2026-05-15T09:36:57.455Z

Allgemeines

SG Sielow greift nach dem Titel – Keller kocht

Acht Partien, ein Spieltag: Die Landesklasse Süd vor einem entscheidenden Samstag.

von LS · Heute, 13:00 Uhr · 0 Leser
– Foto: Emilio Röck

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Die Landesklasse Süd erlebt einen der bedeutsamsten Spieltage der Saison. Gleich acht Partien werden ausgetragen – oben kämpft der Tabellenführer um jeden weiteren Schritt Richtung Meisterschaft, unten zittern Mannschaften um den Klassenerhalt. Es ist ein Tag, der Träume erfüllen und Hoffnungen zertrümmern kann.

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Den Auftakt des Spieltages bestreiten SV Motor Saspow und FC Bad Liebenwerda. Saspow steht mit 39 Punkten auf dem sechsten Rang und ist mit 68 erzielten Treffern eine der torgefährlichsten Mannschaften der Liga – doch zuletzt musste das Team eine Niederlage hinnehmen und rutschte auf Platz sechs ab. Gegen Liebenwerda will Saspow zurück in die Spur finden. Der Gast aus Bad Liebenwerda kämpft mit 25 Punkten auf dem elften Platz um Stabilität und möchte den Abstand zur Abstiegszone weiter ausbauen. Das Hinspiel am 15. November 2025 endete 2:2 – ein Ergebnis, das keine Gewinner kannte. Beide Teams haben also noch eine offene Rechnung, und Saspow wird alles daran setzen, diese diesmal zu seinen Gunsten zu begleichen.

Luckau empfängt den abstiegsbedrohten SC Spremberg 1896 – und für den Gast steht an diesem Nachmittag enorm viel auf dem Spiel. Mit nur 21 Punkten auf dem 14. Rang ist Spremberg 1896 tief im Abstiegssumpf gefangen, nur drei Punkte vor dem Strich. Das Hinspiel am 15. November 2025 war eine Demonstration der Stärke Sprembergs: 5:3 gewann der SC damals gegen Luckau. Doch die Tabelle zeigt, dass diese Form längst nicht gehalten werden konnte – 16 Niederlagen in 25 Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Luckau seinerseits steht mit 39 Punkten auf dem siebten Rang und hat ein ausgeglichenes Torverhältnis, kämpft aber ebenfalls um eine bessere Positionierung im Mittelfeld. Für Spremberg 1896 ist dieses Spiel nichts weniger als ein Muss-Sieg im Kampf um den Klassenerhalt.

Das Duell des Tages aus sportlicher Sicht ist gleichzeitig das ungleichste: Tabellenführer SG Sielow empfängt die SG Friedersdorf, die mit 23 Punkten auf dem 13. Rang den Blick nervös nach unten richtet. Sielow ist die Mannschaft der Stunde in der Landesklasse Süd Brandenburg – 59 Punkte, 101 erzielte Tore, eine Tordifferenz von +69. Vier Punkte beträgt der Vorsprung auf Verfolger Schlieben. Ein Sieg heute würde den Druck auf den Zweiten weiter erhöhen. Das Hinspiel am 15. November 2025 ließ keinen Zweifel an den Kräfteverhältnissen: Sielow gewann mit 5:1 gegen Friedersdorf. Für die Gäste ist die Situation eine ganz andere – jeder Punkt im Abstiegskampf zählt, und auswärts beim Tabellenführer einen mitzunehmen wäre eine kleine Sensation. Für Sielow hingegen gibt es nur eine Antwort: weitermachen, weiter siegen, dem Titel entgegenstürmen.

Ein weiteres Kellerduell mit unmittelbarer Konsequenz: SG Burg, Vorletzter mit nur 18 Punkten und einer verheerenden Tordifferenz von -41, empfängt den SV Großräschen. Auch Großräschen steckt tief im Abstiegsstrudel – 24 Punkte, Rang zwölf, nur knapp über dem Strich. Im Hinspiel am 15. November 2025 gewann Großräschen mit 2:0 gegen Burg. Jetzt, im Rückspiel, ist Burg unter Zugzwang: Ein weiterer Rückschlag könnte die ohnehin schon bedrohliche Lage des Vereins dramatisch verschärfen. Großräschen wiederum weiß, dass Punkte gegen direkte Konkurrenten Gold wert sind. Es ist ein Spiel, in dem beide Mannschaften alles investieren müssen – und in dem nichts weniger als der Klassenerhalt auf dem Spiel steht.

