
Das war ein sehr kurzes Gastspiel: Reinhard Riesinger ist nicht mehr Coach der Spielgemeinschaft Zenting / Thannberg, die es erst seit Kurzem gibt. Die SG-Kicker haben in der A-Klasse Grafenau bislang kein Bein auf den Boden gebracht. Fünf Spiele, fünf Niederlagen und 2:19 Tore lautet die Horror-Bilanz des Tabellenvorletzten, der künftig von Max Schosser und Franz Pfeffer jun. angeleitet wird.
"Wir haben in einem freundschaftlich verlaufenen Gespräch gemeinsam beschlossen, die Zusammenarbeit zu beenden. Reinhard muss sich in Kürze einer Operation unterziehen und wäre deshalb länger ausgefallen. Natürlich hätten sich beide Seiten auch sportlich etwas mehr erhofft. Wir wünsche Riese alles Gute und vor allem gesundheitlich nur das Beste", informiert Zentings Spartenboss Franz Pfeffer, dem aber schon im Vorfeld klar war, dass es keine einfache Saison werden wird: "Bis zwei Vereine und die ganzen Spieler zusammenfinden, dauert es immer eine gewisse Zeit. Zudem haben wir uns von unseren tschechischen Legionären getrennt, die sportlich absolute Stützen waren. Dass es deshalb sportlich holprig werden kann, war uns allen bewusst."
Mit Max Schosser und Pfeffer selbst übernehmen nun zwei Zentinger Urgesteine das Ruder. "Bis auf Weiteres werden Max und ich das Coaching übernehmen", verrät der SVZ-Fußballboss, der hofft, dass es in den nächsten Wochen und Monaten wieder aufwärts geht. Rechnet man die Vorsaison in der Kreisklasse Freyung hinzu, haben Graf, Lang und Kameraden 27 ihrer vergangenen 29 Punktspiele verloren. "Erfolgserlebnisse wären natürlich Balsam für uns", weiß Pfeffer. Am Sonntag bietet sich eine vielversprechende Gelegenheit, endlich mal wieder punkten zu können. Mit dem ebenfalls noch punktlosen SV Fürstenstein kreuzt das Schlusslicht am Zentinger Sommerreithweg auf.