– Foto: Gunter Appel

Sieben Jahre Thüringenliga und jetzt 1. Kreisklasse

Bessere Zeiten sah der Schlotheimer Männerfußball Anfang der 2000er Jahre. Nun machen vor allem die Nachwuchsteams von sich reden.

Durch sein Jugendfußball-Leistungszentrum ist Schlotheim weit über seine Grenzen hinaus ein Begriff. Eher mit etwas Zurückhaltung ist dagegen die Erfolgsbilanz des Fußballvereins der Stadt im Unstrut-Hainich-Kreis zu bewerten.

Andreas Kästner (Sömmerda), Mitglied der Arbeitsgruppe (AG) „Archivwesen im TFV“ stellt uns die Texte zur Verfügung - Vielen Dank!

War die Spielvereinigung Schlotheim noch zwischen 1928 und 1938 nahezu durchweg in der höchsten Liga des Gaus Wartburg vertreten und dort 1932 und 1933 sogar Vizemeister, scheiterten die Nachfolgevereine zu DDR-Zeiten dreimal am Versuch, nach dem jeweiligen Aufstieg in die Erfurter Bezirksliga sich dort zu etablieren. Selbst mit der Oberligaerfahrung der Ex-Erfurter Spieler Gerd Stieler, Thomas Menge und Harald Schramm betrug der Abstand der ZSG allein in der Saison 1980/81 zum rettenden Ufer acht Punkte.

Besser machte es die nächste Generation der Seilerstädter. Der Aufstieg in die Thüringenliga gelang 2001 und der SSV 07 brachte es mit zweijähriger Unterbrechung bis 2010 auf insgesamt sieben Spieljahre Zugehörigkeit zur höchsten Thüringer Spielklasse.

Mit Ausnahme der Landesklassesaison 2018/19 spielt der SSV seit 2009 in Spielgemeinschaften, gegenwärtig mit der SG Marolterode in der 1. Kreisklasse Unstrut-Hainich. Da die Heimspiele in Marolterode ausgetragen werden und keine 2. Mannschaft existiert, findet Männerfußball derzeit in Schlotheim also praktisch nicht statt.

Aufrufe: 013.6.2021, 11:00 Uhr
A. Kästner / TFVAutor

Verlinkte Inhalte