
Nach dem Abstieg aus der Bezirksliga will sich die SG Muttensweiler/Hochdorf in der Kreisliga A2 Oberschwaben neu aufstellen – mit klarer Zielsetzung, engerem Teamgeist und gereifter Mannschaft.
Verpasster Klassenerhalt hinterlässt Spuren
„Mit der Saison können wir natürlich nicht zufrieden sein“, stellt Trainer Oliver Schwarz gleich zu Beginn klar. Der Abstieg aus der Bezirksliga schmerzt, zumal die Zielsetzung unmissverständlich gewesen sei: „Unser klares Ziel war es, die Klasse zu halten – das ist uns leider nicht gelungen.“ Umso mehr richtet sich der Blick nun auf die neue Spielzeit in der Kreisliga A2 Oberschwaben.
Vorbereitung mit Teamfokus
In der Vorbereitung auf die Saison 2025/2026 stehen bewusst mannschaftsbildende Maßnahmen im Vordergrund. „In der Vorbereitung sind einige Team-Events geplant, wie zum Beispiel Fußballgolf. Ziel ist es, die ganze Truppe noch enger zusammenzubringen“, erklärt Schwarz den Ansatz.
Reiferes Kollektiv nach zwei Bezirksliga-Jahren
Die Erfahrung der vergangenen beiden Spielzeiten soll dabei als Fundament für den Neuanfang dienen. „In unseren zwei Jahren in der Bezirksliga hat sich jeder Spieler weiterentwickelt“, betont der Coach. „Wir sind als Team reifer geworden – das wird uns nächste Saison helfen.“
Der Blick geht nach vorn – mit klarer Marschroute
Trotz des Abstiegs ist der Anspruch hoch. „Unser Ziel ist es ganz klar, um die vorderen Plätze mitzuspielen“, gibt Schwarz die Richtung vor. Er weiß aber auch um die Herausforderung in einer hochklassig besetzten Staffel: „Das wird in dieser starken Klasse nicht einfach. Wir müssen von Tag eins an voll da sein.“
Für den Trainer steht der Meisterschaftsfavorit bereits fest: „Für mich ganz klar Warthausen – sie haben einen top Kader und viel Erfahrung.“ Damit gilt es, sich gegen einen der stärksten Gegner der Liga zu behaupten.
Kaderveränderungen mit jungen Talenten
Auch personell gibt es Veränderungen. Ein herber Verlust ist Lukas Eisele, der zur SG Reinstetten wechselt. „Er wird uns definitiv fehlen“, so Schwarz. Zudem wird Nico Siegler kürzertreten. Hoffnung setzt man jedoch in die Jugend: „Aus der A-Jugend stoßen ein paar Spieler zu den Aktiven. Hier sind definitiv ein, zwei Spieler dabei, die es in die erste Mannschaft schaffen können.“
Relegation zwischen Emotion und Belastung
Zum Thema Relegationsspiele zeigt sich der Coach ambivalent: „Für die Zuschauer sind sie natürlich eine schöne Sache“, räumt Schwarz ein. „Aber im Bezug auf die Belastung der Spieler ist das einfach zu viel – da kommt die Pause zur Erholung einfach zu kurz.“
Die SG Muttensweiler/Hochdorf steht also vor einem spannenden Saison in der Kreisliga A2. Es dürfte einige interessante Duelle geben, auch auf das Derby gegen den SV Winterstettenstadt darf sich die SGM wieder freuen.