Im oberen Mittelfeld der Tabelle treffen der Spremberger SV 1862 und die SG Eintracht Peitz aufeinander – zwei Mannschaften, die nach einer soliden Saison noch einmal Ausrufezeichen setzen wollen. Peitz kommt als Tabellengöhter mit 38 Punkten auf Rang acht und hat im Hinspiel am 15. November 2025 daheim eine 1:2-Niederlage gegen Spremberger SV 1862 kassiert. Nun reisen die Peitzer als Gäste an und wollen die Niederlage aus dem Hinspiel vergessen machen. Spremberger SV 1862 steht mit 34 Punkten auf dem neunten Platz und hat mit sieben Unentschieden eine ausgeprägte Punkteteilung in der Statistik. Beide Mannschaften sind im Mittelfeld gut aufgestellt, doch ein Sieg könnte für den jeweiligen Gewinner noch einmal Bewegung in die Tabelle bringen.

Ein Duell der oberen Tabellenhälfte mit Spannung: Kolkwitz empfängt den VfB Herzberg 68. Kolkwitz steht mit 49 Punkten auf dem dritten Rang und ist seit Wochen einer der konstantesten Vereine der Liga – 14 Siege, sieben Unentschieden, nur vier Niederlagen. Der VfB Herzberg 68 hat mit 42 Punkten den fünften Platz inne und kämpft darum, den Anschluss an die vorderen Ränge zu halten. Das Hinspiel am 15. November 2025 endete torlos 0:0 – ein Ergebnis, das die enge Ausgeglichenheit dieser Begegnung unterstreicht. Im Rückspiel wollen beide Teams endlich Punkte holen. Für Kolkwitz wäre ein Sieg ein weiterer Schritt in Richtung Konsolidierung des Podiumplatzes, für Herzberg eine Chance, den Abstand nach oben zu verkürzen.

Groß Gaglow, Vierter der Tabelle mit 46 Punkten, empfängt den SV Lausitz Forst, der mit 32 Punkten auf dem zehnten Rang steht. Die Vorzeichen sind eindeutig – im Hinspiel am 15. November 2025 dominierte Groß Gaglow nach Belieben und gewann mit 6:1 gegen Forst. Das war eine klare Demonstration der Qualitätsunterschiede. Mit einer Tordifferenz von +28 gehört Groß Gaglow zu den formstärksten Offensivteams der Liga. Forst hingegen hat in der Rückrunde noch nicht gefunden, was es braucht: 44 Tore erzielt, 54 kassiert, eine negative Bilanz. Für Forst geht es darum, nicht vollends in den Strudel Richtung Abstiegszone zu geraten. Für Groß Gaglow bietet diese Partie die Möglichkeit, den vierten Platz zu festigen und den Druck auf die Mannschaften vor ihnen aufrechtzuerhalten.

Den Abschluss des Spieltages – zumindest in der Betrachtung – bildet eine Partie mit besonderer Brisanz für das Titelrennen: Der Tabellenletzt SV Germania Peickwitz empfängt den Tabellenzweiten TSV 1878 Schlieben. Peickwitz ist mit 13 Punkten und 18 Niederlagen das schwächste Team der Liga, die Tordifferenz von -46 spricht für sich. Schlieben hingegen befindet sich mitten im Meisterkampf: 55 Punkte, vier Punkte hinter Spitzenreiter Sielow – und Schlieben hat ein Spiel mehr absolviert. Jeder Ausrutscher könnte die Titelträume endgültig begraben. Im Hinspiel am 15. November 2025 gewann Schlieben mit 1:0 gegen Peickwitz. Die Favoritenrolle ist klar verteilt – doch im Fußball, gerade in solchen Situationen unter Druck, ist nie etwas garantiert. Schlieben muss liefern, und Peickwitz hat nichts zu verlieren.

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