Weitere Meppenerin bleibt in der Bundesliga

Zwei Torfrauen verlassen den Absteiger

Meppen Bundesligaabsteiger SV Meppen plant für die 2. Liga. Dabei müssen die Fußballerinnen auf vier Spielerinnen verzichten.

Nach dem Saison-Abschlusstraining hat die Sportliche Leiterin Maria Reisinger das Quartett verabschiedet. Dass Maike Berentzen nach zehn Jahren mit 188 Spielen und 56 Toren zur SGS Essen wechselt, war bekannt. Die ehemalige U-19-Nationalspielerin Vivien Endemann wird ihr folgen.

Endemann ist 2019 vom Regionalligisten Jahn Delmenhorst ins Emsland gekommen. „Das war ein sehr großer Sprung“, sagt die schnelle Stürmerin mit Torinstinkt. Sie hat ihn gemeistert, kam bei 40 Einsätzen auf neun Tore. In der Zweitligasaison war die 19-Jährige bei 14 Partien dabei, in der Bundesliga lief sie in allen 22 Spielen auf, erzielte drei von 16 Meppener Treffern.

Endemann fiel auch dem Deutschen Fußball-Bund auf. Sie absolvierte drei Länderspiele für die U-19-Nationalmannschaft. Danach machte die Corona-Pandemie Hoffnungen auf weitere Einsätze zunichte.

Für sie persönlich sei es beim SVM gut gelaufen, dankte sie Mitspielerinnen und Trainerteam. Sie habe sich an das Niveau im Fußball-Oberhaus gewöhnt. Deswegen wolle sie die Chance nutzen und mit Essen weiter in der Bundesliga spielen.
Über SGS Essen und die Tennessee Tech Golden Eagles, die Mannschaft der Universität in Cookeville (USA), kam Kari Närdemann 2019 ins Emsland. Sie stand 26-mal zwischen den Pfosten, davon siebenmal in der Bundesliga. Jetzt zieht es die 24-Jährige zurück in den Westen.

Die aus Ostfriesland stammende Anna-Maria Tews ist schon für die Bundesliga-B-Juniorinnen des Vereins aufgelaufen und zu acht Regionalliga-Einsätzen für die U 23 gekommen. Ihr Ziel ist noch unbekannt. Weil zwei Torfrauen den Verein verlassen und Laura Sieger wegen eines Kreuzbandrisses noch monatelang ausfällt, braucht Meppen zwei neue Torhüterinnen für die Saison 2021/22.

Aufrufe: 10.6.2021, 08:00 Uhr
EmslandsportAutor

Verlinkte Inhalte