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SGV Freiberg: "Ich weiß nicht, wie sie durchgekommen sind"

Später Gegentreffer besiegelt das 1:2 gegen Homburg – Lushtaku spricht von unnötigem Rückschlag.

von Timo Babic · 05.10.2025, 09:00 Uhr · 0 Leser
– Foto: Imago Images

Nach zehn ungeschlagenen Spielen in Serie hat der SGV Freiberg erstmals in dieser Saison in der Regionalliga Südwest den Kürzeren gezogen. Gegen den FC 08 Homburg verlor der Tabellenführer vor 650 Zuschauern mit 1:2. Trotz Überlegenheit und mehr Ballbesitz fehlte am Ende die Konsequenz.

Dominanter Beginn, Rückstand durch Stellungsfehler

Trainer Kushtrim Lushtaku analysierte das Geschehen klar: „Wir haben sehr dominant begonnen, geraten dann in einen 1:0-Rückstand durch einen Stellungsfehler von uns hinten.“ Nur drei Minuten später stellte Gal Grobelnik mit einem verwandelten Foulelfmeter den Ausgleich her.

Viele Chancen, wenig Ertrag

Im weiteren Verlauf bestimmte Freiberg die Partie, ließ aber die nötige Effizienz vermissen. „Wir kommen dann sehr stark zurück durch den Elfmeter, den wir uns erarbeitet haben. Und dann muss ich sagen, waren wir gefühlt ständig am Drücker“, erklärte Lushtaku. Besonders ärgerlich: „Am Drücker machen wir eine 100-prozentige Chance nicht.“

Später Rückschlag

Bis in die Schlussphase hinein schien ein Punktgewinn sicher, doch Homburg nutzte kurz vor Abpfiff eine Lücke in der Freiberger Defensive. „Ich weiß nicht, wie sie durchgekommen sind und machen das 2:1, verdient war es nicht. Wir sind auch nicht zu Großchancen gekommen, haben dominanter gespielt, hatten mehr Ballbesitz“, sagte Lushtaku.

Blick nach vorn

Trotz des Rückschlags will der SGV Freiberg Ruhe bewahren. „Nichtsdestotrotz wir müssen jetzt wieder ruhig bleiben, uns voll fokussieren auf das kommende Spiel, keine Hektik reinbringen“, forderte der Trainer. Für das nächste Wochenende gab er sich kämpferisch: „Und ich bin zuversichtlich, dass wir am kommenden Wochenende dahin fahren, um auf jeden Fall drei Punkte mitzunehmen.“