2026-01-20T07:14:11.657Z

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Unglückliche Niederlage für die Essenerinnen.
Unglückliche Niederlage für die Essenerinnen. – Foto: Julien Christ / sportfotografi

SGS Essen kassiert Last-Minute-Niederlage in Hamburg

Die SGS Essen hat den Ligaauftakt des Jahres 2026 denkbar unglücklich verloren. Durch einen Elfmeter in der Nachspielzeit unterlagen die Essenerinnen dem Hamburger SV mit 1:2.

Schon zu Beginn der Partie taten sich die Lila-Weißen schwer, Zugriff auf das Spiel zu bekommen. Die Hamburgerinnen waren zunächst tonangebend und kamen in der Anfangsviertelstunde bereits zu zwei Torabschlüssen, die aber noch nicht gefährlich wurden.

HSV gelingt später Siegtreffer



Nach 17 Minuten wurde dann auch die SGS das erste Mal offensiv aktiv. Shari van Belle legte den Ball nach einem Konter raus zu Laureta Elmazi, die mit links aber deutlich über den Kasten schoss. In der Folge kamen die Schönebeckerinnen besser in die Partie. Eine halbe Stunde war gespielt, da kam Lany Bäcker im Anschluss an einen Eckball zum Abschluss, setzte den Ball aber oben auf das Tornetz. So ging es torlos in die Kabinen.

Kurz nach dem Seitenwechsel gingen die Gastgeberinnen in Führung. Nach einem Fehler im Aufbauspiel schnappte sich Sophie Hillebrand die Kugel und überwand Kim Sindermann im Essener Tor zur Führung für den HSV. Die SGS ließ sich davon aber nicht aus der Bahn werfen und kam eine gute Viertelstunde später zum Ausgleich. Natasha Kowalski schlug eine Ecke in den Strafraum, wo Paulina Platner angeflogen kam und den Ball in die Maschen wuchtete.
Gute zehn Minuten vor dem Ende wurden die Hanseatinnen erneut gefährlich, doch Sindermann parierte einen gefährlichen Schuss von der Strafraumkante sehenswert. Im Gegenzug konterte die SGS über Leonie Köpp, die steil spielte auf Elmazi, deren Versuch die Hamburger Torhüterin gerade noch abwehren konnte.


In der Nachspielzeit warf der HSV alles nach vorne und bekam in der 93. Minute einen Strafstoß zugesprochen, den Hillebrand zum 2:1 verwandelte. Die Essenerinnen kamen kurz vor dem Schlusspfiff nochmal zu einem Versuch durch Köpp, der aber zu zentral geriet und die knappe Auswärtsniederlage besiegelte.


„Wir haben gekämpft bis zum Schluss“, meinte eine enttäuschte Trainerin Heleen Jaques nach der Begegnung. „Wir brauchen einfach noch mehr Ruhe in den entscheidenden Situationen, um die richtigen Entscheidungen zu treffen. Wann verlagern wir, wann halten wir den Ball etwas länger und solche Dinge. Wir haben in Sachen defensive Struktur und Boxbesetzung aber auch manches gesehen, auf dem wir aufbauen können.“


Weiter geht es für die SGS nun am kommenden Samstag mit dem Heimspiel gegen den 1. FC Union Berlin. Anstoß im Stadion an der Hafenstraße ist um 14 Uhr.

Aufrufe: 026.1.2026, 09:30 Uhr
Dominik Oberholz/ SGS EssenAutor