
Gegen den Tabellenführer VfL Rhede setzte sich das Team von Trainer Bernard Alijaj mit 2:1 (1:0) durch und sicherte sich damit drei unerwartete, aber verdiente Punkte.
Bereits in der Anfangsphase geriet Rhede in Unterzahl: Nach einem groben Foulspiel sah Luca Lorei in der 17. Minute die Rote Karte. Trotz der numerischen Überlegenheit tat sich die SGE zunächst schwer, fand aber nach und nach besser ins Spiel. In der 31. Minute belohnte sich das Team schließlich für den Einsatz: Tim Helmus traf nach starker Vorarbeit von Leon Claaßen zur 1:0-Führung.
Nach dem Seitenwechsel kam Rhede mit viel Energie aus der Kabine und glich bereits in der 48. Minute durch Leon Franken nach guter Vorlage von Noah Paß zum 1:1 aus. Doch die Antwort der Gastgeber ließ nicht lange auf sich warten: Theo Panke stellte in der 62. Minute nach erneuter Vorlage von Claaßen den alten Abstand wieder her.
In einer intensiven Schlussphase drängte Rhede trotz Unterzahl auf den Ausgleich, während die SGE kämpferisch dagegenhielt und den Vorsprung mit großem Einsatz über die Zeit brachte. Gelbe Karten in der Schlussphase unterstrichen den hohen Einsatz auf beiden Seiten.
Nach 90+3 Minuten stand der vielumjubelte Heimsieg fest. Für die SGE Bedburg-Hau sind es „drei nicht eingeplante Punkte, vor dem Spiel hätte Ich einen Punktgewinn sofort unterschrieben", äußerte sich SGE-Stürmer Falko Kersten – und der Beweis, dass man auch gegen Spitzenmannschaften bestehen kann. Der VfL Rhede bleibt zwar Tabellenführer, sieht seinen Vorsprung an der Spitze jedoch auf fünf Punkte schrumpfen.
