
Ausgangslage: Nach zuletzt zwei Heimsiegen in Folge möchte Aufsteiger Arzfeld auch im Duell mit der SG Hochwald punkten, um sich im Tabellenkeller weiter nach vorne zu arbeiten. Welch besonderen Reiz die Abendspiele unter Flutlicht in Arzfeld haben, stellte das Team bei den Siegen gegen Immendorf (1:0) und davor gegen Kirchberg (2:1) bereits unter Beweis. Daran alleine möchte Florian Moos, Trainer und Torwart der Vereinigten aus Arzfeld, Daleiden, Dasburg und Dahnen die jüngsten Erfolge aber nicht festmachen. „Ich glaube nicht, dass es an den Flutlichtspielen alleine liegt. Wir fühlen uns auf dem Platz in Arzfeld sehr wohl und haben in den vergangenen Jahren hier immer gut gepunktet.“ Das Spiel gegen Hochwald sei „extrem wichtig, da wir mit einem Erfolg nahe an sie heranrücken können. Dennoch machen wir uns nicht verrückt. Insbesondere im Mittelfeld vor der Viererkette müssen wir körperlich wieder etwas stärker sein und uns mehr Chancen herausspielen als zuletzt beim 1:2 in Linz“. Die Gäste reisen als schwächste Auswärtsmannschaft der Liga an, die noch immer auf den ersten Zähler in der Fremde wartet. „Unsere Bilanz auswärts ist bislang desolat. Das ist für mich teilweise unbegreiflich, da wir es oft relativ gut machen und am Ende doch mit leeren Händen dastehen. Wir hoffen nun, dass wir die Qualität unserer Heimauftritte zeigen können. Wenn wir in diesem Spiel drei Punkte holen, dann wäre das für uns überragend, bevor die Highlight-Spiele gegen die Topteams anstehen“, sagt Fabian Mohsmann, Coach der Sportgemeinschaft aus Zerf, Greimerath, Hentern und Lampaden.
Personal: Jakob Lempges, Matthias Ewerz und Tom Biewald werden in den Kader der Arzfelder zurückkehren. Musa Bah wird wegen Oberschenkelproblemen hingegen weiterhin ausfallen. Personell kann Hochwald-Trainer Mohsmann auf dasselbe Personal setzen wie zuletzt beim 6:1-Sieg gegen Rübenach.
Ausgangslage: Im Hunsrück treffen zwei Teams aufeinander, die noch unter der Woche im Rheinlandpokal gefordert waren. Während die Hausherren eine bittere Last-Minute-Niederlage (2:3 gegen Oberligist FC Emmelshausen-Karbach) einstecken mussten, gelang dem FC Bitburg mit einem 3:1 bei Bezirksligist Oberzissen der Einzug ins Viertelfinale. Für die Bierstädter geht es nun um sehr wichtige Punkte, da der Abstand zur Abstiegszone in den vergangenen Wochen geschrumpft ist. „Ich denke, dass Morbach nach diesem Pokalspiel unter der Woche mit der Enttäuschung hinten raus ein paar Körner gelassen hat. Das geht uns aber ähnlich. Zudem erwarte ich definitiv ein ganz anderes Spiel als in Oberzissen, da die Platzverhältnisse deutlich besser sein werden. Generell geht es in den Duellen mit Morbach oft hin und her – auch mit ansehnlichem Fußball. Nur die Ergebnisse haben dort bei uns noch nicht so oft gestimmt“, sagt Bitburgs Trainer Fabian Ewertz. Auch sein Pendant Philipp Frank erwartet „eine enge Partie und einen harten Fight“. Zudem gehe es darum, „den Pokal nun erst einmal aus den Köpfen zu bekommen, was keine einfache Aufgabe wird“. Der Coach der Vereinigten aus Morbach und Monzelfeld setzt auch ein Stück weit darauf, dass sich seine Mannschaft den Pokalfrust von der Seele schießt.
Personal: Im Kader der Hunsrücker sind im Vergleich zur Pokalpartie am Mittwoch keine Änderungen zu erwarten. Simon Floß könnte nach einer Hüftverletzung wieder im Aufgebot der Bitburger stehen. David Hoor fehlt weiter krankheitsbedingt.
