2026-04-20T12:45:22.080Z

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SG Neukirchen: Kussinger-Duo sorgt für Aufbruchstimmung

Die Rosenkranzler beenden die Zusammenarbeit mit Spielercoach Nuszpan und installieren einen neuen Übungsleiter, der seinen Sohn mitbringt

von Thomas Seidl · Heute, 09:00 Uhr · 0 Leser
Von links nach rechts: SG-Sportchef Uli Aschenbrenner, Andreas Kussinger jun. und Andreas Kussinger sen.
Von links nach rechts: SG-Sportchef Uli Aschenbrenner, Andreas Kussinger jun. und Andreas Kussinger sen. – Foto: Verein

Bei der SG Neukirchen beim Heiligen Blut / Rittsteig gibt es im Sommer einen Wechsel auf der Kommandobrücke. Spielertrainer Norbert Nuszpan wird die Spielgemeinschaft nach nur einem Jahr wieder verlassen. Als Nachfolger konnte der Klub Andreas Kussinger gewinnen, der aktuell noch das Kreisklassenteam der SG Lohberg I / Lam II coacht. Mit Andreas Kussinger jun. kehrt zudem ein Eigengewächs zu seinen fußballerischen Wurzeln zurück. Der 21-jährige Offensivspieler steht aktuell in Diensten des Landesligisten 1. FC Bad Kötzting, für den er allerdings seit mehreren Monaten aber verletzungsbedingt nicht auflaufen kann. Zur neuen Saison möchte der ehemalige Junioren-Auswahlspieler aber wieder fit sein.

"Die Entscheidung, nicht mit Norbert weiterzumachen, war extrem schwierig. Er ist ein überragender Typ, der sich bei uns hervorragend eingebracht hat und über den es nur Positives zu berichten gibt", sagt Neukirchens Sportlicher Leiter Uli Aschenbrenner. Sportlich läuft es unter der Regie des ehemaligen Landesligakickers jedoch nicht wirklich rund. Aktuell belegen die "Rosenkranzler" in der A-Klasse Ost nur den neunten Tabellenrang. "Für uns ist es eine sehr schwierige Saison, die von personellen Problemen geprägt ist. Unser höherklassig erprobter Kapitän Christian Wess hat beispielsweise verletzungsbedingt fast die komplette Saison verpasst. So einen Ausfall kann man in dieser Klasse nicht kompensieren - hinzu sind Woche für Woche noch andere Hiobsbotschaften gekommen. Deshalb ist und war nicht mehr drin", erklärt Aschenbrenner.


Der Verein hat sich entschieden, künftig einen anderen Weg einzuschlagen. "Mit Andreas Kussinger konnten wir ein echtes Eigengewächs als Trainer gewinnen. Bei seinen letzten Trainerstationen hat er hervorragende Arbeit geleistet. Vor allem kann er gut mit jungen Spielern und das war ein sehr wichtiges Argument. Wir werden und müssen unsere Truppe verjüngen, um unsere sportliche Zukunft zu sichern. Dass mit Andi ein Top-Spieler zu seinem Heimatverein zurückkehrt, ist natürlich ein Glücksfall für uns. Aus der eigenen Jugend rücken vier Jungs nach, die wir in die Mannschaft integrieren möchten. Zudem sind wir bemüht, noch den einen oder anderen Neuzugang für uns zu gewinnen. Mein persönliches Ziel ist es, dass alle Neukirchener und Rittsteiger Spieler, die aktuell für andere Vereine auflaufen und von denen es einige gibt, alle auf Sicht wieder bei uns spielen", berichtet Uli Aschenbrenner, der hofft, dass es in der kommenden Spielzeit besser läuft: "Natürlich wollen wir besser abschneiden. Meine Vision ist es, mittelfristig wieder um den Aufstieg mitzuspielen. Dafür müssen wir aber weiter sehr hart arbeiten."