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SGM Owen/Unterlenningen: "Sind deutlich hinter unseren Erwartungen"

FuPa-Teamcheck: Zwischen Erwartungsdruck, dünnem Kader und Zusammenhalt

von Matthias Kloos · 30.12.2025, 10:00 Uhr · 0 Leser
– Foto: Andreas Krisch

Die SGM Owen/Unterlenningen steckt in der Kreisliga A2 Neckar/Fils in einer schwierigen Saison. Teambetreuer Peter Müller spricht über verfehlte Erwartungen, personelle Engpässe – und warum der Zusammenhalt dennoch Hoffnung macht.

Schwieriger Saisonverlauf trotz hoher Erwartungen

Die sportliche Lage der SGM Owen/Unterlenningen ist zur Winterpause angespannt. Mit 13 Punkten aus 15 Spielen rangiert die Mannschaft auf Platz 15 der Kreisliga A2 Neckar/Fils und damit im unteren Tabellenbereich. Für Peter Müller, Teambetreuer der Spielgemeinschaft, ist klar, dass die Realität hinter den eigenen Vorstellungen zurückbleibt: „Leider sind wir aus verschiedensten Gründen deutlich hinter unseren Erwartungen.“ Der Blick auf die Tabelle mit bereits 62 Gegentoren unterstreicht die sportliche Problemlage, die sich über die gesamte Hinrunde gezogen hat.

Kameradschaft als stabiler Faktor

Trotz der sportlichen Rückschläge betont Müller einen Aspekt, der für die Verantwortlichen zentral bleibt: den Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft. „Wichtig ist aber, dass unsere Kameradschaft trotz der ganzen Umstände stark geblieben ist“, sagt der Teambetreuer. I

Lichtblicke trotz Tabellenplatz

Positive Entwicklungen lassen sich dennoch erkennen, auch wenn sie sich bislang nicht in Punkten niederschlagen. Besonders hebt Müller einen Neuzugang hervor: „Unser Neuzugang, Marco Zeco, hat sich unfassbar gut eingelebt und eingebracht.“ Ebenso lobend äußert er sich über die Arbeit auf der Torhüterposition: „Unsere Torhüter arbeiten wirklich hart und verbessern sich ständig.“ Dass diese Fortschritte bislang nicht ausreichend Ertrag gebracht haben, formuliert Müller nüchtern: „Leider sieht man das nicht in der Tabelle.“

Personelle Engpässe als Kernproblem

Einer der Hauptgründe für die angespannte Situation liegt laut Müller in der Kaderstruktur. „Im Bereich der Breite steht unser Kader nicht gut da“, erklärt er. Diese fehlende Tiefe spiegelt sich auch im Saisonverlauf wider, in dem die SGM mehrfach hohe Niederlagen hinnehmen musste und nur selten in der Lage war, Rückschläge personell aufzufangen.

Vorbereitung mit Fokus auf Training

Der Startschuss für die Vorbereitung ist zeitnah geplant: „Wir beginnen wahrscheinlich in der zweiten Januarwoche und legen den Schwerpunkt aufs Training“, so Müller. Große Highlights oder besondere Teambuilding-Maßnahmen sind nicht vorgesehen.

Vorsichtige Zielsetzung für die Rückrunde

Angesichts der personellen Situation bleibt der Blick nach vorne bewusst zurückhaltend. Auf die Frage nach den Zielen für den weiteren Saisonverlauf antwortet Müller offen: „Schwer zu sagen. Wir hoffen, kein Spiel absagen zu müssen.“ Diese Aussage verdeutlicht, wie eng die personellen Ressourcen sind und dass es zunächst darum geht, den Spielbetrieb verlässlich aufrechtzuerhalten.

Keine Veränderungen im Kader

Auch in personeller Hinsicht sind keine kurzfristigen Impulse geplant. „Nein“, antwortet Müller auf die Frage nach Zu- oder Abgängen. Damit bleibt der Verein auf den bestehenden Kader angewiesen, was die Bedeutung von Trainingsarbeit und Zusammenhalt weiter erhöht.

Offenes Rennen an der Spitze, harter Kampf unten

Im Titelrennen der Kreisliga A2 Neckar/Fils sieht Müller keine klare Favoritenrolle: „Es gibt einige Teams, die Meister werden können.“ An der Spitze liegt zur Winterpause der VfB Neuffen mit 34 Punkten, dicht gefolgt vom TSV Harthausen. Für die SGM Owen/Unterlenningen hingegen geht es in der Rückrunde vor allem darum, Schritt für Schritt Boden gutzumachen.