Ausgangslage: Durch den eigenen Sieg beim FC Bitburg (2:0) und die Niederlage von Mülheim-Kärlich in Wittlich (1:4) rangiert die SG Schneifel nun auf Rang drei in der Tabelle und ist somit der erste Verfolger des Spitzenduos aus Wittlich und Ahrweiler. Trainer Stephan Simon lässt sich vom aktuellen Erfolg aber nicht blenden. „Gegen Ende des Jahres würden wir jetzt gerne die 40-Punkte-Marke knacken, da wir einen kleinen Kader haben und auch wissen, dass es durch ein paar Ausfälle schnell wieder anders aussehen kann. Gegen Kirchberg ist es von der Konstellation her zudem kein Selbstläufer, sich zu motivieren, wie in einem Derby oder gegen eines der Topteams.“ Vom Aufstieg spricht niemand in der Schneifel, da vor allem die Kadergröße dafür sorgt, dass die Mannschaft „mittlerweile an ihre Grenzen stößt, da wir seit Wochen eigentlich nur zwölf fitte Feldspieler haben“, wie Simon betont.
Personal: Udo Backes wird beruflich bedingt ausfallen. Zudem fehlt Khaen Fuchs aus privaten Gründen, wodurch kein etatmäßiger Auswechselspieler zur Verfügung stehen könnte. Eventuell wird sich Coach Simon selbst als Ersatzmann bereithalten.
Ausgangslage: Nach dem Sieg gegen Wirges (3:1) erwartet die Trierer in Rübenach erneut ein Duell mit einem Mitaufsteiger. Auch hier möchte die U23 der Eintracht unter Beweis stellen, dass sie den Status als bester Aufsteiger derzeit zurecht innehat. Zudem geht es für den SVE II darum, die Position im oberen Tabellendrittel zu festigen. „Wir haben auswärts mit vier Siegen am Stück eine kleine Serie und möchten diesen Schwung auch mitnehmen. Rübenach kenne ich nur aus den Videoanalysen. Ich erwarte sie sehr kompakt, mit einer Fünferkette. Zudem machen sie das Zentrum dicht. Viele Räume werden wir also nicht bekommen. Wir müssen die Härte im Spiel dann entsprechend annehmen. So allmählich kennen wir das aber aus der Rheinlandliga. Es kommt darauf an, schnell zu spielen und die Chancen besser zu nutzen“, sagt Holger Lemke, Trainer der Eintracht-U23.
Personal: Mirko Schuster wird Coach Lemke nicht mehr zur Verfügung stehen, da er wohl in den Regionalliga-Kader zurückkehren wird. Zudem fehlen dem SVE auch Illia Kushnarenko aufgrund einer Zahn-Operation sowie Sufjan Mustafic aus privaten Gründen.
Ausgangslage: Nach den Topspielwochen, die Rot-Weiss Wittlich mit vier Punkten gegen Ahrweiler (1:1) und Mülheim-Kärlich (4:1) beendete, steht nun wieder der eher graue Ligaalltag an. Die spannende Frage wird sein, ob es dem Spitzenreiter gelingt, die Motivation weiter hochzuhalten, um auch gegen den Drittletzten beim SV Laubach eine Topleistung abrufen zu können. Trainer Fahrudin Kuduzovic lässt sich vom aktuellen Tabellenstand des Gegners nicht täuschen: „Wir haben in der Vorbereitung gegen sie gespielt, da haben sie trotz des klaren Ergebnisses (7:0) ein richtig gutes Spiel gegen uns gemacht. Daher bin ich verwundert, wo sie aktuell in der Tabelle stehen. Unsere Kultur lässt zudem keine Selbstzufriedenheit zu. Wir haben wir die klare Vorgabe, dass jedes Spiel wichtiger ist als das zuvor. Wir gehen also mental, physisch und technisch hochkonzentriert in diese Partie.“
Personal: Bis auf Alexander Shehada (Knieverletzung), der sich einer MRT-Untersuchung unterziehen wird, steht den Wittlichern der gesamte Kader zur Verfügung.



