2025-12-03T05:51:34.672Z

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Die SG Walluf ist am Mittwochabend beim VfR Limburg zu Gast.
Die SG Walluf ist am Mittwochabend beim VfR Limburg zu Gast. – Foto: Pia Pfeifer - Archiv

SG Walluf am Mittwoch bei 07ern gefordert

Aufsteiger Limburg 07 im Mittwochsduell unter Zugzwang, SG Walluf kommt als Tabellenführer

Limburg/Walluf. Wenn der VfR 07 Limburg und die SG Walluf am kommenden Mittwoch (1. Okt., 20 Uhr, diese Zeitung überträgt im Livestream) aufeinandertreffen, können die Ausgangslagen kaum unterschiedlicher sein. Während die SG Walluf als Verbandsliga-Tabellenführer ins Spiel geht, will sich der Aufsteiger von den Abstiegsrängen befreien. „Wallufer Erfahrung gegen Limburger Frische“, gibt Walluf-Coach Matthias „Adi“ Dworschak dem Flutlichtspiel eine passende Überschrift.

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„Sie hatten sehr wechselhafte Ergebnisse, was ein bisschen symbolisch für die Liga steht, die in der Breite sehr eng beieinander ist“, schätzt Dworschak den kommenden Gegner ein. Der beim 0:3 gegen die zuvor noch sieglose Germania Okriftel am vergangenen Freitag einen Rückschlag erlitt. Ganz anders die SGW, die durch den 6:3-Erfolg am vergangenen Sonntag gegen den FC Ederbergland stolzer Tabellenführer ist. Die Wallufer Brust dürfte derzeit kaum breiter sein. Dennoch werde es ein „heißes“ Auswärtsspiel, weiß Dworschak, der den Limburgern eine gute Spielanlage und „Esprit“ zuschreibt. „Wir hätten sicherlich den ein oder anderen Punkt mehr haben können“, ist 07-Coach Frank Naumann mit der bisherigen Ausbeute nicht ganz zufrieden. Fairerweise hießen die Gegner unter anderem auch Hadamar, Biebrich, Hornau und Waldbrunn.

„Das waren natürlich auch Brocken“, sagt Naumann mit dem Wissen, nun auch mit tabellarischem Druck in das Flutlicht-Heimspiel gegen Walluf gehen zu müssen. „Walluf hat letztes Jahr eine sehr gute Saison gespielt. Es spricht für die Qualität in ihrem Kader, dass sie trotz einiger verletzter Leistungsträger solch eine gute Punkteausbeute haben“, zollt er den Rheingauern Respekt.

Rheingauer kompensieren Ausfälle in Summe gut

Marvin Esser (Kreuzbandriss), Daniel Bienek (Adduktorenabriss im Schambeinbereich, wurde operiert) und Jan Löwer (Kreuzband- und Meniskusriss) führen seit geraumer Zeit die Verletztenliste der Dworschak-Elf an. Hinzu kommt Max Hasenstab, der aufgrund eines gebrochenen Fußzehs knapp vier Wochen fehlen wird. Immerhin wird Monther Alahmed, der gegen Ederbergland noch rotgesperrt fehlte, wieder mit von der Partie sein. Bei den Limburgern werden Stürmer David Blecher (Schambeinentzündung) und Innenverteidiger Amar Catovic (Kreuzbandriss) sicher ausfallen, bestätigt Naumann.



Aufrufe: 030.9.2025, 14:00 Uhr
Lauris OmmertAutor