Woffenbachs Patrick Reim (dunkles Trikot) lieferte sich auf der rechten Seite immer wieder rassige Zweikämpfe mit der Weißenburger Defensive.
Woffenbachs Patrick Reim (dunkles Trikot) lieferte sich auf der rechten Seite immer wieder rassige Zweikämpfe mit der Weißenburger Defensive. – Foto: Michael Zeh

Wieder ein Torspektakel in Woffenbach?

Der BSC erwartet am Samstag den Tabellenvierten SG Quelle Fürth.

BSC-Übungsleiter Daniel Wastl konnte dem vergangenen, spielfreien Wochenende für seine Mannschaft durchaus eine positive Seite abgewinnen: „Eigentlich ist es für den Rhythmus schlecht, schon nach so kurzer Zeit eine Pause zu haben. Für uns war es dennoch ganz gut, denn einige haben die Chance genutzt, in den Urlaub zu fahren. Aus diesem Grund waren natürlich weniger Leute im Training“, berichtet er. Nach der Auftakt-Niederlage in Kornburg gewannen seine Schützlinge das letzte Punktspiel vor 14 Tagen mit 5:4 gegen Aufsteiger Weißenburg und schickten dabei sowohl Betreuer als auch eigene Fans durch ein Wechselbad der Gefühle.

Am Samstag um 15 Uhr empfängt das Team um Kapitän Marvin Kubis den Tabellenvierten SG Quelle Fürth in der Au. Die Franken kommen mit der Empfehlung eines 2:1-Sieges über den SC Schwabach und kassierten in ihren ersten drei Saisonspielen nur zwei Gegentore. Allerdings hat Woffenbachs Offensiv-Abteilung jüngst bewiesen, dass die Mannschaft jederzeit in der Lage ist, auch nach einem scheinbar aussichtslosen Rückstand zurückzuschlagen. Kein Unbekannter dürfte den Fußballanhängern im Landkreis Gäste-Coach Serdal Gündogan sein. Der 43-jährige gehörte als Co-Trainer dem Team von Florian Schlicker beim SV Seligenporten an. Knapp vier Jahre, von Juli 2013 bis April 2017, arbeitete er im „Kloster“.

Darüber hinaus war er dort schon vorher als Spieler aktiv (2005/2006 und 2006/2007). „Ich rechne damit, dass Quelle Fürth um Platz drei bis fünf mitspielt. Spielerisch und technisch ist das eine sehr starke Mannschaft, gegen die braucht man vielleicht auch mal etwas Glück“, sagt Daniel Wastl und nennt gleichzeitig die Vorgaben an seine Jungs, um vor eigenem Publikum zu punkten: „Wir werden taktisch genauso agieren wie bisher. Es darf aber definitiv nicht passieren, dass wir bei einer Führung so zurückstecken wie gegen Weißenburg. Jeder muss 90 Minuten lang zu 100 Prozent konzentriert auf dem Platz stehen“, fordert der Coach des BSC von seiner Truppe.

Bisher ist man in der Au von schlimmeren Verletzungen in der Vorbereitung sowie den ersten Saisonspielen verschont geblieben, so dass lediglich die Urlauber Akin Ülker, Manuel Wastl und Sebastian Wurm am Samstag nicht zur Verfügung stehen werden. Für Daniel Wastl besteht kein Grund, sich deswegen um sein Team Sorgen zu machen: „Der Kader ist von der Breite her stark genug, die Ausfälle zu verkraften. Ich habe volles Vertrauen in die Spieler, die da sind“, lautet seine klare Ansage. Eine Woche später stehen die Woffenbacher dann beim SV Schwaig auf dem Prüfstand, der bislang noch nicht so recht in die Gänge gekommen ist.

Bei der Ausgeglichenheit der Landesliga Nordost ist dies jedoch lediglich eine Momentaufnahme und lässt kaum Rückschlüsse auf die wahre Spielstärke des Konkurrenten zu. Wünschenswert wäre deshalb ein Erfolgserlebnis schon an diesem Wochenende zu Hause gegen die SG Quelle Fürth, um anschließend mit einem guten Gefühl nach Schwaig zu fahren und das Punktekonto aufzustocken.

Aufrufe: 013.8.2021, 13:00 Uhr
Michael ZehAutor