
In einer intensiven und umkämpften Partie brachte Jan-Henrik Kück die SG Moor in der 37. Minute mit 1:0 in Führung. Nur fünf Minuten später glich Hans Wahlers per Foulelfmeter zum 1:1 aus. Martin Kaliebe erzielte in der 52. Minute den Treffer zum späteren 2:1-Endstand.
Trainer Stefan Bargmann zeigte sich nach dem Schlusspfiff zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. Das Finale sei spannend gewesen und habe auch den Zuschauern einiges geboten.
Vor dem Endspiel hatte sich die SG Moor intensiv mit dem Gegner beschäftigt. Zudem kannte die Mannschaft die SG Westerholz/Hetzwege bereits aus früheren Duellen. „Wir wussten ziemlich genau, was uns erwartet. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase haben wir immer besser ins Spiel gefunden und den Gegner sehr gut im Griff gehabt“, beschreibt Bargmann den Spielverlauf.
Auch mit der Umsetzung der Vorgaben zeigte sich der Trainer zufrieden. „Die Mannschaft hat vieles von dem umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Jeder hat mitgezogen und sich voll reingehauen. Deshalb haben wir uns den Pokalsieg verdient.“
Westerholz erkennt die Leistung des Gegners an
Auch auf Seiten der SG Westerholz/Hetzwege entsprach die Partie weitgehend den Erwartungen. Trainer Patrick Ramm hatte mit einem intensiven und umkämpften Finale gerechnet. „Wir haben genau das Spiel erlebt, das wir erwartet hatten. Beide Mannschaften haben alles investiert, aber über die gesamte Spielzeit war Moor die etwas bessere Mannschaft“, ordnet Ramm die Begegnung ein.
Seine Mannschaft habe alles versucht, um das Finale für sich zu entscheiden. „Wir haben gekämpft und unsere Chance auf den Pokalsieg gesucht. Am Ende müssen wir anerkennen, dass Moor verdient gewonnen hat.“
Stolz trotz der Niederlage
Die Enttäuschung über die verpasste Titelchance war bei der SG Westerholz/Hetzwege zwar vorhanden. Für Ramm überwiegt jedoch der Stolz auf seine Mannschaft. „Natürlich wollten wir das Finale gewinnen. Aber ich bin stolz auf die Jungs. Der Zusammenhalt in dieser Mannschaft ist etwas Besonderes. Jeder hat für den anderen gearbeitet und keiner hat sich hängen lassen“, betont der Trainer.
„Wir sind als Freunde ins Finale gegangen und als Mannschaft aufgetreten“, fasst Ramm den Auftritt seiner Mannschaft zusammen.