings die Einsätze der angeschlagenen Jonas Brunner und Dominik Hauner noch nicht hundertprozentig gesichert ist. Die Gäste haben noch eine kleine Hoffnung, dass Goalgetter Kenneth Sigl, der sich mit muskulären Problemen herumplagt, fit wird. Allerdings droht dem 23-Jährigen eine weitere Zwangspause. Ansonsten gibt es noch das eine oder andere Wehwehchen. "Die endgültige Besetzung wird sich deshalb erst nach dem Abschlusstraining am Montagabend entscheiden", verrät Coach Maier.