Der SV Niedersselbach stürmte zu einem deutlichen 4:0-Sieg gegen den SV Hallgarten.
Der SV Niedersselbach stürmte zu einem deutlichen 4:0-Sieg gegen den SV Hallgarten. – Foto: Jochen Haupt

TuS Beuerbach gelingt perfekter Start

Leus-Team lässt Schlangenbad mit 4:0 abblitzen +++ SG Orlen untermauert Kreisoberliga-Ambitionen

Rheingau-Taunus. Fußball-Kreisoberligist TuS Beuerbach setzte mit einem 4:0 gegen die SG Schlangenbad gleich ein Ausrufezeichen. Im nächsten Spiel geht´s nun zur SG Orlen, die mit einem 5:1 beim SV Erbach ebenfalls ihre Ambitionen bestätigte. Der FC Kiedrich (führte gegen die Eltviller Zweite sogar mit 2:0) und die SG Meilingen mussten nach Führung noch schmerzhafte Niederlagen hinnehmen.

Niederseelb.
4:0
Hallgarten
„Wir hatten gefühlt 90 Prozent Ballbesitz, während von Hallgarten eigentlich nichts kann“, sah Seelbachs Kevin Detloff ein Spiel auf ein Tor. Neuzugang Matze Bernert traf doppelt, Hammesfahr und Wagener waren die weiteren Schützen. Auch die weiteren Neuen Mohamed Nadir und Nick Howaldt erwiesen sich beim Sieger gleich als Bereicherung.

Kiedrich
3:4
Eltville II
Obwohl die Gastgeber im ersten Durchgang mit einer starken Vorstellung überraschten, stand Kiedrich beim Abpfiff mit leeren Händen da. „Uns fehlte am Ende die Kraft, gegen die individuelle Klasse der Gäste gegenzuhalten“, musste Kiedrichs Coach Mounaim Akrri zugeben. FCKler Laurenz Rheingans legte mit einem Doppelpack vor, die Eltviller Routiniers Dennis Deider und Patrick Veith trafen ebenfalls doppelt. Das dritte FCK-Tor durch Finn Amrein kam in der Nachspielzeit zu spät.

Geisenheim
1:1
Walsdorf
Walsdorf konnte sich am Ende ärgern, dass man die Buden nicht machte. „Der Punktgewinn war für uns extrem glücklich, auch wenn der Einsatz stimmte“, so Geisenheims Dirk Linzbauer. Torwart Nico Stiefvater hielt mit tollen Paraden den Punkt fest, zwei Minuten vor dem Abpfiff klärte ein 08er zudem auf der Torlinie. Als Paul Neumann nach einer guten Stunde den Bann für die Gäste brach, traf Christian Beetz direkt im Gegenzug nach einer Matijevc-Ecke.

Meilingen
2:3
Heftrich
Meilingens Spielausschss-Chef Kevin Lang vertrat seinen erkrankten Trainer Christian Meinecke an der Linie und konnte es nicht fassen, dass sein Team mit leeren Händen dastand: „Der Gegner war keinesfalls überragend und wir hatten trotz Urlaubsersatz alle Möglichkeiten.“ Er meinte damit, dass man weder Marcel Minors 1:0-Kopfball (Hackl hatte sich gegen mehrere Gegner durchgesetzt und toll geflankt) noch den 2:2-Ausgleich von Marek Basting (77.) zu Zählbarem machte. Gürkan Bingöl, Felix Götzelt und Jakob Kalff waren die Siegschützen.

Laufenselden
1:2
Wallrabenst.
„Wir ließen wenig Chancen zu, haben alles versucht, waren aber gegen spielstarke Gäste definitiv dieses Tor schlechter“, sieht Markus Dick seine Laufenseldener gegen andere Gegner in der Pflicht. Justin Reil und Silas Hoffmann hatten die Gäste in Front gebracht, Niklas Rausch machte es noch mal spannend. „Uns haben noch vier Urlauber gefehlt, wir können durchaus auf diese Leitung aufbauen“, bilanzierte Dick.

Erbach
1:5
Orlen
Nachdem die Partie eine Stunde recht ausgeglichen war, siegte der Aufstiegskandidat am Ende standesgemäß. „Nach dem 0:1 machten wir hinten auf, was die routinierten Gäste zu starken Kontertoren nutzten“, bilanzierte Erbachs Thomas Osterberg. Knackpunkt war zudem der strittige Elfmeter zum 0:2. „Eine ähnliche Situation auf der anderen Seite sah der Schiedsrichter leider anders“, so Osterberg. Danus Siegrist und Finn Ott trafen beim Sieger doppelt, Eck verwandelte den Elfmeter, der Erbacher Treffer zum 1:3 resultierte aus einem Eigentor.

Beuerbach
4:0
Schlangenbad
Im Duell zweier Teams, die vorne mitmischen wollen, setzte Beuerbach gleich mal ein Ausrufezeichen. „Wir fanden überragend ins Spiel und kombinierten im ersten Abschnitt wie aus einem Guss“, freute sich Beuerbachs Coach Herbert Leus. Nick Erwe (2), Jannik Dannewitz und Alexander Alexiadis hatten bereits zur Pause alles klar gemacht. Mario Hofmann verdiente sich neben Alexiadis die Bestnote. Nach der Pause konnte Beuerbach mit halber Kraft agieren, während Schlangenbad auch da nicht ins Spiel fand und enttäuschte.

Presberg
1:3
Winkel
„Es hat nun jeder gesehen, dass wir nicht tiefgestapelt haben und einer schweren Saison entgegengehen“, sah Matthias Worf noch viel Sand im Getriebe des Verlierers. Winkel stand tief, wartete auf Presberger Fehler und nutzte diese mit cleveren Kontern aus. Auch als Nuri Keskin nach der Pause aus spitzem Winkel der Ausgleich gelang, sorgte dies nicht für Sicherheit. Luca Oppenhäuser (sehenswerter Distanzschuß), Yannik Palinkas und Gabriel Krämer ließen Winkel jubeln.

Aufrufe: 015.8.2021, 19:40 Uhr
Hartmut SteindorfAutor

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