– Foto: William Onwujike

Sulzfeld und Kirchardt wollen zum Budenzauber laden

Hallenfußball in Sinsheim +++ Bei zwei Klubs sind die Planungen angelaufen +++ So ist der Stand der Dinge

Im November laufen traditionell die Planungen für die Hallensaison auf Hochtouren. Seit Corona hat sich jedoch einiges verändert. Von den Auswirkungen der Pandemie wollen sich der FVS Sulzfeld und die SG Kirchardt nicht abhalten lassen und für Budenzauber sorgen.

"Wir sind tatsächlich in der Planung und wollen unseren Rewe Ströhmann Cup am 5. Januar 2022 austragen", sagt Michael Diefenbacher, Spielausschuss in Sulzfeld. Die Einladungen gehen in diesen Tagen raus und dann wollen die Verantwortlichen die Rückmeldungen abwarten. Diefenbacher klärt über die Gegebenheiten auf: "Ein Hygienekonzept haben wir vorgelegt. Das komplette Turnier wird unter Einhaltung der 2G-Regelung stattfinden, aber natürlich sind wir davon abhängig, wie sich die Lage bis dahin entwickelt." Fix ist dagegen, dass das beliebte Grümpelturnier zwischen Weihnachten und Neujahr ausfallen wird.

Bei der SG Kirchardt ist die Motivation groß, seine alljährlichen Hallenturniere stattfinden zu lassen. "Von unserer Seite gibt es ein klares "Ja", so Vorstand Fabian Benz, „die Jugendabteilung steht ebenfalls bereit, sobald alles erlaubt sein sollte. Das Alte Herren- und Ortsturnier haben darüber hinaus eine lange Tradition, weshalb wir als Verein den Versuch starten, auch hier etwas auf die Beine zu stellen."

Für das Turnier der Aktiven wollen Benz und Co. die Rückmeldungen abwarten. Er gibt zu bedenken: "Hier war die Resonanz schon vor der Pandemie nicht mehr allzu hoch." Wenn die Corona-Lage keinen Hallenfußball zulässt, soll eben nächstes Jahr wieder unter dem Dach gezaubert werden. "Dann holen wir es eben nach", sagt Benz, der versichert, "bei allem geht die Gesundheit was Corona betrifft vor."

In Waibstadt gibt es keine Bestrebungen ein Turnier auszurichten. "Ich glaube auch, dass wir komplett aufhören", sagt SG-Vorsitzender Markus Stumpf. Das traditionelle Werner-Matthes-Gedächtnisturnier, das gerne als Mitternachtsturnier ausgetragen wurde, litt in den vergangenen Jahren bereits unter zurückgehenden Teilnehmerzahlen. Ähnlich gestaltet sich die Lage in Angelbachtal. Das letzte Heinz-Bender-Gedächtnisturnier ist schon fast vier Jahre her (Januar 2018) und hatte daher bereits zwei Jahre vor Beginn der Pandemie seine letzte Austragung.

Diesen Winter bleibt auch die Bad Rappenauer Halle dicht, aber kommendes Jahr will der TSV Obergimpern sein Erwin-Ruess-Gedächtnisturnier wieder durchführen. "Aufgrund der Maßnahmen bekommen wir es dieses Jahr nicht umgesetzt", sieht Obergimperns Organisator Sven Möller keine Chance, aber für 2022 kann er bereits einen Termin verkünden. "Wir streben das Wochenende des 17./18. Dezembers an."

Noch nichts entschieden ist in Helmstadt. "Wir wollten eigentlich am 15./16. Januar 2022 unser AH- und Seniorenturnier mit 2G-Regelung durchführen", berichtet TSV-Vorsitzender Harald Reichard. Die rasant steigenden Corona-Fallzahlen könnten sich aber negativ auswirken, wie er weiter ausführt: "Deshalb sind wir ins Überlegen gekommen und müssen uns noch einmal mit der Gemeinde absprechen."

Aufrufe: 016.11.2021, 16:00 Uhr
red.Autor

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